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Trend: Jelly Nails

Nägel
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Beauty-Routine

Jelly Nails stammen ursprünglich aus Südkorea und haben sich über TikTok und Instagram inzwischen auch in Europa etabliert. Wir zeigen, wie Sie den Look zu Hause nachmachen können.

Jelly Nails bezeichnen eine Maniküre, bei der ein halbtransparenter, eingefärbter Lack oder ein entsprechendes Gel den natürlichen Nagel durchscheinen lässt statt ihn vollständig zu bedecken. Der Effekt erinnert an Fruchtgummi: durchscheinend und hochglänzend, aber nie blickdicht. Charakteristisch ist zudem eine leicht gewölbte, dreidimensionale Oberfläche, die durch dickere Gele oder bewusst aufgebaute, deckkraftarme Lackschichten entsteht. Wichtig für die Einordnung: »Jelly« beschreibt zunächst nur die Optik, nicht die Technik. Der Effekt lässt sich sowohl mit klassischem Nagellack ganz ohne UV-/LED-Lampe erzielen als auch professionell mit Gel, das unter der Lampe aushärtet. Beide Wege führen zum selben visuellen Ergebnis, unterscheiden sich aber in Haltbarkeit und Aufwand.

Von Südkorea in die Social-Media-Feeds

Jelly Nails gehen auf koreanische Nagelstudios zurück und reihen sich damit in eine Reihe von K-Beauty-Trends ein, die im Westen Anklang gefunden haben. Über TikTok verbreitete sich der Trend rasant weiter, der Hashtag #jellynails kommt mittlerweile auf mehrere Hundert Millionen Aufrufe. Auch auf Pinterest und Instagram sind Jelly-Nail-Designs stark vertreten, häufig in Verbindung mit Aufnahmen bekannter Persönlichkeiten, die den Look öffentlich getragen haben. Ein zusätzlicher Treiber ist die parallele Rückkehr von Jelly-Schuhen, die in den 1990er- und frühen 2000er-Jahren populär waren: Der Nageltrend greift dieselbe nostalgische, verspielte Ästhetik auf.

How-to: Jelly Nails

Für den vollen Jelly-Effekt empfehlen Nageldesigner:innen meist spezielle koreanische Gele, die dickflüssiger, hochwertiger und in der Anschaffung teurer sind als herkömmliche Gele, dafür aber leichter zu verarbeiten sind und sich besonders gleichmäßig selbst verlaufen. Optisch ist der Look eng verwandt mit Soap Nails und Lip-Gloss-Nails, die ebenfalls auf ein sehr glänzendes, durchscheinendes Finish setzen. Der Unterschied liegt in der Farbintensität: Während Soap Nails und Lip-Gloss-Nails meist nahezu farblos bleiben, ist bei Jelly Nails die Sättigung deutlich höher. Der Look eignet sich unabhängig von Nagellänge und -form, von kurz und rund bis lang und mandelförmig.

DIY: Die Jelly Nail Technik für zu Hause

Wer den Look ohne Salontermin ausprobieren möchte, braucht im Kern nur zwei Produkte: einen kräftig pigmentierten Nagellack als Hauptfarbe und einen dickflüssigen, deckkraftarmen Top Coat, wie ihn etwa OPI mit seinem Gel Plump Effect Top Coat anbietet. Nach der üblichen Vorbereitung mit Base Coat oder Primer werden ein bis zwei Tropfen der Wunschfarbe direkt in die Top-Coat-Flasche gegeben und gut geschüttelt. Anschließend wird die Mischung in zwei dünnen Schichten aufgetragen, wobei jede Schicht vollständig durchtrocknen muss, bevor die nächste folgt. Alternativ gibt es auch Nagellacke, die diesen Effekt bereits beinhalten.

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Effekt-Nagellack. Der essie »jelly gloss Nagellack Nr. 70 orchid jelly« hat eine leichte Formel und ist aufbaubar für Looks mit unterschiedlicher Deckkraft.

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Toxin-free. Der pfirsich-rosa Jelly-Gloss »Made You Blush« verleiht den Nägeln einen zarten Hauch von Farbe und einem semi-sheer Finish.

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Veganer Nagellack. »Nail Juice no. 01« ist ein Pflegelack in transparentem, sanftem Pink-Guava-Ton.

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