Auf der Suche nach neuen Weltwundern: Jetzt abstimmen!
Der »World Travel & Tourism Council« sucht sieben neue zeitgenössische Weltwunder – und ruft Menschen weltweit dazu auf, ihre Favoriten zu nominieren. Für Falstaff TRAVEL ist das der perfekte Anlass, auch unsere Community zu fragen: Welche Orte verdienen heute den Titel »Weltwunder«?
Die sieben Weltwunder der Antike faszinieren die Menschen seit Tausenden Jahren. Der Welttourismusrat sucht nun nach neuen zeitgenössischen Weltwundern und ruft zur öffentlichen Abstimmung auf. Anlass genug für Falstaff TRAVEL, in der eigenen Community nachzufragen. Wir freuen uns auf Ihre Nominierungen.
Gesucht werden von Menschen geschaffene Wahrzeichen, Gebäude oder Institutionen, die eine starke Wirkung auf und für ihre Umgebung haben und bei ihrer Entstehung der Zeit voraus waren. Sie dürfen nicht früher gebaut worden sein als im Jahr 1800.
Die sieben Weltwunder der Antike
Die Idee, spektakuläre und innovative Bauwerke zu Weltwundern zu ernennen, gab es bereits zur Zeit des römischen Reiches. Eine Auflistung der antiken Weltwunder ist in einem Epigramm aus dem zweiten Jahrhundert vor Christus überliefert.
Von den antiken Weltwundern existiert heute nur noch eines, und zwar das älteste: die Pyramiden von Gizeh. Die weiteren sechs sind: die Zeusstatue des Phidias und der Koloss von Rhodos (Griechenland), der Artemis-Tempel und das Grabmal von Mausolos (Türkei), die hängenden Gärten von Babylon (Irak) und der Leuchtturm von Pharos (Ägypten). Die Aufzählung umfasst sieben Bauwerke, da die Zahl in der Antike als vollkommen galt.
Die »neuen« Weltwunder aus 2007
Im Jahr 2000 ließ die Schweizer Organisation »NewOpenWorld Foundation« Menschen weltweit im Internet aus 200 Bauwerken für sieben neue Weltwunder abstimmen.
Sieben Jahre später wurden folgende neue Weltwunder verkündet: die Chinesische Mauer, die Maya-Ruinen Chichén Itzá im heutigen Mexiko, die Felsenstadt Petra in der Wüste Jordaniens, die Ruinen der Inka-Stadt Machu Picchu, die Christus-Statue in Rio de Janeiro, das Colosseum in Rom und das Mausoleum Taj Mahal in Indien.
Nun ist es wieder soweit und der Welttourismusrat sucht neue zeitgenössische Weltwunder. Dafür hat er alle Menschen zur Abstimmung aufgerufen.
Kriterien für die neuen Weltwunder
Laut dem Rat ist ein Wunder mehr als nur ein Bauwerk. Es macht eine Stadt bekannt, verleiht der Wirtschaft neuen Schwung und gibt einem Land Gründe dafür, weiterzubauen. Heiße Anwärter für Bauwerke, die diese Kriterien erfüllen, sind der Eiffelturm in Paris, das Guggenheim-Museum in Bilbao (1997) oder das Große Ägyptische Museum in Gizeh.