Das 5-Stern-Haus »Hyperion Hotel Salzburg« – die Luxusmarke gehört ebenso zur Gruppe.
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»Revo«-Insolvenz: Sanierung läuft, Investoren sichern erste Hotels
Nach der Insolvenz in Eigenverwaltung im Jänner 2026 konkretisiert sich die Zukunft der »Revo- Hospitality«-Gruppe. Erste Investoren sind gefunden, weitere Entscheidungen stehen kurz bevor.
von Brigitte Radl
15. April 2026
Bei der Sanierung eines der größten Hotelbetreibers Europas zeichnet sich Bewegung ab: Für rund 25 der knapp 180 betroffenen »Revo«-Hotels konnten bereits Investoren gefunden werden. Die eingesetzten Geschäftsführer Benedikt de Bruyn und Gordon Geiser sehen auch für die übrigen Standorte gute Chancen auf Lösungen.
Das Interesse am Portfolio bleibt hoch, sowohl für einzelne Häuser als auch für größere Kontingente. Bis Ende April sollen verbindliche Angebote vorliegen, eine Entscheidung für den Großteil der Betriebe wird bis Juni 2026 erwartet.
Expansion als Risikofaktor
Die Insolvenz betrifft aktuell rund 5.900 Beschäftigte. Insgesamt hatte die »Revo Hospitality«-Gruppe Mitte Januar 2026 für rund 140 Gesellschaften Insolvenz angemeldet, inzwischen umfasst das Verfahren knapp 180 Hotels in mehreren europäischen Ländern, darunter auch Standorte in Österreich.
Als wesentliche Ursache gilt die aggressive Expansion der vergangenen Jahre: Seit 2020 wuchs das Portfolio von 51 auf rund 250 Hotels. Die damit verbundenen Kosten sowie steigende Energie- und Personalausgaben setzten das Unternehmen zunehmend unter Druck.
Betrieb muss sich nun selbst tragen
Mit der Eröffnung des Insolvenzverfahrens Anfang April endet die staatliche Unterstützung bei den Gehältern. Seither müssen die laufenden Kosten wieder aus dem operativen Geschäft gedeckt werden. Der Fall »Revo« bleibt ein Beispiel dafür, wie stark Wachstum, Kostenentwicklung und Finanzierung gerade in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten ineinandergreifen – und wie schnell Expansion unter veränderten Rahmenbedingungen zum Risiko werden kann.
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