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Ein Blick auf Portofino

Ein Blick auf Portofino
© Shutterstock

Der »Taylor Swift Effekt« für Hafenstadt Portofino

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Taylor Swift besingt Portofino in ihrem neuen Album – und schon steigen die Suchanfragen nach dem beliebten Badeort an der italienischen Riviera an. Plattformen wie »Google« und »Booking« stellen den »Swift Effekt« fest.

Am 3. Oktober veröffentlichte Taylor Swift ihr neues Album »The Life of a Showgirl«. Im Song »Elizabeth Taylor« besingt die US-amerikanische Sängerin den schönen Blick auf den malerischen Küstenort Portofino – und sofort schnellten laut der Reiseplattform Fodor´s »Google«-Suchen um 271 Prozent in die Höhe.

Hotelplattform sieht Anstieg an Suchanfragen

Auch die Buchungsplattform »booking.com« meldete zwischen dem 3. und 6. Oktober einen sprunghaften Anstieg der Suchanfragen aus den USA nach Reisen nach Portofino – im Vergleich zum selben Zeitraum 2024. Der Zeitpunkt fiel mit der Veröffentlichung des neuen Albums zusammen.

Portofino, ein malerisches Fischerdorf an der ligurischen Küste nahe Genua, wurde in den 1960er-Jahren zum Treffpunkt des Jetsets, nachdem es durch den Hollywood-Film »The Barefoot Contessa« (1954) mit Humphrey Bogart und Ava Gardner internationale Bekanntheit erlangt hatte. Bis heute zieht der schicke Badeort illustre Gäste an.

Auch ein Pariser Hotel profitiert von Swifts neuem Song

Die Erwähnung von Portofino im Song »Elizabeth Taylor« ist dabei mehr als nur ein poetisches Bild: In dem Küstenort soll Richard Burton 1964 um die Hand von Elizabeth Taylor angehalten haben. Später lebte das Paar im »Hôtel Plaza Athénée« in Paris, das bis zu Taylors Lebensende eines ihrer Lieblingshotels blieb.

Und so singt auch Taylor Swift vom Anruf eines Liebsten im »Hôtel Plaza Athénée«. Das Hotel reagiert umgehend mit einem Instagram Post: Wenn das Telefon im »Plaza Athénée« klingelt, wer wäre in der Leitung? Wohl jemand, der Taylor Swifts Herz gestohlen habe.

Ob sich die Bewohner der schicken Hafenstadt über die Auswirkungen des »Swift Effekts« freuen, ist ungewiss. So hat das schicke Hafenstädtchen seit geraumer Zeit mit Overtourismus zu kämpfen. Es wird regelmäßig von Liebhabern des mediterranen Flairs und der bunten Häuser des Ortes überrannt.


Travel-Redaktion
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