Die besten Restaurants in Zermatt
Nur im Winter kann man die Kreationen von Sternekoch Florian Neubauer im After Seven erleben. Seine Küche ist reduziert und präzise, im Sommer reist er durch die Welt und lässt sich von neuen Aromen und Techniken inspirieren, die er in seine Zermatter Menüs einbringt.
«Haute Cuisine mit Alpenaroma»: Im Prato Borni wird aus Bodenständigem ein Höhenflug für Feinschmecker. Walliser Terroir trifft auf grosse Weltküche – ob Heimatmenü, Fernwehkomposition oder Weinbegleitung, ein wahres Gipfeltreffen der Aromen.
Das ist mal klug gedacht: Im Sommer sind die Capri-Spezialitäten auf Capri zu finden, im Winter in Zermatt. Reisende können also doppelt geniessen! Salvatore Elefante hat das Angebot in der vierten Mont-Cervin-Etage geprägt, begeistert mit Pasta, Fisch oder Desserts.
Dass alpine Küche auch vegetarisch funktioniert, beweisen André Kneubühler und sein Team. Produkte aus den Bergen werden hier ins Rampenlicht gerückt, wer Fleisch oder Fisch essen möchte, kann diese zusätzlich bestellen – undogmatisch, kreativ und wunderbar raffiniert.
Den Namen «Brasserie» sollte man nicht zu ernst nehmen, denn inmitten von Zermatt wird ganz schön aufgekocht. Küchenchef Luis Romo zaubert ein Tastingmenü nach Lust und Laune und einem Angebot, das sich gewaschen hat. Gilt auch für die Weinkarte mit reifen Bordeaux à gogo.
Im L'Epicure verschmilzt die alpine Umgebung des Matterhorns mit dem Chic und Charme der klassischen französischen Küche. Austern, Foie gras und Hummer werden von Küchenchef Mario La Croix perfekt und mit viel Liebe zum Detail mit den Zutaten der Alpenküche kombiniert.
Das Alexandre auf der Riffelalp verbindet alpine Romantik – inklusive Blick aufs Matterhorn – mit gehobener Küche. Auf der Karte gibt es mediterrane Köstlichkeiten, die à la carte oder als mehrgängiges Gourmetmenü serviert werden. Dieses ist auch für Veganer erhältlich.
Ob auf Skiern oder wandernd, auf 2051 Meter über Meer locken Hüttencharme, Matterhorn-Blick und regional-italienischer Küche. Klassiker wie Pasta mit Scampi, knusprige Rösti mit Lamm oder sämiger Risotto wärmen Herz und Gaumen und das Panorama erledigt den Rest.
Chez Vrony in Findeln ist ein echtes Familienerbstück: Seit über 100 Jahren serviert die Familie Julen hier traditionelle Walliser Küche – von hausgemachtem Trockenfleisch bis zu Vrony's Burger. Mit Blick auf das Matterhorn und alpinem Charme bleibt kein Wunsch offen.
Ein Restaurant mitten in den Bergen, in dem man auch hervorragend essen kann, gibt es selten. Das Aroleid gehört dazu. Nur im Winter geöffnet, werden hier im gemütlichen, alpinen Ambiente zeitgenössische Gerichte serviert. Gekocht wird auf dem Herd oder auf dem Feuer.
In Zermatts Schweizerhof erwartet die Gäste ein sorgfältiger Genre-Mix aus japanisch-peruanischer Küche. Die Gerichte spielen mit Texturen – roh trifft mariniert, süss trifft auf sauer – und sind überraschend, nicht überladen. Der Service ist warmherzig , der Rahmen modern-elegant.
Das vielleicht italienischste Restaurant von Zermatt ist nur eine von mehreren Einkehrmöglichkeiten im CERVO. Küchenchef Davide Cretoni stammt aus Rom, hat in London gearbeitet und weiss mit hausgemachten Linguine, Rindsfilet im Blätterteig und Zitronentarte zu begeistern.
Der Name sagt viel, aber noch nicht alles. In Wirklichkeit arbeitet das Saveurs mit regionalen Erzeugern zusammen, setzt auf Nachhaltigkeit und Frische – von Kohlrabi mit Ponzu bis Poulet in Weisswein. Der faszinierende Ausblick gehört aber auch zu den Attraktionen.
Wer einen Ausflug zu diesem wunderschön gelegenen Lokal macht, wird mit hausgemachter mediterraner Kost belohnt. Es gibt Salat und Gemüse aus dem eigenen Garten, von Hand gemachte Pasta, frischen Fisch und zartes Fleisch und dazu eine schöne Auswahl an ausgesuchten Weinen.
In diesem japanischen Restaurant im Hotel Schweizerhof bekommt man erstklassige Sushis. Aber nicht nur das: Es gibt einen von wenigen Teppanyaki-Grills in der Schweiz. Der Grillmeister sorgt nicht nur für Unterhaltung, sondern auch für perfekt gegarte Leckerbissen.
Das Potato baut Brücken zwischen dem Wallis und Frankreich – originell und trotzdem unprätentiös. Der Küchenchef kocht aus Zutaten aus einem Radius von gerade einmal 99 Kilometern. Die Weinkarte setzt ausschliesslich auf Walliser Weine und ausgewählte Raritäten.
Im Julen trifft traditionelle Walliser Gastfreundschaft auf eine Küche, die Klassiker wie Fondue chinoise mit Sorgfalt pflegt. Rustikale Stuben mit viel Holz schaffen eine warme, alpine Atmosphäre, die perfekt zu einem entspannten Abend am Fusse des Matterhorns passt.
Der Begriff «Brasserie» hat schon seine Berechtigung, schliesslich werden in dieser Zermatter Institution französische Klassiker zelebriert: Foie gras, Kalbskopf, Crêpes Suzette ... Die Eleganz samt Holzvertäfelung ist hier ebenso beeindruckend wie das Terrassenflair.
Das @paradise liegt auf 2230 Meter oberhalb von Zermatt. Serviert werden Tapas, Bagels und sündhaft gute Desserts. Sehr ordentlich kuratierte Weinkarte: Mit Blick aufs Matterhorn lassen sich die Tropfen bestens geniessen. Erreichbar zu Fuss, mit Skiern oder der Bergbahn.
Das Im Hof in Zermatt ist nicht nur ein Restaurant, sondern auch ein Schaufenster der Julen-Farm: Fleisch von Eringer Kühen, die im Sommer lieber gegeneinander kämpfen als auf die Weide zu gehen, und Käse von Schwarznasenschafen mit Fotomodel-Genen. Authentisch Wallis!