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Gerade mal 0,7 Prozent Anteil hat Südtirol an der Rebfläche Italiens. Ein Zwerg von der Menge her, von der Qualität her aber top. Die Weinberge liegen zwischen 200 und 1.000 Metern Seehöhe. Aus dem ehemaligen Rotweinland ist in den vergangenen Jahrzehnten ein erfolgreiches Weißweinland geworden. 64 Prozent beträgt nun der Anteil der Weißweine. In den höheren Lagen bietet Südtirol alpines Klima mit deutlicher Nachtabkühlung, in den niederen Tallagen aber auch ausgesprochen mediterranes Klima, ideal für Rotweinsorten. Über 20 Sorten sind im Land verbreitet. Die wichtigsten bei Weißwein sind Pinot Grigio, Chardonnay, Weißburgunder, Gewürztraminer, zunehmend auch Sauvignon Blanc. Im kühleren Eisacktal dominieren Sylvaner und Kerner. Bei den Rotweinen ist die Fläche der traditionellen Leitsorte Vernatsch (Kalterer See, St. Magdalener, Meraner) stark rückläufig, nur wenig dahinter folgen schon Pinot Noir und Lagrein.
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