Jede Specksorte ist eine einzigartige regionale Spezialität und wird von Land zu Land unterschiedlich hergestellt.

Der Klassiker in der Küche: Speck – seine Geschichte und Herkunft

Sebastian Späth, 12.06.2024

Als ganzjährig haltbare »Energiebombe« half getrocknetes und geräuchertes Schweinefleisch unseren Vorfahren, über die harten Winter zu kommen. Auch wenn seine Bedeutung als Nahrungsmittel längst nachgelassen hat, ist Speck heute ein wichtiges Kulturgut. Ein kleines Einmaleins des vielseitigen kulinarischen Erbes.

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Bereist man den nördlichsten Teil Italiens, sieht man steile, zur Sonne hin ausgerichtete Weinberge, saftige Weiden mit grasenden Kühen und schier endlose Apfelplantagen. Was man allerdings vergeblich sucht, sind Schweine. In Südtirol hat ihre Zucht den Verdrängungswettbewerb gegen Tourismus, Obstbau und andere Wirtschaftszweige geradezu kläglich verloren. Die regionale Speckindustrie allerdings, das ist das Überraschende, die ist noch da. Um nicht zu sagen: Sie boomt. Auch wenn das Fleisch an sich zum Großteil längst aus dem Ausland kommt. Im Jahr 2023 wurden fast zweieinhalb Millionen Hammen Südtiroler Speck produziert. Deutschland ist der wichtigste Exportmarkt, gefolgt von Frankreich. ­Die Polen werden als Abnehmer immer wichtiger.

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