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Jörg Reissner. Galerie 422 Margund Lössl

Preview und Vernissage der SPARK Art Fair Vienna

Kunst
Wien

Vom 21. bis 23. März 2025 verwandelt die SPARK Art Fair die MARX HALLE in Wien in einen globalen Treffpunkt für Kunstbegeisterte. LIVING war bei der Preview vor Ort, um Eindrücke zu sammeln und mit der künstlerischen Leitung über das spannende Event zu sprechen.

Die SPARK ist mehr als nur eine gewöhnliche Ausstellung. Sie vereint traditionelles Kunsthandwerk mit innovativen Technologien und bietet interaktive Installationen sowie KI-gesteuerte Diskussionen, die zeigen, wie die Kunstwelt zunehmend mit der digitalen Ära verschmilzt. Mit 90 Galerien aus fünf Kontinentenverspricht das Event ein vielfältiges Spektrum an Solo-Ausstellungen von Künstlern aus aller Welt. Hier verschwimmen die Grenzen zwischen analoger und digitaler Kunst, und die Besucher:innen können entdecken, wie Künstler:innen die Grenzen der Vorstellungskraft herausfordern.

Jan Gustav Fiedler, der künstlerische Leiter, gab uns einen exklusiven Einblick in die Ausstellungen etablierter und aufstrebender Künstler:innen und beleuchtete die aktuellen Themen und Trends, die die SPARK 2025 prägen.

 

Welche Trends in der zeitgenössischen Kunst sehen Sie derzeit als besonders prägend?

„Als zeitgenössische Kunstmesse ist es uns wichtig, alle Trends und Facetten des künstlerischen Schaffens gleichwertig abzubilden. Dabei sehen wir, dass die Auseinandersetzung mit digitaler Kunst und KI-generierter Kunst momentan besonders relevant ist und intensiv diskutiert wird. Diese Themen spiegeln sich auch in den Beiträgen einiger Galerien wider.

 

Welche Themen oder Konzepte stehen dieses Jahr im Mittelpunkt der SPARK Art Fair?

„Das Grundkonzept der SPARK Art Fair basiert auf einem demokratischen Ansatz: Jede Galerie zeigt einen Künstler:in und erhält eine gleich große Standfläche. Dadurch möchten wir die hochqualitative und facettenreiche österreichische Galerienlandschaft widerspiegeln, von Salzburg über Wien bis Klagenfurt, aber auch den Blick über den Tellerrand auf andere Kontinente ermöglichen sowie auch die globale Ausrichtung der Messe unterstreichen.

Ein kleiner Überblick über jene Künstler:innen, die Besucher:innen der SPARK 2025 unbedingt im Blick behalten sollten:

Lunita-July Dorn präsentiert von Galerie Judith Andrae

Mit 25 Jahren eine markante Stimme der zeitgenössischen Malerei, zeigt in ihrer ersten Solo-Ausstellung „+ am Ende nichts vermissen“ großformatige Werke, die flüchtige Momente und geschichtete Identitäten darstellen. Dorn nutzt eine Kombination aus traditioneller Malerei und modernen Technologien, um die Grenzen zwischen analoger und digitaler Kunst zu hinterfragen und eine symbolreiche Welt darzustellen, in der vieles mehrdeutig bleibt.

Lunita-July Dorn, Galerie Judith Andrae

Johannes Domenig präsentiert von Galerie Frey

Johannes Domenig fordert dazu auf, das Bekannte mit frischen Augen zu betrachten, indem er die Stille des ersten Moments der Betrachtung verlängert. Seine Werke, die mit objet-trouvés aus dem Fluss der Zeit arbeiten und religiöse sowie philosophische Themen aufgreifen, bieten eine tiefgründige Auseinandersetzung mit der Verschmelzung von Kunst und Kult.

Johannes Domenig, Galerie Frey

MINAMI MIYAJIMA präsentiert von gezwanzig

Minami Miyajima, bekannt für ihre dicht gepackten Quadrate, bietet in ihren Arbeiten eine neue Perspektive auf Stadtlandschaften und urbane Räume, die durch minimale Linien und Pixelierung geprägt sind. Ihre Kunst, inspiriert von Kindheitserinnerungen an abstrakte Schwarz-Weiß-Landschaften, erforscht die Themen Objektivität und städtische Wahrnehmung. Durch diese Herangehensweise verbindet sie persönliche Erlebnisse mit universellen, visuellen Eindrücken.

MINAMI MIYAJIMA, gezwanzig

Andreas Greiner präsentiert von Galerie Kandlhofer 

Andreas Greiner ist ein in Berlin ansässiger ökologischer Künstler, der in seinen Arbeiten lebende und digitale Skulpturen, Fotografie und Video-Kunst kombiniert. Er erforscht die Schnittstellen von Biologie, Technologie und Natur, mit einem Fokus auf nicht-menschliche Subjektivität und Klimawandel. Durch die Auseinandersetzung mit Themen wie Nachhaltigkeit und Weltraumphysik entwickelt er eine einzigartige Symbiose aus Kunst und Wissenschaft.

Andreas Greiner, Galerie Kandlhofer

Max Freund präsentiert von Elektrohalle Rhomberg

Freunds Werke sind ein faszinierendes Zusammenspiel von Popkultur, Subkultur und Kunstgeschichte. Er nutzt digitale Archive und kulturelle Symbole, um eine kaleidoskopische Analyse der visuellen Kultur zu schaffen.

Max Freund, Elektrohalle Rhomberg


Weiters werden auf der SPARK ART FAIR VIENNA 2025 präsentiert:

Redaktion
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