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Er wolle unter Bedingung der Anonymität sprechen, sagt der Marketingexperte am Telefon. Dann berichtet er von einem Weingut, das in der Coronazeit begonnen habe, eine KI auf dem Gelände zu nutzen: Die Kamera am Eingangstor des Betriebes sei mit einer Gesichtserkennungs-Software ausgestattet worden, die Kunden wiedererkennt, wenn sie zuvor schon mal auf dem Betrieb waren. Bis die Kundin oder der Kunde den Weg vom Eingang bis zur Vinothek zurückgelegt hat, findet der Verkäufer bereits ein komplettes Dossier über den Gast auf seinem Bildschirm: persönliche Details ebenso wie Informationen über vergangene Käufe und geschmackliche Vorlieben, gleichzeitig empfiehlt die Software Weine, die dem Kunden angeboten werden sollen. Der Umsatz habe sich durch den Einsatz dieser Technologie um 20 Prozent steigern lassen.
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