Bachls Kritik des »Shiki Omakase« in Wien

Alexander Bachl, 16.02.2026

In dem kleinen, intimen »Shiki Omakase« in der Wiener Innenstadt genießen nur acht Gäste ihr Essen direkt rund um den Küchenplatz.

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Mitte 2025 sperrte Dirigent und »Shiki«-Patron Joji Hattori unweit vom Stammhaus eine Boutique und Sakethek auf. Dahinter wurde im Stillen ein intimes Konzept finalisiert. Omakase nennt man die Idee, dass man als Gast kaum mehr zu tun hat als Platz zu nehmen, Getränke zu ordern und der Dinge zu harren. In Japan bekommt man in den besten Lokalen dieses Zuschnitts allenfalls mit Referenzen eine Buchung. Hier dürfen sich die maximal acht Teilnehmer der zeremoniellen Speisenfolge mit 150 Euro Vorkasse einbuchen, total sind 298 Euro zu löhnen. Oder 448 Euro in der Luxusversion mit Caviar und Wagyu-Rind »A5« Klasse. Dass in Japan stets eine Küste in Reichweite liegt und der Tokioter Fischmarkt als Benchmark in Sachen Meeresgetier gilt, ist bekannt.

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