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Zugang zum Meer für alle: 6 barrierefreie Strände in Europa

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Mit barrierefreien Zugängen und ein wenig Unterstützung wird das Baden im Meer auch für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen möglich. Falstaff TRAVEL präsentiert zehn Traumstrände, die allen leichten Zugang zum Wasser bieten.

Traumstrände gibt es viele auf der Welt – in zahlreichen Ländern und Regionen. Doch oftmals sind sie über einen schmalen Klippen-Pfad oder viele Treppen erreichbar. Für Menschen mit Behinderung sind diese Orte dann nicht oder nur schwer zugänglich. An welchen Stränden in Europa Barrierefreiheit herrscht, hat die Plattform »Holidaycheck« zusammengestellt. Falstaff TRAVEL stellt die Top 6 vor.

Spiekeroog, Deutschland

Auf Spiekeroog, einer der sieben Ostfriesischen Inseln, treffen Naturschönheit und Komfort aufeinander. Die Insel bietet eine vorbildliche barrierefreie Infrastruktur. Vom gleichnamigen Dorf aus führen befestigte Wege direkt zum Hauptbadestrand, der im bundesweiten »Reisen für Alle«-System zertifiziert ist. Dort ermöglichen Holzstege Menschen mit Rollstuhl oder Gehhilfe den einfachen Zugang bis ans Wasser, und ein elektrisch betriebener Strandrollstuhl erleichtert das Baden in der Nordsee. Barrierefreie Toiletten stehen zudem in Strandnähe bereit.

Cala Gració, Ibiza, Spanien

Nur rund zwei Kilometer vom Ferienort Sant Antoni de Portmany entfernt, präsentiert sich Cala Gració als idyllische, gut zugängliche Bucht. Ein befestigter Küstenweg führt vom Ort direkt zum Strand, Holzstege erleichtern das Überqueren des Sandes. In der Badesaison steht ein amphibischer Strandrollstuhl zur Verfügung, der den Wasserzugang ermöglicht. Direkt am Strand laden eine Beachbar sowie barrierefreie Sanitäranlagen in der näheren Umgebung zum entspannten Verweilen ein.

Spiekerogg
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Spiekerogg

Playa de Palma, Mallorca, Spanien

Die Playa de Palma, der bekannteste Strand Mallorcas, bietet an ausgewählten Abschnitten wie Balneario 7 und 15 speziell betreute Badebereiche. Die Zonen sind mit festen Zugängen und Holzstegen ausgestattet, die den Strandbesuch erleichtern. In der offiziellen Badesaison stehen Strand- und Wasserrollstühle bereit, begleitet von geschultem Personal, das beim Ein- und Aussteigen sowie beim Zugang zum Wasser unterstützt – ohne vorherige Anmeldung. Die Promenade bietet zudem barrierefreie Toiletten, Duschen sowie eine Reihe an Restaurants und Cafés.

Kalamata, Griechenland

Am Stadtstrand Bouka in Kalamata auf der Peloponnes ermöglicht ein fest installiertes »Seatrac«-System einen eigenständigen Zugang ins Wasser. Das Schienensystem mit Sitz erlaubt es, per Knopfdruck vom Strand ins Meer und zurück zu gelangen – ganz ohne Strandrollstuhl oder Begleitperson. Die Einrichtung entstand im Rahmen eines geförderten Infrastrukturprojekts und macht das Baden besonders komfortabel.

Playa de Palma
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Playa de Palma

San Vito lo Capo, Sizilien, Italien

Im Nordwesten Siziliens, etwa sechzig Kilometer von Palermo entfernt, liegt San Vito lo Capo direkt am Rand des Naturreservats Zingaro. Ein speziell eingerichteter Strandbereich der Initiative »Spiaggia Zero Barriere« ermöglicht Menschen mit Mobilitätseinschränkungen den komfortablen Zugang zum Wasser. Strandrollstühle, geschultes Personal und freiwillige Helfer:innen sorgen für einen einfachen und sicheren Weg ins Meer. Auch außerhalb des Wassers ist der Bereich gut erschlossen: Befestigte Wege führen zum Strand, barrierefreie Toiletten und gastronomische Angebote befinden sich in unmittelbarer Nähe.

Praia de Faro, Algarve, Portugal

Die Praia de Faro südlich der Stadt Faro gehört zu den in Portugal staatlich ausgezeichneten barrierefreien Stränden, erkennbar an der weißen Flagge mit blau-gelbem Symbol des Gütesiegels »Praia Acessível – Praia para Todos!«. Über mehrere Kilometer erstreckt sich hier feiner, goldfarbener Sand, begleitet von einer Promenade und befestigten Zugängen, die den Weg vom Strandrand bis ins Wasser erleichtern. Praktische Anbindungen machen den Strandbesuch besonders komfortabel: Der nahe Flughafen und die öffentliche Buslinie 16 bringen Gäste direkt vom Stadtzentrum zur Praia de Faro – mit Niederflurbus, Rampe und Platz für Rollstühle.


Travel-Redaktion
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