Werbung
Bereist man den nördlichsten Teil Italiens, sieht man steile, zur Sonne hin ausgerichtete Weinberge, saftige Weiden mit grasenden Kühen und schier endlose Apfelplantagen. Was man allerdings vergeblich sucht, sind Schweine. In Südtirol hat ihre Zucht den Verdrängungswettbewerb gegen Tourismus, Obstbau und andere Wirtschaftszweige geradezu kläglich verloren. Die regionale Speckindustrie allerdings, das ist das Überraschende, die ist noch da. Um nicht zu sagen: Sie boomt. Auch wenn das Fleisch an sich zum Großteil längst aus dem Ausland kommt. Im Jahr 2023 wurden fast zweieinhalb Millionen Hammen Südtiroler Speck produziert. Deutschland ist der wichtigste Exportmarkt, gefolgt von Frankreich. Die Polen werden als Abnehmer immer wichtiger.
Werbung