Finally long distance travel again - Zanzibar
The kingdom of spices is strongly influenced by Arab culture and is a natural paradise with endless beaches and crystal blue waters. Highlights include visiting ancient turtles or seeing the babies hatch and throw themselves into the waves.
Good to Know
Best time to visit:
June to October, late December to mid-February.
Flight duration:
From Vienna to Zanzibar about 10.5 hours with one or two variable stops.
Covid-19 measures:
A negative PCR test 96 hours prior to arrival is mandatory, as is online registration before entry.
Etiquette:
Zanzibar is strongly Muslim, accordingly, you should respect Ramadan in public and dress appropriately.
Don't miss it:
Nakupenda Beach attracts divers and sun worshippers with sparkling waters and white sand.
Ein Name, der nach tausendundeiner Nacht klingt: Zanzibar. Einst für seine Gewürze berühmt, ist der halbautonome Teilstaat von Tansania noch heute ein Sehnsuchtsort. Ein Sansibar-Urlaub lässt sich übrigens ideal mit einer safari in Tanzania verbinden – nach dieser kann man herrlich ein paar Tage am Strand ausspannen. Das Wasser ist ganzjährig warm, die Einwohner sind freundlich. Auf den Straßen wird man mit einem „Jambo“ („Hallo“ auf Swahili) oder „Karibu“ („Willkommen“) begrüßt. Die Inseln sind muslimisch und stark von der arabischen Kultur geprägt. In Zanzibar City, der Hauptstadt, merkt man das auch an der Architektur: Der prächtige Sultanspalast Beit-el-Ajaib („Palast der Wunder“) diente einst als Sitz der britischen und sansibarischen Regierung und war das erste Gebäude in ganz Ostafrika mit Elektrizität und fließendem Wasser.
Die meisten Häuser der Stadt sind aus Korallensteinen und Mangrovenholz gebaut. Nach Sansibar kommt man aber vor allem wegen der Traumstrände. Kendwa Beach war lange ein Geheimtipp, mittlerweile hat sich herumgesprochen, wie farbintensiv die Sonnenuntergänge sind und wie kristallblau das Wasser ist. Das Kendwa Rocks-Beach-Hotel verwandelt sich am Abend in ein Epizentrum junger Partypeople, die luxuriöseren Resorts liegen aber ohnehin weiter nördlich und südlich. Am Strand von Paje lässt es sich gut kitesurfen, es gibt aber auch Riffwanderungen, wenn Ebbe herrscht. Paje ist gut besucht – wer totale Ruhe möchte, ist auf der eigentlich unbewohnten Insel Mnemba besser aufgehoben.
Die luxuriöse „Mnemba Lodge“, die auch bei Promis beliebt ist, bildet eine Ausnahme; Tauchgründe finden sich direkt vor der Villa, weil die Gegend Teil eines Meeresnaturschutzgebiets ist. Auch Prison Island wirkt paradiesisch, nur der Name zeugt noch davon, dass es sich dabei einst um eine Gefängnisinsel für Sklaven handelte. Mittlerweile ist die kleine Insel vor allem wegen ihrer Riesenschildkröten berühmt: Über 100 Exemplare gibt es, die älteste ist 192 Jahre alt. Die Schildkrötenbabys schlüpfen von Februar bis Mai – ein unvergleichliches Erlebnis, wenn Tausende von ihnen ins Meer laufen und sich schaukelnd in den Wellen davontragen lassen. Allein deswegen lohnt sich ein Urlaub auf Sansibar.
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Text: Karin Cerny, Marion Genetti and Christina Horn