Zwei mit einem Ziel: Mit »Minotti Wien by Spätauf« gibt es Neuheiten am Ring
Mit »Minotti Wien by Spätauf« haben zwei Familienunternehmen zueinander gefunden, die sich perfekt ergänzen. Die Zusammenarbeit findet im exklusiven Flagshipstore an der Wiener Ringstraße ihren Ausdruck, wo SPÄTAUF seit November die neueste Kollektion des italienischen Luxusmöbelhauses präsentiert.
Wenn zwei Familienunternehmen mit Sinn für außergewöhnliches Design und Handwerk gemeinsame Sache machen, so darf man wohl Großartiges erwarten. Die Kollaboration zwischen den Interior-Spezialisten der Familie Spätauf und dem italienischen Designhaus Minotti enttäuscht in dieser Hinsicht keineswegs. Bei »Minotti Wien by Spätauf« widmet sich das Familienunternehmen Spätauf in enger Kollaboration mit Minotti bereits seit zwei Jahrzehnten exklusiv den Kreationen des italienischen Möbelherstellers. Seit November präsentiert der Store die neueste Kollektion in seinen eleganten Räumlichkeiten am Wiener Ring.
Zwei mit einem Ziel
Minotti wurde 1948 von Alberto Minotti gegründet und wird derzeit von dessen Söhnen Roberto und Renato geführt. Dank seiner hochwertigen Handwerkskunst und Designs in zeitloser Eleganz setzt die italienische Luxusmarke immer wieder neue Maßstäbe in der Welt des Möbeldesigns. Die enge Zusammenarbeit mit der Familie Spätauf nahm Anfang der 2000er Jahre ihren Lauf. Damals hatte das renommierte Familienunternehmen, das bereits seit 1913 hochwertige Möbel und Designlösungen anbietet, die Idee einen exklusiven Minotti-Store, kuratiert von SPÄTAUF, zu gründen. In Gesprächen mit Roberto und Renato Minotti wurde schnell klar, dass Wien für dieses Unterfangen der ideale Standort sei. »Ich glaube, zwei Tage, nachdem wir die Idee zur Kollaboration mit Minotti hatten, waren Roberto und Renato Minotti bereits hier in Wien und entschieden: Ja, das machen wir!«, erinnert sich Marlies Schaden-Spätauf schmunzelnd zurück. Damit wurde die österreichische Hauptstadt zugleich zum weltweit zweiten Standort eines externen Monobrand-Geschäfts der Marke Minotti. 2006 eröffnete besagter Flagshipstore schließlich seine Tore: Am Parkring 20, wo zuvor ein Segafredo-Café zwischen Luxusmarken wie Versace oder Louis Vuitton zum Kaffeekranz einlud, fanden Designaffine nun ein Markengeschäft für Luxusmobiliar vor.
»Minotti Wien by Spätauf« wird heute in vierter Generation von Marlies Schaden-Spätauf und Isabella Hoffelner-Spätauf geführt. Seit zwei Jahrzehnten präsentiert sich der Store mit seinen raumhohen Fenstern und der eleganten dunkelbraunen Eichenvertäfelung als Ort, der die Werte beider Familienunternehmen perfekt einfängt: Qualität, Präzision und Handwerkskunst. »Wir bevorzugen es, mit Familienunternehmen wie SPÄTAUF zusammenzuarbeiten, einfach, weil wir so viel gemeinsam haben. Wir leben dieselben Werte, von der Leidenschaft bis hin zur Qualität der Arbeit, die wir hineinstecken«, zeigt sich Martin Jakobsson, Area Manager bei Minotti, über die Kollaboration begeistert. Wie eng diese ist, offenbart sich täglich in der familiäre Arbeitsweise beider Unternehmen. Das beginnt bei der Planung der Möbel und der richtigen Kombination von Materialien und Stilen und reicht bis hin zur Montage, die den hohen Qualitätsstandards des Mobiliars entsprechen muss, erklärt Marlies Schaden-Spätauf: »Wir stecken sehr, sehr viel Zeit und Energie in die Auswahl der Kompositionen, der Stoffe und Materialien. Unsere Zusammenarbeit mit Minotti ist dabei sehr eng, damit alles auf einer Linie bleibt.« Kuratiert wird das Sortiment, das auf 350 Quadratmetern und zwei Etagen Platz findet, von Marlies Schaden-Spätauf und Isabella Hoffelner-Spätau. Für die Innenausstattung zeichnet Minotti Studio, die Kreativabteilung der Marke, verantwortlich. »Für uns ist es ein absolutes Erfolgskriterium, dass diese beiden Welten interagieren und wir das Beste daraus ziehen können«, betont Isabella Hoffelner-Spätauf.
Neues aus dem Hause Minotti
Mit November 2024 zeigt der Wiener Flagshipstore nun auch die neue Minotti-Kollektion 2024. Die Stücke, die Anfang des Jahres erstmals auf der Mailänder Möbelmesse vorgestellt wurden, bringen frischen Wind in das Portfolio der Marke – und ins »Minotti Wien by Spätauf«. »Mailand hat dieses Jahr für Aufregung gesorgt: Minotti hat sich dort etwas anders präsentiert als in den letzten Jahren mit Rodolfo Dordoni«, erzählt Isabella Hoffelner-Spätau. »Es kam frischer Wind rein!« Mit Giampiero Tagliaferri und Hannes Peer hat man zwei kreative Quellen ins Boot geholt, die ein neues Retro-Gefühl in die Designsprache der italienischen Marke gebracht haben. »Hannes Peer ist ein echter Künstler. Er ist Produktdesigner, hat aber eine sehr skulpturale Herangehensweise«, schwärmt Martin Jakobsson. »Ich glaube, es war das erste Mal, dass wir so viele Produkte von einem Designer bereits im ersten Jahr präsentiert haben.«
Unter den Highlights der neuen Kollektion befindet sich Hannes Peers Tisch »Nico«. Das beinahe poetische Design punktet mit einer massiven, bis zu 4,8 Meter langen Tischplatte aus Marmor. Auch das Sofa »Yves«, das bereits im Eingangsbereich ins Auge fällt, zählt zu den beliebtesten Produkten unter den Neuheiten. Hannes Peers fließendes Design zwischen Moderne und Retro erfreut sich auch bei der SPÄTAUF-Kundschaft großer Beliebtheit. Eine kleine Überraschung war das »nomadische« Modul »Supermoon« von Giampiero Tagliaferri. Dank seiner skulptural-einzigartigen Formgebung sprach dieses eine völlig neue Zielgruppe an und avancierte schnell zu einem der Trendstücke der Saison.
Italien in Österreich
Natürlich lässt sich italienischer oder auch internationaler Geschmack nicht zwangsweise sofort auf Österreich übertragen. Manche Designtrends benötigen hierzulande etwas länger, um Gefallen zu finden. Vor allem in Hinblick auf die für Minotti teilweise unkonventionelle neue Kollektion war man bei SPÄTAUF zunächst nicht sicher, ob der österreichische Markt diese Neuheiten sofort annehmen würde. »Wir wissen mittlerweile sehr gut, wie Österreich tickt und wie andere Kollektionen zuvor angekommen sind«, so Isabella Hoffelner-Spätau über die Expertise des Familienunternehmens. »Einige Produkte benötigen zwei bis drei Jahre, bis sie Anklang finden. Manche Konsument:innen wiederum fragen direkt nach der Messe nach den neuen Modellen. Es ist also ganz unterschiedlich.« Auch deshalb werden die Neuheiten behutsam in das bestehende »Minotti Wien by Spätauf«-Sortiment integriert. »Sehr oft dauern solche Prozesse ein halbes bis ganzes Jahr«, erklärt Marlies Schaden-Spätauf. So sind neben Peers und Tagliaferris Designs nach wie vor ikonische Sitzsysteme von Rodolfo Dordoni zu sehen, wie »Hamilton«, »Connery«, »Dylan« und »Roger«.
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