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© Roy Lichtenstein

Welche kulturellen Highlights man diesen Winter nicht verpassen sollte

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Die Pop-Art-Ikonen Andy Warhol und Keith Haring in München, Provokateur Maurizio Cattelan in Stockholm, Shootingstar Amoako Boafo in Wien und Meister Henri Matisse in Basel – das sind die Kultur-Highlights des Winters.

Andy Warhol, Keith Haring

Museum Brandhorst, München; bis 26. Januar

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„Party of Life“ nennt sich die erste umfassende Schau, die sich den Künstlern Andy Warhol und Keith Haring widmet. Sie führt ins New York der 1980er, in eine Zeit von MTV, Voguing und Graffiti, und zeichnet eine Freundschaft zweier Künstler nach, deren Selbstverständnis viele Parallelen offenbart: geschickte Selbstvermarktung und ein unverwechselbarer Stil einerseits, aber auch die Vision, dass Kunst und ihre Botschaften möglichst viele Menschen erreichen sollen.

MAURIZIO CATTELAN

Moderna Museet, Stockholm; bis 12. Januar

© MAURIZIO CATTELAN

Ein kleiner Hitler, der kniend um Vergebung bittet, oder Papst Johannes Paul II., der von einem Meteoriten getroffen wird: Dem italienischen Künstler Maurizio Cattelan ist nichts heilig. Mit Satire, Humor und Provokation hinterfragt er die Konventionen der Gesellschaft im Allgemeinen und der Kunstwelt im Besonderen. Dabei schafft der 64-Jährige es immer wieder, Tabus zu verletzen – etwas, das der zeit­genössischen Kunst kaum noch gelingt.

Henri Matisse

Fondation Beyeler, Basel; bis 26. Januar

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70 Jahre nach seinem Tod lässt die Fondation Beyeler den französischen Maler Henri Matisse hochleben. Der Titel der Retrospektive, „Einladung zur Reise“, erweist sich in mehrerer Hinsicht als treffend: Der Betrachter wird zu einer Reise durch das Œuvre von Matisse eingeladen, für den wiede­rum Reisen eine ständige Inspirationsquelle war. Dabei war er von einer Suche nach Licht beseelt, die ihn immer weiter nach Süden führte, etwa nach Spanien, Marokko oder Tahiti.

Amoako Boafo

Belvedere, Wien; bis 12. Januar 2025

© beigestellt

Was wäre der internationale Kunsthimmel ohne Shootingstars? Einer davon ist der ghanaische Künstler Amoako Boafo, der bereits als eine der wichtigsten Stimmen einer neuen Generation von Schwarzen Künstlern gilt. Nach seinem Studium an der „Bildenden“ in Wien eroberte er die Kunstwelt mit seinen mar­kanten Por­träts. Die Gesichter und Hände seiner Protagonisten malt der 40-Jährige mit seinen Fingern, beim Körper und bei Hinter­gründen kommen breite Pinselstriche zum Einsatz. Seine Arbeiten erinnern in ihrer Expressivität an Schiele.

Dior

Kunstmuseum, den Haag; bis 26. Januar

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Zeitlos, bahnbrechend, elegant und einflussreich: All das sind bzw. waren die Entwürfe von Christian Dior (1905–1957). 1946 gründete er sein eigenes Modehaus in Paris, gleich darauf feierte er mit seiner kurven­reichen New-Look-Silhouette sofort Erfolg. Dior starb relativ jung – aber obwohl er nur zehn Jahre lang an der Spitze des Hauses Dior stand, hat seine Arbeit bis heute große Nachwirkungen. Das Kunstmuseum Den Haag zeigt seine Entwürfe im Dialog mit jenen von Maria Grazia Chiuri, der aktuellen (und ersten weiblichen) Kreativdirektorin von Dior.

Travel-Redaktion
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