Streetfood-Guide: Die besten Würstelstände in Österreich
Bei der Wiener Würstelstandlegende wird seit über einem Vierteljahrhundert gegrillt, dementsprechend treffen sich hier hungrige Spaziergänger, Nachteulen und alle dazwischen auf eine Käsekrainer, Bosna und allerlei andere Klassiker. Dazu wird gern auch Champagner geschlürft.
»Alles hat ein Ende – nur die Wurst hat zwei!« Und Alfred? Der Chef steht immer noch höchstpersönlich am Grill, und das immer mit guter Laune. Dort entstehen originale Bosna-Würste, dazu gibt’s goldbraune, knusprige Pommes. Wer mag, dreht an der Schärfe-Schraube.
Die Würstl in Top-Qualität sind fast schon Nebensache, denn die oft lange Schlange verdankt das Standl bei der alten Börse vor allem den Specials: Trüffelpommes, Beef Tatar mit Brioche und herrlich knusprige Calamari Fritti! Currywurst und Bosna gibt’s auch in veganer Ausführung.
Am Donaukanal kann man seit Neuestem nicht nur international, sondern auch urwienerisch essen, auf Wunsch mit modernem Twist: Neben Wurstklassikern (auch in Wild-Variante!) gibt es Kimchi-Hotdog, Bratwurst-Bánh-Mì, ein »Wiener Reuben-Sandwich« oder auch Beef Tatar.
Dass regionale Bio-Produkte bester Qualität, Handarbeit und frische Zubereitung bevorzugt werden, zeigt sich am Geschmack deutlich: Currywurst, Bosna (auch mit veganem Austernpilz-Würstl!) und selbst gemachte Kartoffelchips mit Salsa Verde (»Dirty Rohscheiben«) sind allesamt top.
Im Foodtruck werden die Hotdogs in Dinkelweckerln serviert, die Würste kommen vom regionalen Fleischer. Originell sind Eigenkreationen wie »Lins Armstrong« mit Linsen-Haferflocken-Würstel oder »Sunny Soul«, gefüllt mit Käsegriller, Karotten-Mais-Ananas-Salat und Sesamcreme.
Dass den Wienern ihr Zentralfriedhof auch geliebtes Spazier- und Naherholungsgebiet ist, wundert nur jene, die ihn nicht kennen – logisch, dass es da auch Optionen zur Stärkung braucht. In diesem Fall sind Bratwurst, Krainer und Leberkäse regional und von Topqualität.
Zufällig kommt man am Standl hinter dem Technischen Museum eher selten vorbei, umso mehr lohnt es sich, es bewusst anzusteuern. Denn der Chef legt größten Wert auf Qualität, davon zeugt nicht nur die eigens kreierte Bratwurst aus Mangalitza und Grana. Dazu: Penzinger Medl Bräu.
Im Durchhaus zur Getreidegasse ist die Original Bosna daheim. Hier wurde sie erfunden, hier steht man Schlange für diesen Genuss. Salzburger Streetfood mit viel Geschmack und Varianten, aber immer mit der besten Bratwurst von Metzger Walter. Tausende Genießer können nicht irren.
Der Foodtruck steht für Hot Dogs abseits des Üblichen. Vegane Versionen gehören fix dazu, ein Beispiel ist »Noa’s Arch« mit Käferbohnen-Süßkartoffel-Wurst. Oder »Virgin Mary« mit Erdäpfel-Käse-Griller, Trüffel-Aioli und Gemüsechips. Fries gibt es von klassisch bis Süßkartoffel.
Nicht nur nach Stadthallen-Events kann die Schlange lang werden, doch das Warten lohnt sich sehr: Seit Neuestem gesellen sich zu Trüffelpommes, Smash-Burgern, Käsekrainern und Lammwürsteln – jeweils in Top-Ausführung! – kubanische Snacks wie der »Cuban Dog« im Laugenweckerl.
Vor der von Hundertwasser gestalteten Fassade hat der stylishe Imbiss mit Gastgarten sein Zuhause gefunden. Im ersten biozertifizierten Würstelstand weltweit wird Qualität bei »Wiener Wü Dog« mit hausgemachtem Sauerkraut oder veganer Bosna mit Chips großgeschrieben. Tolle Events.
Das Urgestein der Wiener Würstler-Szene hat inzwischen eine eigene Produktpalette mit Würsten, Saucen und mehr – kein Wunder, wird doch größter Wert auf Qualität und Geschmack gelegt. Brühwürstel werden in Rindsuppe gegart, auch am Grill kennt sich der Chef bestens aus. Top!
Über 100 Lenze zählt das runde Standl auf der Augartenbrücke – inzwischen werden Blunzn und Mangalitza-Bratwurst freilich aus generalüberholtem Interieur gereicht. Die »Kaiserwurst« wurde eigens aus Kalb und Schwein kreiert, dazu gibt’s eine umfangreiche Bierauswahl!
Es fehlt nicht mehr viel zum 100-jährigen, und dass sich das Standl seit jeher so großer Beliebtheit erfreut, hat viele Gründe. Etwa die große Hotdog-Auswahl (auch mit veganer Wurst!), aber auch der Kümmelbraten im Laugenstangerl und die Riesen-Käsekrainer für den Riesenhunger.
Extra Zwiebeln oder Jalapeños on top? Die frisch zubereitete Currywurst, nach eigener Rezeptur hergestellt und im Sinne der Nachhaltigkeit auf Papiertellern mit Holzspieker serviert, schmeckt aber auch klassisch in Weiß oder Rot (geräuchert). Pluspunkt: die 100 Prozent vegane Version.
Frankfurter, Debreziner, Bratwurst und Krainer sind die Fixstarter, dazu nimmt man Krautsalat oder Kartoffelsalat mit gerösteten Speckwürfeln und Kernöl. Das Signature-Dish ist der »Steirer Hot Dog« mit Bernerwürstel, Zwiebeln, Kren, Kernölmayonnaise und Grazer Krauthäuptel.
Der Wienerwald ist prädestiniert für eine Genusshütte, in der Spezialitäten vom Wild im Fokus stehen. Gegenüber dem Stift Heiligenkreuz wird hochwertig Veredeltes von Hirsch, Reh und Wildschwein angeboten, etwa Wildkäsekrainer oder Wildselchwürstel. Besonders fein: die Pasteten.
Bei der Wiener Würstelstandlegende wird seit über einem Vierteljahrhundert gegrillt, dementsprechend treffen sich hier hungrige Spaziergänger, Nachteulen und alle dazwischen auf eine Käsekrainer, Bosna und allerlei andere Klassiker. Dazu wird gern auch Champagner geschlürft.
Zwar werden hier auch klassische Käsekrainer und Bratwürste gegrillt, nicht verpassen sollte man aber vor allem das, was sich die Herrschaften am Grill sonst noch so einfallen lassen. Ob saisonale Bärlauch-Mayo, vegane Wurst-Varianten oder der ultimative Kater-Snack: Fried Pickles.