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Thailand plant neue Einreise-Regelungen

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Die visumfreie Aufenthaltsdauer könnte wieder auf 30 Tage verkürzt werden, zugleich soll eine verpflichtende digitale Registrierung für alle Reisenden eingeführt werden.

Thailand bereitet eine Anpassung seiner Einreisebestimmungen vor: Künftig könnten Reisende ohne Visum wieder nur noch 30 statt bislang 60 Tage im Land bleiben dürfen. Zudem soll die digitale Registrierung für alle Einreisenden verpflichtend werden.

Verkürzung der Aufenthaltsdauer ohne Visum

Die längere Aufenthaltsdauer war ursprünglich eingeführt worden, um den Tourismus nach der Pandemie anzukurbeln. Inzwischen zeigt sich jedoch ein anderes Bild: Laut Regierungsangaben verweilen die meisten Besucher:innen im Schnitt ohnehin nur rund zwei Wochen im Land. Die Ausweitung auf 60 Tage wird daher als wenig zielführend betrachtet. Künftig sollen Urlauber:innen daher ohne Visum nur noch 30 Tage im Land bleiben dürfen.

Digitale Einreisekarte ist Pflicht

Unabhängig von der geplanten Verkürzung der Aufenthaltsdauer hat Thailand bereits seit Mai 2025 ein neues Melde-System eingeführt: die »Thailand Digital Arrival Card« (TDAC). Die digitale Registrierung ist für alle Einreisenden verpflichtend – unabhängig davon, ob die Ankunft per Flugzeug, Auto oder Schiff erfolgt.

Die Daten müssen spätestens 72 Stunden vor Einreise online hinterlegt werden. Gefordert sind unter anderem Passinformationen, Reisedaten und Angaben zur Unterkunft.

Optionen für längere Aufenthalte

Wer länger bleiben möchte, kann weiterhin eine Verlängerung um 30 Tage bei der Einwanderungsbehörde beantragen – gegen eine Gebühr von derzeit 1900 Baht (rund 50 Euro).

Darüber hinaus bleibt Thailand für Langzeitreisende und digitale Nomaden zugänglich. Mit dem sogenannten »Destination Thailand Visa« (DTV) steht ein Mehrfachvisum zur Verfügung, das über fünf Jahre gültig ist und Aufenthalte von bis zu 180 Tagen ermöglicht – mit Verlängerungsoption.

Gesetz muss noch verabschiedet werden

Wann genau die neuen Regelungen in Kraft treten, ist noch offen. Der Vorschlag muss zunächst von der Regierung verabschiedet werden.

 


Travel-Redaktion
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