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Die 5 größten Rhabarber-Fehler

Gemüse
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Die Saison ist kurz, die Vorfreude groß. Umso ärgerlicher, wenn Rhabarber schon nach wenigen Tagen weich wird oder an Aroma verliert. Diese fünf Fehler sollten Sie jetzt vermeiden.

Kaum zeigt sich der Frühling von seiner sonnigen Seite, erobert Rhabarber wieder Märkte, Hofläden und Gemüsetheken. Botanisch zählt er zwar zum Gemüse, in der Küche landet er aber meist dort, wo Süßes auf den Teller kommt: im Kuchen, als Kompott, Marmelade oder zusammen mit Erdbeeren.

Seine Saison ist jedoch begrenzt. Umso ärgerlicher, wenn die frischen Stangen schon nach wenigen Tagen weich und faserig werden. Wer Rhabarber richtig lagert, kann Geschmack und Textur deutlich länger bewahren.

Feuchtes Tuch statt Plastikverpackung

Nach dem Einkauf fühlt sich Rhabarber im Gemüsefach des Kühlschranks am wohlsten. Die Stangen sollten möglichst ungeschnitten bleiben und locker in ein feuchtes Küchentuch eingeschlagen werden. So verlieren sie weniger Wasser und bleiben länger knackig.

Auf luftdicht verschlossene Behälter oder Plastikverpackungen sollte dagegen verzichtet werden. Dort sammelt sich Feuchtigkeit, was die Bildung von Schimmel begünstigen kann.

Warum Alufolie keine gute Idee ist

Ein häufiger Fehler bei der Lagerung: Rhabarber wird in Alufolie gewickelt. Das ist nicht empfehlenswert. Verantwortlich dafür ist die enthaltene Oxalsäure, die dem Gemüse seinen charakteristisch säuerlichen Geschmack verleiht. Sie kann mit Aluminium oder unbeschichteten Metallen reagieren und dadurch Geschmack und Qualität beeinträchtigen.

Glas, Keramik, Kunststoff oder ein einfaches Küchentuch sind deshalb die bessere Wahl.

Wie lange hält sich Rhabarber?

Frischer Rhabarber bleibt im Kühlschrank in der Regel etwa drei bis fünf Tage aromatisch und fest. Danach verliert er zunehmend Flüssigkeit, die Stangen werden weich und ziehen Fäden.

Für Kompott, Chutneys oder Konfitüren lassen sich leicht weich gewordene Exemplare meist noch problemlos verwenden. Schimmel, Verfärbungen oder ein unangenehmer Geruch sind hingegen klare Zeichen dafür, dass der Rhabarber entsorgt werden sollte.

Einfrieren für die Zeit nach der Saison

Wer den Geschmack des Frühlings konservieren möchte, kann Rhabarber problemlos einfrieren. Dafür die Stangen waschen, gegebenenfalls schälen und in Stücke schneiden. Besonders praktisch: Die Stücke zunächst einzeln auf einem Blech oder Tablett vorfrieren und anschließend in Gefrierbeutel oder Dosen umfüllen. So frieren sie nicht zu einem Block zusammen.

Im Tiefkühlfach hält sich Rhabarber bis zu zwölf Monate und eignet sich später noch für Kuchen, Desserts oder fruchtige Saucen.

Frische erkennt man schon beim Einkauf

Die beste Lagerung hilft wenig, wenn die Ware bereits überlagert ist. Frischer Rhabarber besitzt feste, straffe Stangen mit glatter Oberfläche und saftigen Schnittstellen. Je nach Sorte reicht die Farbe von Grün über Rosa bis zu einem kräftigen Rot.

Sind die Enden bereits eingetrocknet oder zeigen die Stangen weiche Stellen, hat der Rhabarber seine beste Zeit meist schon hinter sich.

Tipp
Je röter die Stangen, desto milder fällt häufig ihr Geschmack aus. Grüne Sorten enthalten meist etwas mehr Säure und eignen sich besonders gut für Kompott oder Marmeladen.

Redaktion
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