An Schweizer Seen gedeihen einige der besten Pinots Noirs des Landes. So etwa am Zürichsee – hier eine Aufnahme bei Männedorf, wo die Trophy-Sieger Rico und Susanne Lüthi Reben bewirtschaften.

Die Sieger der Pinot Noir Trophy Schweiz 2025

Benjamin Herzog, Larissa Graf, Dominik Vombach, 15.01.2026

Pinot Noir ist nicht nur die meistangebaute Traubensorte der Schweiz – die Schweizer Winzerinnen und Winzer kommen mit der grazilen Burgunderin auch überdurchschnittlich gut zurecht. Das beweisen die Top-Qualitäten, die hierzulande zu finden sind. Die diesjährige Falstaff Pinot Noir Trophy etwa wird von einer Doppelspitze mit je 97 Punkten angeführt.

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Mit rund 3.649 Hektaren Rebfläche ist Pinot Noir heute die unangefochtene Nummer eins unter den Schweizer Rebsorten. Ein Titel, den sich die Sorte in den letzten zwei Jahrzehnten hart erkämpft hat. Um die Jahrtausendwende noch knapp hinter Chasselas liegend, überholte Pinot Noir die weisse Schweizer Paradesorte im Jahr 2014 und baute ihren Vorsprung seither kontinuierlich aus. Während Chasselas von etwa 4.200 Hektaren im Jahr 2000 auf heute 3.444 Hektaren schrumpfte – ein Rückgang von rund 18 Prozent –, entwickelte sich Pinot Noir deutlich stabiler. Rund sechs Prozent betrug ihr Rückgang im gleichen Zeitraum. Bringt man diese Entwicklung in Relation zur allgemeinen Schrumpfung der Schweizer Rebfläche von rund 1,6 Prozent in zehn Jahren, zeigt sich, dass er zwar moderater als bei anderen Sorten ist – aber dennoch bemerkenswert.

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