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Seit ein paar Wochen wird im denkmalgeschützten Jesuitenhof des «Hotel Seeburg» unter alten Bäumen an Holztischen gegessen – mit Blick auf See und Bergpanorama. Für das Pop-up hat Christian Gujan zwei ehemalige Köche zurückgeholt, die das «Glou Glou» am Helvetiaplatz mitgeprägt haben: Gian war in Frankreich, Leo in Japan. Ihre Eindrücke spiegeln sich in einer kleinen Karte wider, die zwischen Panisse de Marseille, Geflügelleberparfait mit Rhabarber, Hamachi Sashimi mit Ponzu und knusprigem Chicken Nanban pendelt. Besonders spannend ist das Kalbsbries mit Favabohnensalat, Erbsen, Rhabarber und Minze – ein feines Stück Innereien vom Kalb, das in der französischen Küche wegen seiner cremigen Textur geschätzt wird.
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