Von wegen immer nur Stamperl! Obstbrände können Cocktails geschmacklich auf ganz neue Ebenen bringen.

Gib her die Kirsche! Die Rolle des Obstbrands zwischen Stamperl und Shaker

Alexander Thürer, 14.05.2024

Aromatisch sind sie eine Pracht, aber dennoch tun sich Obstbrände noch immer schwer, neue Fans zu finden. Ein Blick auf ihren Spagat zwischen klassischem Digestif und dem modernen Einsatz an der Bar.

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Egal ob aus dem Stamperl oder dem edlen Nosingglas – Schnaps als Dessert oder Essensabschuss gehört in vielen Regionen noch immer zum festen Kulturgut. »Im Gasthaus oder auch auf Familienfeiern gehört das einfach dazu«, weiß auch Sven Goller, Barchef aus dem »Schwarzen Schaf« in Bamberg. Das liege in seiner fränkischen Heimat auch daran, dass dort viele noch selbst brennen oder ihr Obst regelmäßig brennen lassen. Der Bar-Profi, der jüngst von Falstaff zum »Bartender des Jahres« gekürt wurde, schätzt Obstbrände aber nicht nur klassisch als Kurzen nach dem Essen, sondern setzt sie auch gezielt an der Bar ein.

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