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Besucher aus dem Ausland überrascht es oft, dass sich neben den weltberühmten Mehlspeisen auch Brötchen im Dutzend in den Kaffeehaus-Vitrinen finden. »Bei uns sind es elf Sorten, bei der Variante mit Ei können Gäste sogar zwischen »normal« und »pikant« wählen«, zählt etwa Verena Eissner-Eissenstein von der »k .u. k. Hofzuckerbäckerei L. Heiner« das Repertoire auf. Denn Wien ist eine Brötchen-Stadt. Die Kultur hat sich mindestens so ausdifferenziert wie die offenen Sandwiches des Nordens. Im Gegensatz zum Smørrebrød sind die Wiener Varianten zwar deutlich kleiner, aber nicht weniger raffiniert gefüllt. Und sie haben eine lange Tradition.
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