Rauchkultur, aber richtig: Die Welt der handgerollten Zigarren hat ihre  eigenen Rituale – kompliziert ist sie für Neulinge aber keineswegs.

Zigarren-Wissen für Anfänger

Roland Graf, 08.01.2026

Sieht man in Zeiten digitaler Hektik und strenger Rauchergesetze jemanden eine Zigarre genießen, ist das geradezu ein Gegenbild zum »Schneller, Höher, Weiter«. Eine Geheimwissenschaft ist diese Art der Auszeit aber keineswegs. Nur fünf Basics gibt es, die man beherrschen sollte.

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Das wichtigste Element, wenn es um Zigarren geht, ist Zeit. Jahrelang werden die Tabake für die einzelnen Teile einer handgerollten und filigranen Rauchware gereift. Das will gewürdigt werden. Alles, was hastig geschieht – vom Anschneiden über das Entzünden bis zum Erlöschen –, folgt einem ruhigen Rhythmus. Für den Anfang braucht es kaum Werkzeuge und Fachwissen, nur Neugierde und eine Sensorik, die zwischen persönlichem Geschmack und versprochenen Eindrücken auf Packungen und Co. zu unterscheiden weiß. Von aromatisierten und sanften Zigarillos, die nach Vanille oder Milch­kaffee schmecken, bis hin zu anderthalb Stunden intensiver Zwiesprache mit einem Format wie der Grande Gordo (2,4 Zentimeter Durchmesser) ist alles möglich.

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