Die besten Restaurants in Ascona
Marco Campanella kocht im La Brezza so eigenständig wie souverän. Seine Menüs – «Ispirazione» oder das pflanzliche «Moving Mountains» – sind durchdacht und voller Charakter. Beeindruckend, wie es Campanella gelingt, im jungen Alter eine so klare Handschrift zu zeigen.
In der Locanda Barbarossa wird aus dem Vollen geschöpft. Hier werden die Vielfalt und Exzellenz der Tessiner Produkte gefeiert, ergänzt mit auserlesenen internationalen Spezialitäten. Das schafft Raum für eine kreative Küche, die Gaumenschmaus und Augenweide zugleich ist.
Nein, verbissen ist Reto Brändli nicht. Obwohl er, zurück im «Ecco», natürlich wieder Sterne will – zwei bitte –, geht er die Sache mit einer beneidenswerten Gelassenheit an. Und serviert französische Küche, die so leichtfüssig und selbstbewusst ist wie er selbst. Vier Jahre war Brändli Teil der «Giardino»-Familie, bevor ihn die Sternegastronomie nach Berlin und St. Moritz führte. Doch die Verbindung zu Ascona blieb – vielleicht liegt es am feinen Duft der Zitronen hier, den er so liebt und der Brändlis Handschrift in vielen Gerichten begleitet. Wie etwa beim Gruss aus der Küche: Knusperrolle mit Gamba Blanca und Zitrus, ein filigranes Tartelette von alter Milchkuh mit Randen, Rettich, Kaviar und Rauchmayonnaise. Und der persönlicher Favorit: ein Ei Royale mit Imperial Kaviar und Kartoffelschaum, der so cremig-leicht ist, dass man sich darin betten möchte. Der Star der Show, die geeiste Foie gras, gefüllt mit Orange und Hummer-Espuma, ist zart wie ein Sorbet. Brändli beweist, warum er als Ausnahmetalent gilt. Frischer Steinbutt folgt, vor nicht einmal 24 Stunden aus Portugal eingeflogen, begleitet von Meerrettich, Apfel, Rinderzungenröllchen, Kohlrabi und Ochsenschwanzessenz mit Liebstöckel. Dazu ein komplexer Viognier, empfohlen von der Gastgeberin des Hauses, Theresa Windhofer. Wer alkoholfrei unterwegs ist, muss im «Ecco» übrigens nicht auf Pairings verzichten: Die begleitenden Tees von «Saveur» sind so fein abgestimmt, dass sie der Weinbegleitung in nichts nachstehen. Den süssen Abschluss gestaltet Pastry-Chefin Antje Hauser: Joghurtschaum, Birne als Sorbet und Mousse, geeiste Beeren im Zitronensud. Fazit des Abends: Die Sterne sollen zurückkommen – bitte!
Im Tre Stagioni wird die Karte täglich neu geschrieben. Für die internationale Küche werden oft Zutaten aus dem eigenen Landwirtschaftsbetrieb verwendet, es darf aber auch Exotischeres sein. Besonders freitags, denn dann gibt es ein riesiges Sushi- und Sashimi-Buffet.
Der spektakuläre Blick auf den Lago Maggiore wäre Lohn genug. Die internationale Küche mit Schwerpunkt Italien kann aber durchaus mit der Lage mithalten. Frische kreative Gerichte treffen im Seven auf solide Tradition. Ein modernes Haus mit Substanz jenseits der Aussicht.
Die wunderbare Lage mit Seeblick ist nur ein Grund, warum sich ein Besuch im Al Lago lohnt. Im schönen Schlossgarten oder im grosszügigen Gastsaal geniesst man eine zeitgenössische mediterrane Küche. Diese kann man als Degustationsmenü oder à la carte bestellen.
Das Hide & Seek im Giardino Ascona serviert eine saisonale, mediterran geprägte Küche. Jeden Freitag darf man sich auf Hummer in drei Variationen freuen. Mit Blick auf das Gartenspa und die Palmengärten entsteht eine entspannte Kulisse für kulinarische Auszeiten.
Direkt am Wasser, in einem prächtigen Bootshaus, verschmelzen Seelandschaft und italienische Küche zu einem fast schwerelosen Erlebnis. Fisch vom Grill, feine Antipasti und ein Glas Weisswein – mehr braucht es nicht, wenn der Lago Maggiore bis an den Tisch reicht.
Dieser moderne Spot zelebriert Asiens kulinarische Vielfalt meisterhaft. Hier trifft knuspriges Teppanyaki auf filigranes Sushi, kraftvolle Thai-Currys und gedämpfte Dim-Sum. Ein Fest für alle, die die pulsierenden Geschmackswelten des Fernen Ostens lieben.
Im Riva in Ascona werden Fisch und Meeresfrüchte zelebriert. Aus frischen Tagesfängen aus See und Meer werden hier geschickt mediterrane Köstlichkeiten gezaubert. Aber auch Fleischliebhaber kommen nicht zu kurz. Die direkte Seelage sorgt zusätzlich für gute Stimmung.
Dieser Ascona-Spot mit Blick auf den See trifft den Ton: authentische Holzofen-Pizza, gute Pasta und Burger. Gekrönt wird das Ganze mit Premium-Gelato. Geradlinig – und makellos umgesetzt. Egal, ob zum Mittagessen oder familiären Znacht, hier gibt's für alle was.
Das Aerodromo da Nani ist kein Flughafenrestaurant, denn seit 1997 landen in Ascona keine Flugzeuge mehr. Zurückgeblieben ist der Name dieses Lokals, in dem es klassische Schweizer Küche gibt. Ob Filet, Pasta oder Fisch, gekocht wird mit vornehmlich lokalen Zutaten.
Im mediterranen Ambiente geniessen die Gäste an der Flaniermeile von Ascona eine unkomplizierte, marktfrische italienische Küche. Ein Gedicht ist das mit Grappa flambierte Risotto. Pizza-Liebhaber schätzen die Gourmet-Variationen mit aussergewöhnlichen Zutaten.