Strandzugang auf Sardinien nur noch mit Onlinereservierung
Den Strand Tuerredda auf Sardinien können Badegäste künftig nicht mehr spontan besuchen. Stattdessen müssen Badeplätze online gegen Gebühr reserviert werden. Grund dafür ist der starke Andrang auf den berühmten Strand.
Wer den berühmten Tuerredda-Strand im Süden Sardiniens besuchen möchte, sollte seine Zeit gut planen: Ein spontaner Strandtag ist hier nicht mehr möglich. Wie bereits im Vorjahr setzt die Gemeinde auch in dieser Saison auf ein digitales Reservierungssystem, um den Besucherandrang zu steuern und das empfindliche Naturparadies zu entlasten.
Online-Ticket und Besucher-Limit
Der für seinen feinen weißen Sand und das türkisfarbene Wasser bekannte Strand zählt zu den beliebtesten Badeorten der Insel. Gerade in den Sommermonaten stößt er jedoch regelmäßig an seine Kapazitätsgrenzen. Um die Belastung für Umwelt und Küste zu reduzieren, ist der Zutritt ausschließlich mit einem vorab gebuchten Onlineticket möglich.
Die Zahl der Gäste ist auf rund 1.100 Personen pro Tag begrenzt. Wer seinen reservierten Zeitraum nicht rechtzeitig wahrnimmt, verliert den Anspruch auf den Platz. Für den Strandbesuch wird zudem eine Gebühr von ein bis zwei Euro pro Person erhoben.
Bereits seit einigen Jahren gelten am Tuerredda-Strand weitere Schutzmaßnahmen. So sind das Rauchen am Strand, das Zurücklassen von Plastikmüll sowie das Mitnehmen von Sand, Steinen oder Muscheln untersagt.
Reservierungspflicht an sardischen Stränden
Mit der Einführung der Reservierungspflicht reiht sich der Tuerredda-Strand in einen Trend ein. Viele sardische Strände verlangen mittlerweile eine Reservierung über Websites oder Apps mit einer festgelegten Besucherobergrenze, zum Beispiel La Pelosa, San Teodoro, Cala dei Gabbiani, Cala Biriala, Cala Goloritzé und Cala Mariolu.