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Kaum ein Thema erhitzt die Gemüter beim Restaurantbesuch so sehr wie das Trinkgeld. Besonders seit Kartenlesegeräte beim Bezahlen ungefragt 10, 15 oder 20 Prozent Zuschlag vorschlagen. Was für viele Gäste nach Manipulation klingt – auch in der Falstaff-Redaktion entstand nach Einführung der Geräte das Gefühl, regelrecht zum Geben gedrängt zu werden – ist für die Gastronomie längst mehr als nur eine Frage der Höflichkeit. »Ihr Trinkgeld ist nicht nur eine nette Geste, sondern subventioniert die Preise in der Gastronomie«, schreibt Billy Wagner, Gastgeber im Berliner Restaurant »Nobelhart & Schmutzig«, auf seiner Website.
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