"Loungebar" in Wien
Bunt sind die Hawaii-Hemden von Arik und Matty Vinnitskis Team, bunt ist aber auch die Cocktailkarte – und beides passt zu den farbenprächtigen Tiki-Mugs aus eigener Fertigung. Die fröhliche Welt der starken Rum-Cocktails mit polynesischer Prägung hat ihre Wiener Heimat eindeutig gefunden: Zombie, Mai Tai … alles da!
Es kam genau so, wie sich das Peter Friese erträumt hat: Die Vielfalt des italienischen Genusserlebens in demokratischer Form kam nach Wien. Panini und kleine Pasta-Gerichte, aber eben auch »Garibaldi« und »Sarti Spritz«. Als Orangenschnitz im Tumbler kommt dazu die Signature-Karte von Aktivposten David Penkers Team. Viel Amore!
Das Luster setzt in Sachen Cocktailkultur gern asiatische Akzente. Experimentelle Mixe aus außergewöhnlichen Zutaten entführen ohne Zeigefinger im lässigen Ambiente in neue Geschmackswelten. Im »Shrooming« etwa vereinen sich japanischer Gin, Shōchū, gerösteter Reis und Shiitake zu einem faszinierenden Aromaabenteuer.
In der Instagram-tauglichen Bar werden die Gläser je nach Jahreszeit anders befüllt. Ein paar Standards gehen aber immer – es ist schließlich nie nicht Zeit für einen »Horse's Neck«. Bei den Signatures zählen Geschmack und Schmäh: Im »Kracherl Royal« trifft Uhudler-Wermut auf Gin, Zwetschke, Zitrone und Champagner.
Einst war die »Reiss« quasi Gründungsmitglied der neueren Wiener Barszene, nach einer Berg- und Talfahrt in der jüngeren Vergangenheit erlebt das ikonische Lokal nun eine Renaissance – dank äußerst kundiger Mixologie: Mit »Basil Smash« wie aus dem Lehrbuch und einer »Bitter Sweet Symphonie«, die dem Namen alle Ehre macht.
Schon das wunderschöne alte Holzmobiliar sorgt für jede Menge Flair, für die richtige Dosis Hipness gibt es neben feinen Cocktails (erfrischend: »Golden Cadillac«) auch Gutes aus dem Aperitivo-Kosmos in leicht abgewandelter Form: »Negroni Sour« ist ein Sundowner par excellence. Dazu knabbert man »Nibbles der Woche«.
Matthias Habringer, Meister seines Fachs, begeistert mit kreativen und feinsinnigen Kreationen und ist ständig auf der Jagd nach ausgefallenen Zutaten. Aus seiner Feder stammen der »Poison Ivy« mit echtem Matcha und Honig oder der frische Salbei-Limetten-Daiquiri – und das ist erst der Anfang eines Cocktailabenteuers!
In minimalistischem Interieur werden Cocktails mit Verve neu gedacht: Fast schon legendär sind die »Sputnik Shots«, dank selbst angesetzter Spirits und viel Kreativität entdecken aber auch Profi-Barflies hier immer wieder Neues wie den »Prince of Wien« mit Cognac, Curaçao und – nomen est omen – Wiener Gemischtem Satz.
Für kräftige Drinks mit »dark Spirits« ist man bekannt – vom »Berry Rum Smash« über Baba Sys »Ice Tea« bis zum Hausklassiker »The Ed«. Doch Zoran Djurovic bleibt innovativ, etwa mit der Aperitifaktion, die den City-Klassiker auch bei neue Kunden bekannt macht. Denn 2026 darf man der »First« alles Gute zum 30er wünschen!
Dass lässige Musik mit Schallplatten-Sound, gemütliches Retro-Mobiliar und gute Drinks ohne Chichi eine ideale Kombination sind, dürfte keine große Überraschung sein. Tatsächlich schmeckt auch der kühlste Drink in der zweiten »Needle« (zum Beispiel ein »Ottotai«) noch besser, wenn man dazu die Vinylauswahl durchstöbern kann.
Spätestens abends wird die Barkarte gezückt: Im All-day-Lokal überzeugt das vielfältige Angebot mit Cocktails in Spitzenqualität. Von Aperitivi über Sours bis hin zu Highballs oder Mules – es fehlt garantiert an nichts. Auf Eigenkreationen wie den »1090 Sprizz« mit Honigsirup und Mirtillo kann man getrost stolz sein.
Wie es sich für ein klassisches Pub gehört, sind vor allem die Liebhaber von frisch Gezapftem und Whisk(e)y-Fans hier genau richtig, zum gut gemachten Pub-Food schmeckt aber auch die kleine, feine Cocktailauswahl mit erkennbarem Irland-Schwerpunkt: Die Palette reicht vom »Irish Negroni« bis zum »Irish Old Fashioned«.
Café-Gemütlichkeit trifft die Energie einer Bar! Aber mit Stil, wir sind hier schließlich im Herz von »Bobostan« – von Kaffee und Focaccia geht man also direkt zu Longdrinks, Cocktails und Aperitivi über: Mit Negroni-Vielfalt wird sowieso jeder Tag zu einem guten. Die Naturweinauswahl kann sich ebenfalls sehen lassen.
Der Name der coolen Outdoorlocation verweist nicht nur auf eine Familie von Fahrgeschäft-Betreibern, sondern auch auf das sorgenfreie »Passt-alles«-Gefühl, das sich hier fast automatisch einstellt. Das ist auch den Drinks zu verdanken: »The Boner« (mit Averna, MAKAvA und Minze) ist quasi der ins Glas gefüllte Sommer.
Die orientalische Shishabar erstreckt sich über drei Räume und lädt zum Relaxen bei Wasserpfeifen und feinen Cocktails ein. Am besten startet man bei der Happy Hour! Ob spritzig, fruchtig oder rauchig – man wird bestimmt fündig. Überzeugt hat der erfrischend-süß-herbe »Jacky & Honey« mit Whiskey, Zitrone und Honig.
Ein Wiener Cocktailclub, den man kennen sollte. Schon beim Betreten fällt auf: Hier werden nicht nur kunstvolle Beats serviert, sondern auch spannende Drinks. Trotz ungewöhnlichen, teils gegensätzlichen Aromen entsteht eine perfekte Harmonie. Der »Delicious« mit Ketel One Vodka, Zimt und Gurke ist dafür der beste Beweis.
Es darf geschlürft werden! Denn bessere Austern wird man in der Stadt selten finden, auch in puncto Drinks trägt der auffallend freundliche Service nur Köstlichkeiten daher: Wein- und Wermut-Vielfalt und dazu kreatives Alkoholfreies ergänzen eine umfangreiche Spritz-Auswahl. Gin und Wodka werden nach Gästewunsch kombiniert.
Das Ambiente und die ebenso ansprechenden Getränke sind des Namens »Steigenberger« mehr als würdig. Die Cocktails sind entsprechend elegant, aber mit selbst gemachten Sirupen und Essenzen zeigt man sich experimentierfreudig. Einer der Signatures ist der »Highdudler« mit Gin, Zitrone, Himbeere, Basilikum und Almdudler.
Am Donaukanal wird der Schanigarten im Sommer zum lässigen Rückzugsort für alle, die den Kurzurlaub brauchen. Klappstühle, Container und charmante Details schaffen »Urban-Gardening-Flair«. Nach dem Motto »Rent your BBQ« darf man auch selbst den Griller anwerfen. »Basil Smash«, bunter Spritz und bayerisches Bier warten.
Von »Gin-Liebe« zu sprechen, ist in diesem Fall eine ziemliche Untertreibung, denn es sind unglaubliche 500 Sorten, die man zusammengetragen hat – um die Auswahl zu erleichtern, wartet der wechselnde Gin der Woche. Der freundliche Service mit Beratungsbereitschaft hilft. Und notfalls gibt's noch 100 Sorten Rum obendrauf.