"deutsche Küche" Restaurants in Baden-Württemberg
Hier wird die Kontinuität des Hochgenusses zelebriert: Das Team um Claus-Peter Lumpp bringt seit vielen Jahren moderne französische Hochküche auf den Tisch, die Herz und Seele berührt. Prädikat: geschmackvoll.
Das traditionsreiche Restaurant der Familie Keller ist längst eine kulinarische Institution, hier wird noch die klassische französische Haute Cuisine zelebriert. Die Weinkarte ist legendär!
Auch nach vierzehn Jahren gehen Peter Hagen-Wiest nicht die Ideen aus. Im exklusiven Ambiente des zum Europa-Park gehörenden Gourmetlokals werden beeindruckend präzise, charakterstarke Menüs serviert.
Küchenchef Boris Rommel liebt den Kontakt mit Gästen. Ein ums andere Mal erklärt der Mann mit der Mütze seine Kreationen am Tisch. Im feudalen Ambiente öffnet Sommelier Max Johne passende Flaschen.
Vincent Klink geht gern von Tisch zu Tisch in einem Restaurant, das seiner Traditionsgerichte wegen als Unikat gilt. Hier kann man wie früher Carpaccio Cipriani und Schweinsfuß mit Trüffeln essen.
Große Vision auf 15 Plätzen: Mit nachhaltiger Küche und in Menüs, die sie »Krönung der Tagesernte« nennen, überrascht das Küchenteam mit exquisiten Kombinationen wie Himbeere, Blauschimmelkäse und Lavendel.
Unverkennbar klassisch, hochfein und absolut grandios kocht Martin Fauster in der Wolfshöhle. Keiner reduziert so genial wie er und setzt beste Zutaten wie Taube oder Saibling so gekonnt in Szene.
Weit oben über dem Filstal und in traumhafter Kulisse fängt Daniele Corona die Essenz italienischer Küche ein. Seine verfeinerten Interpretationen gängiger Klassiker laden zum Schwärmen und Genießen ein.
Mit dem Neubau ist auch neuer Esprit ins Hause Sackmann eingezogen. Schon lange fand die hochkreative Küche des Vater-Sohn-Duos nicht mehr so sehr ihre Mitte wie in den letzten Jahren. Tolle Weine!
Als im Januar 2020 das Stammhaus der »Traube Tonbach« niederbrannte, drohte ein Stück Schwarzwälder Gastronomiegeschichte in Schutt und Asche zu versinken. Doch der Wiederaufbau gelang in beeindruckender Manier – und markierte den Auftakt eines der eindrucksvollsten Comebacks der deutschen Spitzengastronomie. Ein Beleg dafür ist das »1789«, benannt nach dem Gründungsjahr des Traditionsbetriebs. Küchenchef Florian Stolte, zuvor verantwortlich für die ebenfalls besternte »Köhlerstube«, hat hier seinen Stil konsequent weiterentwickelt. 15 Reisen nach Südostasien prägen seine Handschrift, die klassisch französische Techniken mit thailändischen, japanischen und vietnamesischen Aromen verknüpft. Den Auftakt bildet ein verspieltes Streetfood-Erlebnis mit Fine-Dining-Attitüde: Wer Glück hat, bekommt Sommerrollen, Papayasalat mit Ponzu-Hollandaise und Satay-Spieße direkt am Pass serviert – ein Gruß in der Küche, der sofort Fernweh weckt. Der elegant warme Gastraum daneben überlässt Stoltes Kreationen die große Bühne. Etwa die abgeflämmte Gelbschwanzmakrele mit Imperialkaviar oder die beeindruckende Gänseleber, gleich doppelt interpretiert: scharf angebraten, sodass der Kern herrlich cremig bleibt, mit Trüffeljus glasiert und mit Pfifferlingen, daneben als Eis mit Sellerieragout. Auch beim Dessert bleibt die südostasiatische Linie präsent: Kokosparfait mit Erdbeerpfeffer-Eis und Thai-Basilikum-Gel lassen einen kurzen Moment offen, ob man sich noch im Schwarzwald befindet. Der Service ist herzlich, mit einer Bescheidenheit, die kaum nötig wäre.
Die engagierteste Küchenchefin von Ulm hat sich Verstärkung geholt: Neben Alina Meissner-Bebrout tüftelt nun Tim Ostertag an neuen Kreationen. Holger Baier sucht zum Menü stets die feinsten Weine aus.
Simon Tress ist Vorreiter, was ganzheitliche Arbeit im Einklang mit Natur und Landwirtschaft angeht. Im 1950 beweist er innovativ und sympathisch, dass auch Gourmetmenüs diesem Anspruch genügen können.
Regionale Klassiker und Fine Dining, beides angelehnt an den Zeitgeist – Küchenchef Marcel Kazda sorgt für überraschende und überzeugende Kompositionen wie gebratene Entenleber mit Salzbutter-Aprikosen.
Filigrane Gaumenfreuden im Gourmetrestaurant mit gerade mal acht Plätzen. Die mit großer Raffinesse ausgearbeiteten Menüs bringen schon an sich exquisite Zutaten noch einmal besonders zum Strahlen.
Wenn ein Küchenchef Metzger heißt, ist das vielversprechend. Logisch, dass Zwiebelrostbraten und Hirschsauerbraten Qualität besitzen. Zum Menü im historischen Gasthof wird die passende Weinreise angeboten.
Für den Genuss von Robert Rädels' explosiver, hochkreativer Saison- beziehungsweise Naturküche braucht es viel Geduld. Gebucht werden kann frühestens ein halbes Jahr im Voraus oder via Warteliste. Viel Glück.
Hans-Harald Reber entlockt regionalen wie mediterranen oder exotischen Produkten aufregende Facetten. Zur raffinierten Landhausküche gesellt sich Fleisch höchster Qualitätsstufe aus dem Reifeschrank.
Sehr gepflegt präsentiert sich das in zweiter Generation geführte Fachwerkhaus mit den blauen Fensterläden. Thomas Wolf kocht hier filigrane Geschmacksbilder, die noch den Geist der Haute Cuisine atmen.
Klein, fein und ganz auf Cédric Schwitzer zugeschnitten. Wer das Gourmeterlebnis noch steigern will, bucht einen Platz am Chef's Table. Ein U-30-Menü für Nachwuchsfeinschmecker gibt's mittwochs und donnerstags.
Mit Gasthaus, Kochkursen, Catering oder Delikatessenhandel hat die Familie Widmann ein Älbler Genussimperium geschaffen. Die kreativ-regionale Gourmetküche setzt dem allem die Krone auf. Der Besuch lohnt.