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Glashäuser: Stilvolle Rückzugsorte zwischen Innen und Außen

GARTEN-SPEZIAL
Garten
Outdoor
Frühling

Gartenhäuser in architektonisch reduzierter Form erleben eine Renaissance. Große Glasflächen garantieren, dass der Übergang zwischen Innen- und Außenraum fließend ist: Bei schönem Wetter ist alles offen, im Winter hat man einen gemütlichen, hellen Rückzugsort.

Ein wenig Mid-Century-Feeling kommt schon auf, wenn man sich ein Leben im Glashaus vorstellt. Längst sind die Module nicht mehr den Pflanzen vorbehalten. »Der heutige Pavillon ist kein dekoratives Gartenobjekt mehr, sondern ein ganzjährig nutzbarer, hochwertiger Lebensraum mit klarer architektonischer Aussage«, bestätigt swissFineLine-CEO & Inhaber Kurt Berger. Das Schweizer Familienunternehmen steht für maßgeschneiderte Glaslösungen, bei denen der Übergang zwischen Innen- und Außenraum möglichst fließend gestaltet ist. »In der Nutzung sind unsere Glaslösungen vielseitig: als stilvoller Rückzugsort im Garten, als Outdoor-Lounge, Essbereich, Homeoffice mit Gartenbezug – oder als geschützter Spa- und Poolbereich«, so Berger.

Perfekter Wintergarten
Ob als Anbau oder freistehend hat man überall Licht. Es gibt auch Modelle mit Dachgefälle, damit das Glas nicht so
leicht verschmutzt.
solarlux.com

© Geraint Thomas für Solarlux GmbH

Mid-Century-Traum
Das überlappende Flachdach sorgt für Schatten, die Glaswände lassen sich im Sommer öffnen.
swissfineline.com

© SwissFineLine

NAH AN DER NATUR

Glaspavillons erleben gerade eine Renaissance, ob als alleinstehendes Element oder als Anbau an eine bestehende Baustruktur. Man ist nah an der Natur und doch geschützt. Die verschiebbaren Glaselemente lassen sich bei schönem Wetter fast vollständig öffnen. In der kälteren Jahreszeit verwandelt sich der Pavillon in einen geschützten Winterraum, in dem man Licht tanken kann. »Mit hochwertiger Isolierverglasung, optionaler Beschattung und durchdachter Abdichtung wird der Pavillon winterfest und kann ganzjährig komfortabel genutzt werden«, so Berger. Worauf sollte man bei der Planung achten? »Wichtig ist die Ausrichtung nach der Himmelsrichtung, die gewünschte Nutzung und Verschattung« erklärt Peter Wakolbinger, Österreich-Vertriebsleiter von Solarlux: »Für ein angenehmes Raumklima sorgen natürliche und motorisch gesteuerte Belüftungssysteme – etwa Dachlüfter, seitliche Schiebeelemente oder automatisch steuerbare Öffnungssysteme.«

Blick in die Natur
Ob als Wohnraum, Büro, romantischer Rückzugsort oder Esszimmer: Glas-pavillons sind vielseitig nutzbar.
livingglas.at

© Stephan Offermann Photography/Livingglas

OUTDOOR-WOHNZIMMER

Auch der heimische Anbieter Livingglas betont, wie wichtig individuelle Beratung ist. Soll der Pavillon barrierefrei sein? Ist er ein romantischer Platz für Zweisamkeit oder sollen Events gefeiert werden? Soll er an einen Wintergarten der Jahrhundertwende erinnern – oder funktional modern sein? Wie sieht es mit der Baubewilligung aus, die man braucht? Welcher Sonnenschutz ist wofür ideal? Wie kann es gelingen, dass sich die Glasflächen möglichst einfach putzen lassen? »Wir haben mehr als 35 Jahre Erfahrung im Wintergartenbau und wissen, wie wichtig es ist, sich vor der Anschaffung eines Wunschobjektes über die grundlegenden Dinge zu informieren, damit Ihr Traum auch in Erfüllung geht«, sagt »Livingglas«-Geschäftsführer Christian Paltram.

Lounge-Feeling
Das Modell »London« sorgt für ein beeindruckendes Raumgefühl, man ist drinnen und doch draußen.
aigner-gartenkult.at

© beigestellt

Gerade angesagt ist funktionaler Minimalismus, die klassische Architektur der Moderne, allerdings mit zeitgemäßen technischen Annehmlichkeiten. Auch wenn der Blick über Los Angeles fehlt, versteht man doch, warum die Mid-Century Modern Houses am Immobilienmarkt Höchstpreise erzielen: Nichts ist zu viel, damit der wahre Hauptdarsteller glänzen kann, die Natur vor dem Fenster – und vielleicht ein Pool, der perfekt dazu passt. Eigentlich möchte man gar nicht mehr zurück ins überladene Haupthaus, der schöne Minimalismus im Gartenpavillon macht süchtig.

Erschienen in
Falstaff LIVING Nr. 2/2026

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Karin Cerny
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