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Sonnenschäden: Was tun gegen Hyperpigmentierung?

Sonne

Eine übermäßige Einlagerung von Melanin in die Haut ist ein großes Thema der Beauty-Industrie, denn den sogenannten Dark-Spots wurde facettenreich und mit einer Fülle an Mitteln in Form von Lasertechniken, Seren und Cremen sprichwörtlich der Kampf angesagt. Happy Life hat die Hyperpigmentierung für Sie unter die Lupe genommen.

Die Dark Spots sind zweifelsohne der Feind des sogenannten flawless Teints, sprich eines ebenmäßigen Teints. Die dunklen Flecken entstehen durch eine Überproduktion von Melanin. Sie loszuwerden ist nicht ganz einfach und erfordert vor allem Zeit sowie Durchhaltevermögen. Denn viele dieser Dark Spots sind oftmals leider gekommen, um dauerhaft zu bleiben. Am vielversprechendsten scheint laut Expert:innen eine Kombination aus regelmäßigen Beauty-Ritualen daheim - in Form von sanften Reinigungsmitteln, Glykolsäure und anderen Wirkstoffen sowie vor allem durch täglichen Sonnenschutz -  und einer ärztlichen Behandlung mit Laser und chemischen Peelings.

Hyperpigmentierung: Keine Frage des Hauttons

Jeder Hautton kann unter Hyperpigmentierung leiden, zudem können die Dark Spots auch durch missglückte Beauty-Behandlungen entstehen. Auch, an welchen Stellen die Dark Spots auftreten, kann nicht auf eine Hautregion beschränkt werden. Teils treten sie flächig, teils nur an wenigen Stellen auf. Chemische Peelings, professionell durchgeführt, können hier helfen. Jedoch darf man keine allzu hohen Erwartungen an eine einzelne Behandlung haben, mahnen Haut-Expert:innen. Meist sind mehrere Laser-Resurfacing-Sitzungen, Peeling- oder Needling-Termine und Co. nötig, um nachhaltig sichtbare Ergebnisse zu erzielen. Doch wie kommt es zur Hyperpigmentierung? Die Antwort ist so divers, wie die unterschiedlichen Hauttypen. Denn je nach Typ, kann sich Photoaging bemerkbar machen. Gemeint sind damit Hautschäden, die durch die Sonne verursacht werden. Während dieses hautverändernden Prozesses schützt sich die obere Hautschicht vor den ultravioletten Strahlen der Sonne, indem sie mehr Melanin produziert. Infolge kommt es zu einer ungleichmäßigen Verdunkelung der Haut, die sich zu sogenannten Lentigines solares, sprich Altersflecken, entwickelt. Eine weitere Form der Hyperpigmentierung ist die postinflammatorische Variante, die beispielsweise nach einem  Akneausbruch oder einer Hautentzündung als rote oder braune Flecken zurückbleibt. Sie hat jedoch nichts mit Sonnenkontakt zu tun. UV-Strahlung, hormonelle Veränderungen während der Schwangerschaft und genetische Veranlagung scheinen die Hauptfaktoren für Melasma zu sein.

So geht man gegen Hyperpigmentierung vor

Die Behandlungsansätze für Hyperpigmentierung sind, trotz unterschiedlicher Ursachen, ähnlich. In einem ersten Schritt werden die Pigmentproduktionsprozesse gestoppt oder verhindert, abgelagertes Pigment wird abgebaut. Peelings regen diese Reparaturprozesse an. Neben Laserbehandlungen und chemischen Eingriffen, kommt teils auch die Kryotherapie, sprich die Kältebehandlung, von Hautstellen zum Einsatz. Vor allem bei Altersflecken durch Sonnenschäden kann diese Form der Behandlung Wirkung zeigen. Fraxel Laser sind erfahrungsgemäß gut verträglich und wirkungsvoll bei der Behandlung von Melasma und Sonnenschäden. Eine mehrmonatige, wiederkehrende Behandlung ist sinnvoll. Die Praxis zeigt, dass jedoch unterschiedliche Hauttypen auf unterschiedliche Weise auf diverse Behandlungsarten reagieren. Besteht zwischen der Grundhautfarbe und dem Makel, also dem Dark Spot, ein höherer farblicher Kontrast, so verläuft die Behandlung einfacher, daher sind dunkle Flecken auf heller Haut leichter zu behandeln. Empfehlenswert ist jedenfalls das Einholen einer eingehenden Information von Expert:innen, die im persönlichen Gespräch unter Berücksichtigung der individuellen Hautspezifikation stattfindet. Weiters sind Kosten und Dauer der Behandlung, die idealerweise in den Wintermonaten mit geringerer Sonneneinstrahlung stattfindet, zu beachten.

 

 

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