Barbara Palvin lässt Vintage Curls neu aufleben
Auf dem roten Teppich setzte Barbara Palvin ein Statement zwischen Nostalgie und Zeitgeist. Mit glänzenden Vintage Curls und einem modernen Styling zeigte sie, wie historische Eleganz heute neu gedacht wird.
Barbara Palvin erschien bei Vogue World in einem elfenbeinfarbenen Corsagenkleid, das an vergangene Jahrhunderte erinnerte – verspielt, feminin, zugleich reduziert. Der strukturierte Ballonrock und feine Spitzenelemente ließen Assoziationen an Rokoko- und Viktorianische Mode aufkommen, ohne in Kostümhaftes zu kippen. Das eigentliche Highlight war jedoch die Frisur: ein meisterhaftes Spiel aus Präzision, Volumen und Bewegung.
Korkenzieherlocken mit neuem Charakter
Palvin trug ihre braunen Haare in langen, definierten Korkenzieherlocken, die weich über die Schultern fielen. Inspiriert von historischen Silhouetten, man denkt unwillkürlich an Porträts aus dem 18. Jahrhundert, wurde der Look modernisiert, indem Struktur und Schnitt klarer, leichter und asymmetrischer gehalten wurden.
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Gestylt wurde die Frisur von Hair Artist Owen Gould, bekannt für seine reduzierten, aber wirkungsvollen Interpretationen klassischer Looks. Die Haare waren in V-Form geschnitten, mit Extensions verlängert und durch fein abgestufte Strähnen um das Gesicht sanft eingerahmt. Das Ergebnis: kein Retro-Look, sondern eine moderne Übersetzung von Eleganz.
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1. Die Basis: Vorbereitung ist alles
Sauberes, gut gepflegtes Haar ist die Grundlage für diesen Stil. Ideal ist ein Tag nach der Haarwäsche, da die natürliche Textur Halt verleiht. Ein leichtes Hitzeschutzspray wird gleichmäßig aufgetragen, um die Haarstruktur zu schützen. Anschließend sorgt ein Volumenspray oder ein Ansatz-Lifting-Spray für mehr Griffigkeit – so bleibt der Look über Stunden formstabil, ohne an Leichtigkeit zu verlieren.
2. Feine Strähnen, präzises Arbeiten
Der charakteristische Schwung der Vintage Curls entsteht nur, wenn die Strähnen wirklich fein abgeteilt werden. Ideal ist ein Lockenstab mit 19 Millimetern Durchmesser oder dünner. Jede Strähne wird eng um den Stab gewickelt – von den Spitzen bis zum Ansatz – und kurz gehalten, etwa fünf bis acht Sekunden.
Wer besonders authentische Korkenzieherlocken möchte, arbeitet abwechselnd in verschiedene Richtungen. So entsteht Bewegung, statt gleichförmiger Wellen.
3. Alternative mit Papilloten
Für eine schonendere Variante eignen sich Papilloten. Dafür wird das leicht feuchte Haar in schmale Partien unterteilt, eingerollt und fixiert. Über Nacht trocknen lassen – am besten auf einem Seidenkissenbezug, um Frizz zu vermeiden. Am nächsten Morgen vorsichtig herausdrehen und das Haar kopfüber ausschütteln, um Volumen zu schaffen.
4. Locken formen, nicht brechen
Ein häufiger Fehler ist zu starkes Ausbürsten. Stattdessen sollten die Locken nur sanft mit den Fingern oder einem grobzinkigen Kamm gelockert werden. So bleibt die Spirale erhalten, bekommt aber eine natürliche Bewegung. Ein leichtes Glanzspray oder Haaröl in den Spitzen unterstreicht die Struktur und sorgt für den seidigen Schimmer, der den Look modern wirken lässt.
5. Der Feinschliff: Form und Rahmen
Barbara Palvins Look lebt von der V-Form der Längen und den weichen, das Gesicht umspielenden Partien. Wer den Stil regelmäßig tragen möchte, kann den Schnitt beim Friseur leicht anpassen lassen – mit dezenten Stufen, die die Bewegung der Locken unterstützen. Ein Mittelscheitel wirkt klassisch, eine leicht versetzte Variante etwas weicher. Für ein modernes Finish die Haarspitzen leicht ausdrehen und die Locken mit den Händen auflockern, bis sie die gewünschte Form haben.
6. Halt und Natürlichkeit im Gleichgewicht
Ein flexibles Haarspray fixiert den Look, ohne ihn zu verhärten. Ideal sind Produkte mit Mikrozerstäuber, die das Haar umhüllen, aber nicht verkleben. Wer Volumen im Ansatz möchte, kann einzelne Partien mit den Fingern leicht anheben und das Spray von unten auftragen.
Tipp: Der Look hält länger, wenn das Haar über Nacht locker zusammengebunden wird – am besten mit einem Seidenscrunchie. So bleibt die Form erhalten, ohne die Locken zu strapazieren.