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Die Insel Ilhéu de Vila Franca do Campo

Die Insel Ilhéu de Vila Franca do Campo
© Viktor Posnov/Getty Images

Azoren: Juwelen des Atlantiks

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Geheimtipps

Schwarze Strände, natürliche Lavapools und spektakuläre Steilküsten verleihen den Azoren eine fast mystische Atmosphäre fernab des Massentourismus.

Vielen sind die Azoren sicher wegen des Azorenhochs aus der Wettervorhersage ein ­Begriff: Als westlichster Außen­posten Europas wurden die vulkanischen ­Inseln über Millionen Jahre etwa 1.500 Kilometer vom Festland entfernt mitten in den Atlantik gesprudelt. Gebadet wird auf dem Archipel daher überwiegend an felsigen oder schwarzsandigen Stränden oder in natürlichen Lavapools direkt am Ozean.

Doch es gibt auch klassische Sandstrände: Auf der Hauptinsel São Miguel etwa liegt zwischen eindrucksvollen Steilküsten der rund ein Kilometer lange »Praia do Areal de Santa Bárbara«, der mit seiner wilden Kulisse und den kräftigen Wellen vor allem bei Surfern beliebt ist. Auch Santa Maria, die älteste und südlichste Insel des Archipels, die wegen ihres milden Klimas oft als »Sonneninsel« bezeichnet wird, beheimatet einige der schönsten Strände der Azoren – darunter den hellen Sandstrand »Praia Formosa«.

Sandstrände und Surfspots

Außergewöhnlich ­spektakulär wirkt der »Praia de São Lourenço«, dessen halbmondförmige Bucht von terrassenförmig angelegten Weinbergen umgeben ist. Im Restaurant »Ponta Negra« genießt man dazu fangfrischen Fisch und traditionelle Gerichte mit Blick auf den Atlantik.

Schmucke Hideaways

Die Azoren locken nicht nur mit ­dramatischen ­Küstenlandschaften, sondern auch mit außer­gewöhnlichen Hotels, die sich harmonisch in die Natur einfügen. Das direkt am gleichnamigen schwarzen Sandstrand gelegene »Santa Barbara Eco-Beach Resort« verbindet modernes Design mit nachhaltiger ­Architektur. Hoch über dem Meer wiederum bietet das ­minimalistische »White Exclusive Suites & Villas« spektakuläre Ausblicke auf den Sonnenuntergang. Noch ruhiger präsentiert sich das »Sensi Azores Nature and SPA«, das, umgeben von üppiger Vegetation und Lavasteinmauern, ganz auf Entschleunigung setzt.

Kreative portugiesische Küche

Kulinarisch prägen fangfrischer Fisch, Meeresfrüchte, regionaler Käse und auf vulkanischem Boden angebautes Gemüse die Küche der Azoren. Im ­»Balcony« werden traditionelle Aromen modern interpretiert, ­während das Restaurant »À Terra« auf regionale ­Produkte und eine kreative portugiesische Küche setzt. So werden die Azoren durch ihre raue Natur, stille Abgeschiedenheit und den entspannten Luxus zu einem der faszinierendsten Inselziele Europas.

Das blühende Wahrzeichen der Azoren sind die Hortensien.
© Font83/Getty Images
Das blühende Wahrzeichen der Azoren sind die Hortensien.

Best of Hotels

Santa Bárbara Eco-Beach Resort
Luxus mit Liebe zur Natur an der Nordküste auf São Miguel – die eleganten Studios und Villen bieten Komfort in natürlichen Materialien.

White Exclusive Suites & Villas
Die außergewöhnliche Adults-only-Oase bietet mit nur neun Suiten und zwei Villen Rückzug mit Meerblick.

Sensi Azores Nature and SPA
Eine erhabene Einsamkeit strahlt das einstige Farmhouse aus, das jetzt – behutsam renoviert – ein Retreathimmel ist.

Best of Restaurants

Balcony Restaurant
Fine Dining mit Meerblick in Ponta Delgada. Die Aromen der Azoren und regionale Produkte bestimmen die Küche.

À TERRA
Chef Paulo Leite kocht mit Rücksicht auf Geschichte und Tradition. Auf der Karte finden sich Fleisch, frischer Fisch und regionale Produkte.


Sascha Rettig
Sascha Rettig
Travel-Redaktion
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