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Bereits um 1820 kam der Cabernet über die Habsburger und das Haus Arenberg nach Venetien. Was zunächst für Cabernet (gefragt war vor allem der Franc) gehalten wurde, stellte sich allerdings später als dessen würziger Vetter Carménère heraus. Der Merlot kam um 1880 dazu. Die Bordeaux-Sorten haben also lange Tradition in Venetien. Die wichtigsten Anbaugebiete heißen Colli Berici, Colli Euganei, Colli Asolani, Montello und Breganze. Die Weinberge in den Colli Euganei stehen auf vulkanischen Böden, was den Weinen einen zusätzlich mineralisch-salzigen Touch verleiht.
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