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(c) Pierre Frey

Layering: Der Style-Guide zum Trend

Interior Design

Das Schichten von Texturen und Einrichtungselementen ist derzeit ein Mega-Trend im Interior-Design, der uns wohl noch länger erhalten bleiben wird. Doch wo beginnt man? Und wie arrangiert man die einzelnen Teile zu einem gelungenen Ganzen? LIVING hat den Style-Guide zum Trend und verrät die Design-Hacks der Profis.

Texturen und Schichten verleihen einem Raum Persönlichkeit, erzeugen Atmosphäre und lassen das Design-verwöhnte Auge wandern. Das gekonnte Zusammenspiel weckt Interesse und gliedert neben ästhetischen Reizen, spannende haptische Erfahrungen in ein Interieur ein. Ein Raum wird dadurch unverwechselbar und zum Leben erweckt. Unter den sogenannten Texturen versteht man die unterschiedliche Oberflächenqualitäten von Wänden, Accessoires, Böden, Teppichen und Möbelstücken. Die Art des Putzes - von rau bis glatt - eine matte Wandfarbe oder Textiltapeten bringen je verschiedene Qualitäten ein. Texturen können sich einerseits auf den visuellen Part beziehen oder sind eben taktil. Ein Sofa mit Samtbezug neben einem Steintisch aus Marmor kombiniert beispielsweise zwei stark kontrastierende Texturen. Kissen mit verschiedenen Materialien oder Teppiche, deren Oberfläche sich deutlich vom restlichen Boden absetzen, sind ebenfalls Möglichkeiten, um die Texturen eines Raumes anzureichern. Die Schichtung meint hingegen das Mischen von Schattierungen, Mustern und Arrangieren ähnlicher Interior-Elemente. Ein zu viel des Guten überfordert jedoch die Sinne und wirkt sowohl beliebig, wie auch überladen.

Schritt für Schritt zum perfekten Schichtenlook

Auswahl eines Signature-Pieces

Jeder Raum hat ein zentrales Einrichtungsstück: ob Bett oder Sofa, Schreibtisch oder Küchenzeile, dieses Mobiliar ist essenziell für alle weiteren Design-Schritte. Form, Farbe und Oberfläche sollen konkret bestimmt sein, bevor weitere Design-Prozesse folgen.

Eigenen Stil bestimmen

Je nach eigenem Geschmack, fallen auch die Texturen und das Layering eines Raumes unterschiedlich aus. Von eklektisch bis homogen ist hier erlaubt, was gefällt. Bevorzugt man eher glatte Oberflächen, Lack und Metallelemente oder wählt man einen rustikalen Stil mit rauen Oberflächen und starken Kontrasten? Bei diesen Überlegungen sollten vorhandene, architektonische oder unveränderliche Bestandteile jedenfalls nicht vergessen werden. Böden, Wandelemente oder Putzarten können nicht immer verändert werden.

Reihenfolge beachten

Beginnend mit Boden, Decke und Wände wird sich schrittweise in die Tiefe der Einrichtung vorgearbeitet. Nach Überlegungen zu baulichen Elementen folgt die Wahl des Mobiliars, der Beleuchtungskörper, der Home-Accessoires und des Dekors.

Balance halten

Abgesehen vom eigenen Stilempfinden kann als Regel Folgendes herangezogen werden: Setzt man auf sich stark kontrastierende Texturen, ist bei der Farbwahl Zurückhaltung geboten. Hier empfiehlt sich beispielsweise eine neutrale Farbpalette. Will man hingegen kontrastierende Farben einsetzen, sollte man tendenziell auf weniger starke Texturvariationen setzen. Mehr ist nicht immer mehr, sondern hat das Potenzial, die Sinneswahrnehmung zu überfordern und Unbehagen beim Betrachter auszulösen.

Farb- und Mustermix

Will man Farben und Muster mischen, so sollte man bei dominierenden Elementen wie zentralen Einrichtungsstücken, Böden und Wänden beginnen. Rund um den jeweils vorherrschenden Ton können Muster- und Farbvariationen zum Einsatz kommen. Eine weitere Möglichkeit ist es, mit komplementären Farbpaaren zu spielen.

 

 

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Sind bei einem Raum viele verschiedene Texturen im Einsatz, sollte man farblich auf eine monochrome, natürliche Farbpalette setzen.

 

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Das Ausbalancieren von Farbstimuli und unterschiedlichen Oberflächenstrukturen ist essenziell für den Erfolg beim Layering.

 

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Muster, Farben, Oberflächen und bauliche Elemente werden aufeinander abgestimmt.

Verena Schweiger
Verena Schweiger
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