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© Foto: Hugh Sitton/Getty Images

Sri Lanka: Wege zur Erleuchtung

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Zwischen heiligen Bergen, jahrtausendealten Tempeln und stillen Naturwundern entfaltet Sri Lanka seine spirituelle Kraft. Pilgerwege prägen bis heute den Rhythmus des Landes.

Regenwald und Sandstrand, trockene ­Ebenen und Hochland, Tempel, Klöster und Ayurveda: Sri Lanka ist von einer tiefen spirituellen Atmosphäre geprägt. Sie ist das Resultat der religiösen Vielfalt des Landes: Christentum, Hinduismus, Islam und der vorherrschende Buddhismus beeinflussen jeweils auf ihre Weise das tägliche Leben.

Wie friedlich diese Koexistenz sein kann, zeigt sich am wohl ­berühmtesten Berg des Landes: dem Adam’s Peak. Rund zwei Millionen Pilgernde aller Glaubensrichtungen ­nehmen jährlich zwischen dem Dezember- und Mai-Vollmond den anstrengenden Aufstieg auf sich, um das Kloster am Gipfel zu besuchen. Es entstand rund um eine Vertiefung, Sri Pada ­genannt, bei der es sich – so sind sich Hindus, Muslime, Buddhisten und Christen einig – um einen Fußabdruck handelt.

Aufstieg zum heiligen Berg bei Nacht

Ob er nun von Buddha, Shiva, Adam oder dem Apostel Thomas stammt, ist ihnen nicht so wichtig. ­Entscheidend ist die respektvolle Begegnung mit dem Ort. Traditionell beginnt der Aufstieg in der Nacht. Glücklicherweise ist der Weg zur Erleuchtung beleuchtet und von Teestuben gesäumt, die den Pilgernden als ­kostenlose Rast- und Versorgungsstationen dienen.

Beeindruckende Kunstsammlung im Dambulla-Höhlen­tempel
© Bartosz Hadyniak/Getty Images
Beeindruckende Kunstsammlung im Dambulla-Höhlen­tempel

Mensch und Natur

Rund 160 Kilometer weiter nördlich, im Höhlentempel von Dambulla, huldigt man seit über 2.100 Jahren dem Leben Buddhas. Tausende aufwendig gestaltete Kunstwerke, Wandmalereien und Statuen füllen die in den Fels geschlagene Anlage. Sie beeindruckt nicht nur durch ihre Komplexität, sondern auch durch das Gefühl vollkommener Geborgenheit, das einen im Inneren des Berges überkommt. Der Höhlentempel ist ein Zeugnis menschlicher ­Schaffenskraft, während der Jaya Sri Maha Bodhi in Anuradhapura als eine Art Naturwunder gilt.

Der Baum ist über 2.300 Jahre alt und – der buddhistischen Überlieferung zufolge – ein Ableger jenes Baumes, ­unter dem Siddhartha Gautama in Indien einst seine spirituelle ­Erleuchtung fand. Tausende Buddhisten ­sowie ­unzählige Nicht-Buddhisten bringen hier Opfer dar, beten und ­meditieren in stiller Konzentration. Es wirkt, als seien die Wurzeln des Baumes eine Brücke in die Vergangenheit und seine Krone eine Verbindung zu etwas jenseits unserer Wahrnehmung. Eine tiefe, kaum erklärbare Ruhe liegt über dem quirligen Platz, in ­dessen Nähe sich Ruinen eines antiken Klosters, ­heilige Gebäude, Tempel und Stupas befinden.

Hideout Lounge
© Hideout Lounge
Hideout Lounge

Best of Hotels

Taru Villas Kandy: Die historische Villa punktet mit neun Suiten, die im typischen Kandy-Stil ausgestattet sind. Von hier aus lassen sich zahlreiche Sehenswürdigkeiten in der Nähe erkunden.

Uga Jungle Beach: Zwischen Lagune, Dschungel und Ozean verbindet das Refugium Naturerlebnis mit Zurückgezogenheit – für ruhige Tage am Meer und sanfte Entschleunigung.

Amangalla: Luxuriöses Hotel direkt am Hafen innerhalb der historischen Mauern von Galle Fort. Weltklasse-Spa und perfekter Service runden das Erlebnis ab.

Restaurants

Hideout Lounge, Kandy: Das hippe Lokal am See von Kandy serviert nicht nur Klassiker wie Hoppers, sondern auch köstliche Spezialitäten wie das »Boozy Breakfast«.

Ministry of Crab: Das bereits mehrfach unter den World's 50 Best Restaurants gelistete Seafood-Lokal serviert die köstlichsten Mud Crabs im ganzen Land.


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