Gastgarten/Terrasse Top-Heurige in Gumpoldskirchen
Zwischen Rossstall und Römermaut, in zwei Stuben des lang gestreckten Hofs, saust Johanna »Pipsi« Gebeshuber umher. Die geborene Gastgeberin achtet darauf, dass Backhenderl und Ofenbratl schmecken. Oder sie schaut darauf, dass der Zierfandler nicht ausgeht. Perfekt!
Das Zechhaus ist ein Versprechen. Das Angebot, das Sabine Krug mit ihrem Team auffährt, ist riesig. Während die einen auf ein Achterl »Versuchung« kommen, schwören die anderen auf den Apfelstrudel. 55 Jahre schon versorgt man Leib uns Seele an dem historischen Ort. Bravo!
Oh, pardon! So lustig kann ein ehrwürdiger Heuriger werden, wenn zwei Kreative (Anna Gerland und Zane Berger) die alte Kühltheke und ein halbes Hektar Weingarten übernehmen. So wurde daraus die verrückteste Adresse des Weinorts. Schweinsbratl trifft Naturwein!
Gumpoldskirchen hatte schon einmal mehr Heurige. Doch Hannes Hofer hat sich nie der Bustouristen-Verköstigung angeschlossen, er geht seinen eigenen Weg bei Wein und Speisen. Zu verkosten im Gewölbe ebenso wie im kleinen Garten dieses stillen »Evergreens«.
Mit frischem Elan ist man in die neue Saison gestartet, denn der Fassbinderhof tischt im Takt der Jahreszeiten auf. Auf Bärlauch und Spargel folgen die Sommerfrüchte, ehe es dann zum Gansl (immer ein Highlight!) geht. Klassisches Hauerhaus mit lauschigem Hof.
Christian »Che« Schabl versorgt Kenner mit Geschichten aus der Thermenregion-Weinszene. Sein eigener Wein – speziell wenn er reife Flascherln öffnet – gehört dabei zu den besten. Nach dem Rotem Muskateller fragen – und ihn zu den Schmankerln der Saison »zwitschern«!
Die krachwürzigen Stelzen sind einer der Renner im Repertoire von Nina Rieger. Dass dazu ein Zierfandler bestens passt, findet man leicht im kleinen idyllischen Gastgarten heraus. Alternativ warten ein Schlückchen mit »Fizz« und das saisonal bestückte Buffet.
Pistaziencreme in der Palatschinke, Verjus-Dirndl-Kracherl auf dem Tisch: Bei der Familie Straitz geht es kreativ zu in Küche und Keller. Rotgipfler und Zierfandler gehören in »Gumpolds« ohnehin dazu, aber man serviert die Lokalsorten in alter Manier auch als Cuvée.