"Lieferservice" Streetfood-Lokale in Niedersachsen
Emsiger Genuss-Hotspot. Im Zentrum des Schaffens steht Sauerteig, der sich im Steinofen in grandiose Pizzen oder Panini verwandelt. Viele Gäste lassen sich auch nur zu einem Glas Wein und Snacks nieder. Die Auswahl mag nicht riesig sein, die Qualität ist es dafür umso mehr.
Vegan. Regional. Saisonal. Was sich die Betreiber des Lokals auf die Fahne geschrieben haben, ist tatsächlich noch Neuland. Doch der ausgebildete Koch Florian Skupski schafft es immer wieder, auch Sandwiches, Omelettes oder Waffeln ohne tierische Erzeugnisse gut zuzubereiten.
Wem bei dieser georgischen Handwerksküche nicht das Herz aufgeht, dem ist nicht zu helfen. Man dippt frisches Brot ins Eigelb eines Acharuli oder schlürft den Sud aus den Teigsäckchen Khinkali. Das schmeckt so gut, da vergisst man sogar das eher trostlose Flair der Markthalle umher.
Mit dem 800 Grad betreibt die Lindenblatt-Kette nicht nur das beste Steakhouse am Platz, sondern mit dem Drip Burger sicher auch einen der respektabelsten Burgerläden. Im Fokus stehen Smashburger, die auf Wunsch auch in Schalen mit Käsesauce versenkt werden können.
Hier trifft gerne die Isernhagener Gesellschaft aufeinander und prostet sich über die Tische bei einem Schaumwein zu. Gegessen werden gerne »New Style Sushi« mit edlen Zutaten. Beim begleitenden Getränk wird Wein oder auch Sake getrunken – oder doch ein Signature-Cocktail?
Backfisch mit Kartoffel-Gurken-Salat, Rinderfrikadellen mit Rahmkohlrabi oder Caprese-Stullen: Im Zurück zum Glück regiert eine Wohlfühlküche, die das Stammpublikum immer wieder anlockt. Bei der Warenbeschaffung achtet das zertifizierte Biorestaurant auf Region und Saison.
007- oder Harry-Potter-Quizabende? Gibt es zwar im Butjer, das liegt aber sicher nicht an Problemen, einen der beliebtesten Burgerläden der Stadt vollzukriegen. Eher das Gegenteil ist der Fall: Die Kundschaft ist froh, wenn zur Kalorieneskalation noch ein Plätzchen frei ist.
Hervorragende Burgerläden gibt es in Hannover in Hülle und Fülle, dazu gehört auch das Curry Culum. Auf ihre »Kost« kommen allerdings auch Gin-Fans: Nahezu 30 Sorten aus Deutschland, Schottland, Frankreich, Spanien und natürlich England warten auf die Verkostung.
Pasta mit Zitronensoße, Pilzen oder Bolognese: In dem kleinen Imbiss werden nur rund acht Gerichte angeboten, die aber frisch und exzellent zubereitet werden. Die sämig-cremige Pesto Genovese wird in einem mechanisch betriebenen Mörser hergestellt. Da jubeln Feinschmecker.
Nett gemacht. Schmeckt gut. Ist gesund. So lässt sich das Lokal zusammenfassen, in dem allerhand Fleisch, Fisch, Grünzeug und Gemüse zu leckeren Bowls und Salatschüsseln zusammengezimmert werden. Auch die Wraps schmecken. Alle Gerichte gibt es natürlich auch zum Mitnehmen.
Es gibt Pizzen (wie »Burratina«) oder Pasta (wie »Aglio e Olio«) zu einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis. Das Flair ist nett. Etwas ungewöhnlich sind zwei Punkte: Das Lokal ist ans Tennisheim angeschlossen und grenzt an den Zoo … Wenn es laut gackert, sind das unter Umständen Affen.
Die persönliche Gastgeberschaft und frische, unkomplizierte Italienküche von Bernardo und Marcella Locacciato locken vor allem nach Feierabend viel Publikum an, das vor dem Nachhauseweg noch einmal kurz bei einem Teller Nudeln, einem Glas Wein und einem Schnack die Seele betankt.
Grundsolide, türkische Küche, die vor allem beim Teilen in der Tischmitte Freude macht, etwa mit der Mezze-Platte. Oder einzelne Snacks bestellen? Der mild-cremige Hummus ist jedenfalls ein Augenöffner. Und unbedingt die Manti mit Joghurtsoße, Kräutern und Paprikabutter probieren!
Das Lokal hat sich zu einem beliebten All-Day-Lokal gemausert und trumpft mit jungem, frischem Flair. Da werden gerne auch Notebooks aufgeklappt und nebenbei Bowls und Röstbrote schnabuliert, etwa mit Trüffel-Omelett und Walnüssen oder Serrano-Schinken und Basilikumfrischkäse.
In Diskussionen um die beste Dönertasche der Stadt fällt immer der Name des La Muro. In dem Lokal an der Limmerstraße wird zwar nicht alles hausgemacht, gleichzeitig werden die Gerichte mit vielen unterschiedlichen Gemüsen, Soßen und Fleischsorten angeboten. Schmeckt gut!
Mit dem Umzug in eine neue Lokalität, nur ein paar Schritte vom alten Standort entfernt, hat der beliebte Imbiss eine marode Altlast abgestreift. Den Gerichten mit handgezogenen Biángbiáng-Nudeln mit zartem Biss hat das keinen Abbruch getan. Im Gegenteil. Kostprobe lohnt!
Seit Jahren ist das Grauwinkel für seine Frühstücksboxen to go bekannt. Das ist oft sogar die beste Wahl, denn gerade an Wochenenden ist in dem kleinen Lokal kaum ein Platz zu bekommen. Es locken Bagels, Smørrebrød und eine Fülle an hausgemachten Torten und Kuchen.
Ngoc Duc Nguyen ist ein umtriebiger Gastronom, der immer wieder spannende Projekte in der Stadt umsetzt. Im Tru Story gibt es Asiaküche, mit Gerichten von Japan bis Vietnam. Schmeckt klasse. Aber man trinkt hier auch gut: Es gibt eine ordentliche Auswahl an Wein, Bier oder Gin.
Liegt etwas versteckt um eine Häuserkante an der Lister Meile, hat sich aber in der Ecke als feste Größe etabliert. Der Küchenstil tänzelt über asiatische Landesgrenzen, gerne werden in den Bowls, Suppen und Wokgerichten viel frisches Gemüse verwendet. Es gibt auch Tagesangebote.
Ein kleines, unscheinbares Lokal an einer Bahnüberführung. Dennoch behauptet sich der Sushi-Laden seit nunmehr 22 Jahren. Damals waren die fernöstlichen Snacks noch Exoten in der Stadt. Die Qualität – auch die der Waren – ist sehr gut. Die Donburi sind einen Versuch wert.