Impressionisten kamen wegen des Lichts in die Normandie
Claude Monet war hier, Camille Pissarro, Auguste Renoir: Sie alle kamen wegen des besonderen Lichts, das Himmel und Meer ständig neu inszeniert. Heute gibt es ihre Werke in den zahlreichen Kunstmuseen der Normandie zu sehen. Die Motive von damals haben nichts von ihrem Zauber eingebüßt: die weißen Kreidefelsen von Étretat, die mondänen Seebäder, die von Flüssen durchzogenen Auenlandschaften, die romantischen Dörfer mit den typischen Fachwerkhäusern, die lebhafte Hafenstadt Le Havre (seit 2005 Unesco-Welterbe).
Ein Paradies für Kulinarik-Fans
Unterwegs laden charmante Märkte, Cidre-Höfe und kleine Austernbars zum Genießen ein. Zwei kulinarische Routen gibt es hier, dazu vier AOP-geschützte Käsesorten. Erzeugt werden Camembert, Cidre und Co auf urigen Höfen, die verteilt in der grünen Hügellandschaft liegen. Mancherorts darf man mit seinem Camper direkt neben den Apfelbäumen nächtigen. Die Infrastruktur für Rundreisende ist gut ausgebaut; und auch an idyllischen Ferienhäusern und besonderen Unterkünften (von der Nacht im Leuchtturm bis zum Sissi-Schloss) fehlt es nicht.