Finally, long-distance travel again: Vietnam
The Southeast Asian country convinces with its original culture, but also impressive nature. The Mekong Delta is a huge labyrinth of rivers, swamps and islands. Ho Chi Minh City and Hanoi, on the other hand, are vibrant metropolises that nevertheless breathe history at every turn - and there are also paradisiacal beaches.
Good to Know
Best time to visit:
End of November until April.
Flight duration:
From Vienna to Hanoi 14 hours with a variable stopover in Europe.
Covid-19 measures:
A PCR test upon entry, three days of quarantine for vaccinated or seven days for unvaccinated, and the use of a contact tracing app are mandatory.
Etiquette:
Individual orders in the restaurant are frowned upon - one person usually orders for the whole table.
Don't miss it:
A junk trip through Halong Bay and a visit to the fascinating Dau Go Cave. Another must-see: the waterfalls at Sa Pa.
In Vietnam ticken die Uhren anders. Song Xanh Sampan nennen sich die überdachten Holzboote, die auf dem Mekong gemächlich durchs Wasser gleiten, vorbei an Khmer-Tempeln und Reisfeldern. Auf den schwimmenden Märkten bieten Einheimische in ihren Booten frisches Obst und lokales Fingerfood an. Die Zeit scheint hier, in diesem riesigen Labyrinth aus Flüssen, Sümpfen und Inseln, stehen geblieben zu sein. Can Tho heißt die sehr geschäftige größte Stadt im Mekongdelta, von hier aus lassen sich bequem Touren buchen. Am besten nimmt man den Wasserweg nach Ho-Chi-Minh-Stadt (ehemals Saigon), um langsam in Vietnam anzukommen, einem Land, das mit seiner ursprünglichen Kultur überzeugt.
Compared to its neighbour Thailand tourism is still in its infancy here. Those interested in culinary delights will get their money's worth: from hotpots to the traditional soup Pho to fresh fruits like mangos, everything is available freshly prepared on the street.
Ho-Chi-Minh-Stadt ist das New York von Vietnam, eine Metropole, die niemals schläft. Die Wirtschaft boomt, gleichzeitig atmet die Stadt an jeder Straßenecke Geschichte. Ein Spaziergang am schicken Dong Khoi führt in die Kolonialzeit, etwa zur ab 1877 erbauten Notre-Dame Cathedral (sämtliche Baumaterialien dafür wurden extra aus Frankreich geholt) oder zum Hauptpostamt, das nach Entwürfen von Gustave Eiffel's erbaut wurde. In dieser Stadt muss man sich treiben lassen, in das kreative Chaos eintauchen. Ein bisschen ruhiger geht es in der Hafenstadt Hoi An zu, einem Architekturjuwel, das UNESCO-Weltkulturerbe ist.
Viele nennen Hoi An die charmanteste Stadt Vietnams; die alten Holzhäuser erzählen von ihrer Vergangenheit als Handelsumschlagplatz. Ein wenig außerhalb liegt eine der schönsten Bademöglichkeiten des Landes: An Bang Beach ist ein endlos weißer Sandstrand. Noch idyllischer ist nur Phu Quoc, die größte Insel Vietnams, mit Sandstränden und einem Naturpark mit Regenwald. In Duong Dong wiederum muss man den Nachtmarkt gesehen haben und in einem der vielen kleinen Imbissläden einkehren, um authentisch zu essen.
Gut erholt geht es dann nach Hanoi, in eine der ältesten noch existierenden Hauptstädte im südostasiatischen Raum; die unzähligen Tempel und Pagoden erzählen eindrucksvoll von diesem jahrhundertealten Erbe. Im Umland finden sich große Reisfelder, die von den Bergvölkern auf über 3.000 Metern bebaut werden – eine gute Gelegenheit, Höhenluft zu schnuppern, bevor es nach Hause geht.
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Text: Karin Cerny, Marion Genetti and Christina Horn