Die besten Streetfood-Lokale in Hannover
Englischer Bierpub? Deutsche Sportkneipe? Bester Burgerladen? Viele Beschreibungen treffen auf das Lokal zu. Und die saftigen, herzhaften hausgemachten turmhohen Burger bleiben tatsächlich nicht nur wegen ihrer Namen in Erinnerung: »Texas Chainsaw« oder »Crystal Mett« …
Die Pizzaioli haben nicht nur ein Händchen dafür, den zarten Pizzateig nach mehrtägiger Teigruhe bei 480 Grad perfekt in 90 Sekunden auszubacken. Auch die Beläge werden hier mit Fingerspitzengefühl zubereitet. Geht es um die besten Pizzen der Stadt, ist das Bestia vorne mit dabei.
Sie waren und bleiben hier der Renner: die Eggs Benedict, etwa mit Chorizo, Ofengemüse oder Trüffeln. Die Hollandaise wird frisch aufgeschlagen. Viele Gäste kommen auch bei einem zweiten oder dritten Besuch nicht dazu, etwas anderes zu probieren. Dabei sind auch die Stullen klasse.
Kartoffel-Waffel mit Lachs, Thunfisch-Sandwich mit Bergkäse oder Brioche mit Erbse, Radieschen, Ricotta und Rhabarber: Im Frühen Vogel wird die erste Mahlzeit des Tages kreativ und handwerklich anspruchsvoll in Szene gesetzt. Kein Wunder: Betreiber ist Sternekoch Thomas Wohlfeld.
Emsiger Genuss-Hotspot. Im Zentrum des Schaffens steht Sauerteig, der sich im Steinofen in grandiose Pizzen oder Panini verwandelt. Viele Gäste lassen sich auch nur zu einem Glas Wein und Snacks nieder. Die Auswahl mag nicht riesig sein, die Qualität ist es dafür umso mehr.
Vegan. Regional. Saisonal. Was sich die Betreiber des Lokals auf die Fahne geschrieben haben, ist tatsächlich noch Neuland. Doch der ausgebildete Koch Florian Skupski schafft es immer wieder, auch Sandwiches, Omelettes oder Waffeln ohne tierische Erzeugnisse gut zuzubereiten.
Wem bei dieser georgischen Handwerksküche nicht das Herz aufgeht, dem ist nicht zu helfen. Man dippt frisches Brot ins Eigelb eines Acharuli oder schlürft den Sud aus den Teigsäckchen Khinkali. Das schmeckt so gut, da vergisst man sogar das eher trostlose Flair der Markthalle umher.
Einer der absoluten Favoriten mit chinesischer Küche in Hannover. Genauer: »Real Hongkong Food«, wie die Betreiberin Mama Edith ihre Küche nennt. Pikant ist das Mapo-Tofu, teuflisch scharf die Rinderfaszien. Das Flair ist etwas abgeschrabbelt, dafür wird das Essen auf Geschmack poliert.
Würziger Papayasalat, leckere Schweinefleischspieße oder lauwarmer, pikanter Tofusalat: Wer thailändisches Essen mag, landet in Hannover irgendwann bei Mimis Thai Kitchen. Und wird dann auch höchstwahrscheinlich Stammkunde. Es ist das beste Thai-Restaurant der Stadt.
Seit seiner Eröffnung trampeln sich die Gäste auf den Füßen. Durch die hohe Auslastung hat die Qualität zwar etwas gelitten, die Ramen – mit hausgemachter Brühe und hausgemachten Nudeln – sind aber weiterhin ein Genuss. Allerhand saisonale Gerichte bieten Abwechslung.
Mit dem 800 Grad betreibt die Lindenblatt-Kette nicht nur das beste Steakhouse am Platz, sondern mit dem Drip Burger sicher auch einen der respektabelsten Burgerläden. Im Fokus stehen Smashburger, die auf Wunsch auch in Schalen mit Käsesauce versenkt werden können.
Einfach eine lässige Pastabar. Die Nudeln werden frisch zubereitet und kommen in Varianten wie Puttanesca oder Carbonara auf den Tisch. Dazu ein ordentliches Glas Wein – da kann der Feierabend kommen! Das wäre dann auch der Zeitpunkt, zu dem die Bar am lebhaftesten ist.
Fulminanter Neuzugang in puncto koreanischer Küche. Es gibt köstliches »Lachs-Hoe-Bibimbap« oder perfekt rosa ausgebackenes Schweinefilet in knuspriger Panierung. Knüller ist aber das vegane »Ganjang-Tofu«: kross ausgebackene Tofunuggets, hervorragend pikant gewürzt. Probieren!
Das Plümecke liegt nicht in Hannover, sondern Hannover außerhalb des Plümecke. Eine Kultgaststätte, die schon von allerhand Lokalprominenz bevölkert wurde – Altkanzler Schröder etwa aß hier gerne Currywurst. Die gibt es heute noch. Dazu kaltes Bier, und die Welt ist in Ordnung.
Hier trifft gerne die Isernhagener Gesellschaft aufeinander und prostet sich über die Tische bei einem Schaumwein zu. Gegessen werden gerne »New Style Sushi« mit edlen Zutaten. Beim begleitenden Getränk wird Wein oder auch Sake getrunken – oder doch ein Signature-Cocktail?
Backfisch mit Kartoffel-Gurken-Salat, Rinderfrikadellen mit Rahmkohlrabi oder Caprese-Stullen: Im Zurück zum Glück regiert eine Wohlfühlküche, die das Stammpublikum immer wieder anlockt. Bei der Warenbeschaffung achtet das zertifizierte Biorestaurant auf Region und Saison.
Nur drei Tage in der Woche hat die Wein- und Snackbar geöffnet. Das ist eindeutig zu wenig. Noch dramatischer ist, dass die stadtbekannten Smørrebrød nur noch freitags angeboten werden. Da weiß man zumindest, wie man sich kurz vor dem Wochenende etwas Gutes tun kann …
007- oder Harry-Potter-Quizabende? Gibt es zwar im Butjer, das liegt aber sicher nicht an Problemen, einen der beliebtesten Burgerläden der Stadt vollzukriegen. Eher das Gegenteil ist der Fall: Die Kundschaft ist froh, wenn zur Kalorieneskalation noch ein Plätzchen frei ist.
Für den besten Döner der Stadt stehen sich die Gäste regelmäßig die Beine in den Bauch. Stark ist der Steak-Döner; selbst das Brot wird frisch gebacken. Wie es die allesamt höflichen Angestellten in diesem Tohuwabohu hinbekommen, den Überblick zu behalten, grenzt an ein Wunder.
Sein Imbisskonzept hat Betreiber Cetin Nayi um türkische Manti gestrickt. Der Klassiker (mit Rindfleischfüllung, Joghurtsauce und Paprikaöl) ist und bleibt zwar der Favorit, aber wer Neues wagt, bekommt hier auch Manti mit Pesto, Trüffeln oder als Chili-Cheese-Version. Lohnt!