Ask a Local: Pauline Rochas Favourite Spots in Paris
Rooftops, Cocktails und Fine Dining: Die französische Parfümeurin Pauline Rochas verrät ganz persönliche Insider-Tipps und Hotspots in ihrer Heimatstadt Paris.
Pauline Rochas wurde nicht nur in die Duftwelt, sondern auch in die schicke Metropole Paris hineingeboren. Waren es früher ihre Großeltern, die legendären Marcel und Hélène Rochas, so ist es heute sie selbst, die die Welt mit betörenden Düften verzaubert.
Mit 18 Jahren verließ Pauline Rochas die „Stadt der Liebe“, um den Rest der Welt unsicher zu machen. Heute kehrt sie gerne für Businesstrips oder um Freunde und Familie zu besuchen in ihre Heimatstadt zurück. Da sie selten länger als eine Woche bleibt, bezeichnet sich die erfolgreiche Unternehmerin heute als „Paris-Besucherin auf der Durchreise“. Umso besser, kann sie sich doch so ideal in die Bedürfnisse anderer Reisender hineinversetzen.
Stellen wir uns vor, es wäre früh am Morgen. Wo gibt es den besten Kaffee der Stadt?
Im Café de Flore im Künstlerviertel Saint-Germain-des-Prés.
Wo bekommt man ein leckeres Frühstück/einen leckeren Brunch?
Wenn ich Bock auf ein Healthy Breakfast habe, gehe ich gerne zu Wild & The Moon. Ich bin verrückt nach ihren veganen Milchsorten: Hollyweed, Vanilla Mylk, La Vie en Rose. Auch die frischen Säfte sind toll. Zum Brunchen gehe ich gerne ins legendäre L’Entrecote (Relais de Venise) in der Rue Marbeuf oder bei Porte Maillot.
Verraten Sie uns Ihre Lieblingsrestaurants in Paris?
Das beste Fischrestaurant ist für mich das Le Duc. Die beste traditionelle französische Küche bekommt man im Chez L’Ami Louis und im Le Voltaire. Ich liebe auch das Essen bei Le Bar des Prés Cyril Lignac, im Caché und im L’Ami Jean.
Die Rooftop-Bar mit der besten Aussicht?
Da fallen mir auf Anhieb zwei ein: La Suite Girafe (Anm.: bei Schönwetter ab April geöffnet) und die Rooftop-Bar des Cheval Blanc
Wo gibt’s die besten Cocktails der Stadt?
Ganz klar: in der Herbarium Bar im Hotel National des Arts & Métiers. Dort erlebt man Mixology in Reinkultur. Ein absolutes Erlebnis für die Sinne.
Corona wird ja hoffentlich nicht ewig anhalten: Der beste Ort für „a night out with the girls“?
Da hätte ich mehrere Ideen: Das Serpent a Plume, das Bambino, das Raspoutine.
Wo isst man was, wenn man Lust auf einen schnellen Snack hat?
In eine der vielen für Paris typischen altmodischen Brasserien. Dort bestellen Sie sich einen Salat „au chèvre chaud“, mit warmem Ziegenkäse.
Wohin gehen Sie, wenn Sie Lust auf Kultur haben?
Man muss nur einen Fuß vor die Türe setzen. Kultur ist überall. Die vielen Museen, Rodin, der Louvre, …
Wo gehen Sie am liebsten laufen?
Entlang des Seine-Ufers, der Rive Droite (Anm.: „rechtes Ufer“), über den Jardin des Tuileries zur Kirche Notre Dame, dann auf die Île Saint-Louis, und zurück geht’s auf der Rive Gauche (Anm.: „linkes Ufer“).
Was unternehmen Sie, um Ihren Kopf freizubekommen?
Ich gehe in den wunderschönen Pariser Parks spazieren, etwa in den Jardins du Palais Royal, auf dem Place des Vosges oder im Parc de Bagatelle.
Welches Hotel würden Sie Ihren besten Freunden empfehlen, wenn diese für eine Nacht in Paris wären?
Das neue Hotel Costes von Christian Liaigre oder das Madame Rêve.
Was sind Ihre Must-Go-Events des Jahres?
Die Fashion Weeks, die FIAC (Anm.: Internationale Messe für zeitgenössische Kunst). Paris ist aber auch für Kunstausstellungen und die Oper definitiv einen Besuch wert.
Welches ist Ihr Lieblingsviertel in Paris?
Ich habe kein Lieblingsviertel an sich, ich bewege mich aber gerne im Zentrum von Paris – vom 1. bis zum 7. Arrondissement. Jedes Arrondissement hat seinen eigenen Charme.
Was ist die beste Gegend zum Shoppen?
Auch beim Shoppen zieht es mich in das 1. bis 7. Arrondissement.
Was ist die beste Art, die Stadt zu erkunden?
Am besten sieht man sich Paris zu Fuß oder mit dem Fahrrad an.
Was ist das Beste an Paris?
Die ewige Schönheit der Stadt, ihre reiche Geschichte – und die vielen Erinnerungen an meine Kindheit.