IHG Wachstum - Falstaff PROFI

In nur 3 Jahren ist das Portfolio der Hotelgruppe in Europa um über ein Viertel gewachsen.

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Deutschland als Wachstumstreiber: »IHG« baut Europageschäft aus

Die Expansion internationaler Hotelgruppen in Europa hält an. »IHG Hotels & Resorts« setzt dabei verstärkt auf Deutschland – und auf ein Wachstumsmodell, das auch für bestehende Betriebe relevant ist.

von Brigitte Radl
01. April 2026

150.00 Zimmer – diese Marke hat »IHG« (»InterContinental Hotels Group«) durch den Ausbau des Europageschäfts in den vergangenen drei Jahren geknackt. Mit 32.800 zusätzlichen Zimmern ergibt das ein Plus von satten 27 Prozent. Eine zentrale Rolle spielt dabei Deutschland: Mehr als 20 Prozent der bestehenden Zimmer sowie rund ein Fünftel in der Pipeline entfallen auf den Markt. Mit aktuell 242 Hotels im Betrieb oder in Planung zählt das Land zu den wichtigsten Wachstumstreibern der Gruppe.

Damit bleibt Deutschland ein strategisch relevanter Markt für internationale Ketten – auch im Wettbewerb um Standorte und Investitionen.

Wachstum über alle Segmente hinweg

Die Expansion verteilt sich bei »IHG« über mehrere Markenbereiche: von Luxus- und Lifestyle-Konzepten bis hin zum klassischen Midscale-Segment. Parallel dazu wird auch das Angebot im Bereich Longstay weiter ausgebaut. Das Jahr 2025 markierte dabei einen Höhepunkt der Entwicklung: 102 Hoteleröffnungen und 117 neu unterzeichnete Projekte unterstreichen die Dynamik. Insgesamt umfasst das Portfolio inzwischen mehr als 1.230 Hotels in über 40 europäischen Ländern.

Unterstützt wird das Wachstum durch ein weiterhin investitionsfreudiges Umfeld. Laut Branchendaten flossen zuletzt rund 27 Milliarden Euro in den europäischen Hotelmarkt – ein klares Signal für die Attraktivität der Assetklasse.

Konversionen gewinnen an Bedeutung

Auffällig ist dabei ein struktureller Trend: Ein Großteil des Wachstums entsteht nicht durch Neubauten, sondern durch die Umwandlung bestehender Hotels. 84 Prozent der neu eröffneten Zimmer sowie 61 Prozent der neu unterzeichneten Projekte basieren laut »IHG« auf solchen Konversionen. Für Betreiber und Eigentümer eröffnet das zusätzliche Optionen, etwa durch die Integration in internationale Marken- und Vertriebssysteme.

Gerade in einem anspruchsvollen Marktumfeld kann dieser Ansatz eine strategische Alternative zum klassischen Neubau darstellen – mit potenziellen Vorteilen bei Geschwindigkeit, Investitionsvolumen und Marktzugang.

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