"elektronische Zahlungsmöglichkeit" Restaurants in Mondsee
Gourmets mit gutem Gedächtnis erinnern sich an die 1990er, als man nach Mondsee pilgerte – ins »La Farandole« oder zur Legende Karl E. Eschlböck. Zuletzt werkten im »Iris Porsche« Hotel regelmäßig talentierte Köche, im Jänner sperrte auch das zu. Und nun das – ein hochklassiges japanisches Lokal hätte man in der 4000-Seelen-Gemeinde wohl zuletzt erwartet. Der Deutsche Jürgen van der Smissen mit Arztprodukte-Firma in Wals und Wohnung in Mondsee und sein Geschäftsführer investierten in den Umbau einer Pizzeria zu einem überaus chicen Doppellokal – links »Izakaya«, vulgo japanische Wirtshausküche mit Maki, Tempura und Co. Rechts im Restaurant geht’s mit edleren Zutaten feiner zu. Und am Chef’s Table kann man dem aus Kyūshū stammenden Chef Kentaro Fujita beim Finalisieren des »Omakase«-Menüs beäugen. Wobei – Omakase im engeren Sinn gibt’s aufs Erste nicht. Fujita entscheidet nicht spontan, die Gänge stehen fix auf der Karte. Von exzeptioneller Qualität sind die Produkte, Hamachi und Jakobsmuscheln kommen über den japanischen Gourmet-Hub Düsseldorf, Bluefin vom spanischen Top-Züchter Belfegó. Sashimi wird kunstvoll als »Otsukuri« arrangiert, Nigiri bestreicht der Meister mit einem Hauch milder Sojasauce und rät von weiteren Benetzungen ab. Eher Speisen im westlichen Stil sind die Hauptgerichte: Adlerfisch oder als Upgrade Black Cod kommen auf Karfiolpüree mit frittierter Aubergine, Karotte und Schwarzwurzelchips. Die Weinkarte ist vom Start weg in allen Kategorien gut bestückt, inklusive neun Sorten Sake. Und das erwähnte »Iris Porsche« Hotel samt mediterranem Restaurant sperren die Betreiber im Mai auch noch auf.
Das A und O außergewöhnlicher Küche sind in erster Linie die Bauern, die hervorragende Lebensmittel produzieren. Das O’s holt sie vor den Vorhang und veredelt ihre Produkte meisterhaft und kreativ.
Gediegenes Gourmetrestaurant, das Wert auf Etikette legt und mit einer guten Weinkarte punktet. Kulinarisch erwartet die Gäste ein Streifzug durch die Region – freilich mit vielen Fischdelikatessen.
Ein frischer Fisch aus dem See, wunderschön und geschmackvoll angerichtet, danach ein bezauberndes Dessert. Beim Eichingerbauer kann man sich sicher sein, dass Optik und Geschmack eng verwoben sind.
Die Freundin möchte vorzügliches Sushi essen, der Freund spitzt auf alpine Küche. Beide hätten aber auch gerne Mediterranes. Kein Problem. Einmal alles im Aura. Sehr romantisch ist es im Schlossgarten.
Direkt am See gelegen, schickt die Küchencrew die Gaumen der Gäste auf eine kulinarische Entdeckungsreise. Hervorzuheben ist Fisch: roh mariniert, als Suppe oder klassisch gebraten. Tolle Weine.
Man kommt nicht umhin, es immer wieder zu betonen: Der Zwiebelrostbraten ist hier einzigartig. Zur Wildzeit beglücken viele raffinierte Speisen, die Wirsingkohlrouladen mit Hirschfaschiertem etwa sind top.
Das Schloss an sich verspricht zauberhafte Stimmung. Wenn dann die Küchenbrigade noch Köstlichkeiten wie Gansl, Wild oder Kürbis aus den Töpfen zaubert, fühlt man sich wie im Märchen geküsst.