Die besten Restaurants in Kanton Luzern
Das focus ATELIER gehört zu den besten Restaurants der Zentralschweiz. Signature-Gerichte wie Entenleber-Eis, Taube in Albufera‑Sauce oder Schwertmuschel mit Dashi‑Walnuss‑Beurre-blanc – neben diesem kulinarischen Kunstwerk wird der Vierwaldstättersee zur Nebensache.
Im Colonnade im Mandarin Oriental trifft Jugendstil-Glanz auf französisches Fine Dining. Unter hohen Decken mit Marmor landen kunstvoll angerichtete Klassiker oder auch ein Degustationsmenü zum Geniessen ein. Die Weltklasse-Weinkarte lässt keine Wünsche offen.
Stefan Wiesner ist nicht nur Koch, er ist eine Ikone. Mit seinem enormen Wissen über das Entlebuch und seine Natur, aber auch über Kunst, Alchemie und die Küchen der Welt hat er einen ganz eigenen Kochstil entwickelt, mit dem er die Gäste seines Mysterions verzaubert.
Seit Mai werden die Gäste des KKL-Restaurants «Lucide» von einem neuen Team begrüsst. Nach sechs Jahren hat Michèle Meier die Küchenleitung an Maximilian Huber übergeben. Im Fokus stehen bei ihm Produkte aus dem Alpenraum und die Wertschätzung gegenüber deren Produzenten. Ein Blick in die Karte zeigt, dass die Gäste nach wie vor neben dem Menu auch à la carte bestellen können. Den Anfang des Menus macht das Amuse-Bouche: Unter einem Frischkäseschaum verbirgt sich ein cremiges Shrimp-Tatar, dazu gibt es Tomaten und knusprigen Federkohl. Als Nächstes wird das „Beet-Tatar“ serviert, ein dehydriertes Randen-Tatar mit Kapern-Mayonnaise, knusprigen Brioche-Chips, hauchdünnem Meerrettich und Belper Knolle. Der Name des fleischlosen Tatars sorgt für ein Schmunzeln. Huber erklärt, dass es ihm nicht darum gehe, mit einem fleischlosen Tatar zu belehren, sondern die Gäste zu inspirieren und mit neuen Aromen zu überraschen. Auch im zweiten Gang beweist Huber erneut sein Können im Umgang mit Gemüse. Im Mittelpunkt steht die Karotte: einmal geschmort, einmal gepickelt, serviert mit Kimchi, gepufftem Buchweizen und einer Nussbutter-Hollandaise. Danach folgt Schweizer Lachsforelle auf Heu-Beurre-blanc mit Alpenkaviar und gepickeltem Fenchel. Im Hauptgang wird Rindsentrecôte vom Haus Luma serviert, begleitet von einem herzhaften Kartoffel-Espuma, knusprigen Röstzwiebeln und Kartoffelschalen. Zum Abschluss verschmelzen die Aromen von Himbeere, Ziegenmilch, Thymian und weisser Schokolade und lassen uns die intensiven Aromen des Sommers noch einmal spüren.
Direkt am See serviert das Olivo mediterrane Küche mit italienischem Akzent. Fisch, Pasta und Antipasti werden mit Blick auf Wasser und Berge zu kleinen Urlaubsmomenten. Eine umfangreiche Weinkarte rundet das Erlebnis ab – Luzern kann hier sehr südlich wirken.
Ein Lunch oder Dinner hier ist ein Erlebnis für Fans von Kunst und Kulinarik. Nicht nur wurde ein Teil des Interieurs per 3-D-Drucker hergestellt, auch die Menüs sind konzeptuell gestaltet. Die Gerichte sehen wunderschön aus und schmecken gleichzeitig auch wunderbar.
Im historischen Maihöfli sorgt Shootingstar Robert Steuri für frischen Wind: Seine Menüs verbinden präzises Handwerk mit feinem Gespür für Aromen, ob klassisch oder vegan. Im stilvollen Altbau wird so innovativ gekocht, dass die Leuchtenstadt kulinarisch aufhorcht.
La Pistache verbindet die Grandezza des Traditionshauses Balm mit einer leichten, modernen Küche. Auf den Tellern ist viel Raffinesse, die Weinkarte ist durchdacht und das vornehme Ambiente macht diesen Ort zu einer verlässlichen Adresse für genussvolle Abende.
Im Regina Montium wird mit dem gekocht, was rund ums Haus wächst. 350 Kräuter stehen auf dem Hügel, daneben Gemüse, Beeren und Blumen. Das Menü kommt in fünf bis neun Gängen, alles zu hundert Prozent aus der Schweiz. Der Blick geht weit über den Tellerrand hinaus.
Die Omakase-Kultur überlässt dem Küchenchef die Entscheidungskraft über die Komposition des Menüs. Der exquisite Mehrgänger wird mit traditionellen Techniken vor den Gästen zubereitet und entführt zu einer kulinarischen Reise nach Fernost. Die Sake-Auswahl ist grossartig!
Nur 20 Plätze bietet die Gourmet-Stube Negral im Klostergasthaus Löwen. Hier wird in intimem Rahmen ein sechs- bis zehngängiges Überraschungsmenü aus regionalen und internationalen Zutaten aufgetischt. Jeder Gang wird begleitet von perfekt abgestimmten Weinen.
In die Küche von Werner Tobler kommt nur frische Ware von ausgesuchten Lieferanten. Beim Kochen lässt er sich nichts vorschreiben, ausser von der Saison. So bewegt sich seine bodenständige Küche irgendwo zwischen Alpenraum und Mittelmeer – Hauptsache, es schmeckt gut.
Klingler's in Luzern ist ein klassisch gehobener Italiener, der viel Wert auf Qualität legt. Am Wochenende erweitert neu Sushi das Essensangebot – eine mutige zweite Handschrift, die jedoch Abwechslung bringt, ohne der Philosophie des Hauses zu widersprechen.
Nadine Baumgartner und Oscar de Matos sind wieder zurück in Luzern und neugieriger denn je. Dass japanische wie spanische Akzente die Speisen beeinflussen, hat sich herumgesprochen. Im Café gibt es nachmittags Kuchen der Sonderklasse, abends mutiert es zur Weinbar.
Alles stimmt hier: der Blick auf Wasser und Berge sowie die mediterrane Küche mit internationalen Akzenten, ob à la carte oder als Drei- bis Sechs-Gänge-Menü. Die kreativen Kreationen überzeugen ganzheitlich. Das Ambiente ist stilvoll, der Service herzlich. Pure Entspannung!
Strategisch günstig gelegen ist das neue Outlet im «Hotel Schweizer-hof». Wer durch Luzern streift, zu Fuss oder per Auto, kommt fast immer an einem der nobelsten Hotels der Stadt vorbei. Als Lifestyle-Brasserie wird das «Vico» auf der Website beworben, was man nicht allzu ernst nehmen muss. Es geht elegant zu, bequem gepolsterte Bänke und Stuck an der hohen Decke locken, es gibt unterschiedliche Tischanordnungen, man sitzt herrlich und vielfach mit Aussicht. Wenn das mit Lifestyle gemeint sein soll – bitte schön! Vielleicht ist auch die namentliche und visuelle Heraus-stellung der leitenden Mitarbeiter auf der Restaurant-Website als lifestylig zu verstehen: Claudia Alves Ribeiro, ist Gastgeberin, Stefan Ritter Küchenchef. Was auch beworben wird, sind die Bordeaux der Weinkarte. Und tatsächlich: Es gibt einige auf der Weinkarte und auch noch in einer nicht selbstverständlichen Jahrgangstiefe. Château Batailley aus 2020 und 2015, Lafite-Rothschild gar vielfach bis zum mythischen 1982er und viele, viele mehr. Was die Preise angeht: Man kann ein paar Schnäppchen ergattern, auch und gerade bei älteren Flaschen. Und wenn wir schon beim Thema «günstig» sind: Das Mittagsmenu ist alles andere als teuer, und auch das À-la-carte-Angebot wurde fair kalkuliert. Zumal in unserer Hummerbisque saftige Stücke Krustentier platziert wurden und das Kalbstatar mit Tête de Moine, caramelisierten Nüssen und Pommery-Senf angenehm abgeschmeckt wurde; die knusprigen Brotstücke dazu machten uns glücklich. Dass das Tiramisu dann ein bisschen harmlos wirkte: geschenkt. Nächstes Mal nehmen wir «Millefeuille de la Maison» und ein Glas reifen Sauternes dazu.
Küchenchef Felix Kattchin ist Herr und Meister über das Feuer. Der Fleischsommelier beherrscht das Garen auf dem Grill perfekt, die Gäste werden mit köstlichen Kreationen aus Fleisch, Fisch oder Gemüse belohnt. Dabei geniessen sie die wunderbare Aussicht auf den See.
Das Barbatti gehört zu Luzern wie der Löwengraben und die Kapellbrücke. Es gibt eine köstliche, nostalgische italienische Küche. Dank Gerichten wie Carpaccio di manzo, Spaghetti alle vongole und Scaloppine al limone kann man sich hier in die Ferien träumen.
Das Old Swiss House ist eine Institution im Herzen von Luzern. Das historische Gebäude ist lebendige Geschichte und ein Ort der feinen Küche, in der traditionelle Gerichte gekonnt mit modernen Elementen kombiniert werden. Im Weinkeller lagern 30.000 Flaschen.
Ein junges Team kocht hier auf hohem Niveau. Zutaten aus der Schweiz und von lokalen Lieferanten sind die Basis für Gerichte mit Kultstatus, etwa die frisch gebackenen Brotlaibe oder der Schweinbauch. Das Überraschungsmenü am Wochenende gibt es auch mit Weinbegleitung.