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Ausbildungsstart im Living Hotel.

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Nachwuchs im Fokus: »Living Hotels« überzeugt mit Azubi-Hotel und intensivem Onboarding

Die »Living Hotels« setzen auf innovative Ausbildungskonzepte, um junge Talente für die Hotellerie zu begeistern. Mit dem Azubi-Hotel und einem umfassenden Onboarding-Programm schaffen sie nicht nur einzigartige Lernmöglichkeiten, sondern stärken auch das Teamgefühl und die Selbstständigkeit ihrer Auszubildenden.

von Alexandra Gorsche
04. September 2024

Die Hotellerie steht vor großen Herausforderungen im Bereich der Nachwuchsgewinnung. Doch während viele Betriebe über unbesetzte Ausbildungsstellen klagen, kann die Hotelgruppe »Living Hotels« positive Nachrichten vermelden.

Im Ausbildungsjahr 2024 starten insgesamt 32 neue Auszubildende, was die Zahl der aktiven Ausbildungsverhältnisse auf 92 erhöht – ein neuer Rekord für das Unternehmen. Ausbildungsleiterin Sophia Pfundstein erklärt, wie es »Living Hotels« gelungen ist, frühzeitig alle Ausbildungsplätze zu besetzen und dabei eine starke Bindung zu den jungen Talenten aufzubauen.

Der Ruf ist alles

»Die Nachwuchsgewinnung lief dieses Jahr besonders gut. Wir konnten alle Ausbildungsstellen besetzen, und das schon sehr früh im Jahr«, berichtet Pfundstein. Ein Grund dafür sei der hervorragende Ruf, den »Living Hotels« in der Branche genießt. »Unsere flache Hierarchie und die menschennah gestaltete Ausbildung sprechen sich unter den Auszubildenden und in den Berufsschulen herum. Viele unserer neuen Azubis kommen auf Empfehlung ihrer Vorgänger zu uns.«

Ein besonderes Highlight im Ausbildungsprogramm von »Living Hotels« ist das sogenannte Azubi-Hotel, bei dem die Auszubildenden ab dem zweiten Lehrjahr die Möglichkeit haben, das »Living Hotel Berlin Mitte« für sechs Wochen eigenverantwortlich zu führen. »Dieses Projekt ist ein großer Gewinn für unsere Azubis und die Akquise. Durch die täglichen Social Media Beiträge während der Premiere letztes Jahr haben wir junge Menschen auf uns aufmerksam gemacht und ihnen einen authentischen Einblick in die bunte Arbeit im Hotel gegeben«, erklärt Pfundstein. Die Resonanz war überwältigend, sodass das Projekt in diesem Oktober in die zweite Runde geht. »Unsere Auszubildenden kehren mit neuem Wissen und vor allem mit viel Selbstbewusstsein in ihre Stammhäuser zurück. Der Run auf die Plätze war dieses Jahr entsprechend groß.«

Ausbildungsleiterin Sophia Pfundstein.

Doch nicht nur das Azubi-Hotel trägt zum Erfolg bei. Auch das Onboarding-Programm bei »Living Hotels« setzt Maßstäbe. »In den ersten Tagen werden unsere neuen Auszubildenden in alle Bereiche eingeführt und lernen die Strukturen und Abläufe unseres Unternehmens kennen«, so Pfundstein. Zusätzlich gibt es ein kettenweites Onboarding, bei dem alle neuen Azubis für zwei Tage zusammenkommen, um sich gegenseitig und das Unternehmen besser kennenzulernen. »Wir legen großen Wert darauf, dass unsere Azubis von Anfang an gut integriert werden und wissen, dass sie jederzeit Fragen stellen können. Fehler zu machen ist ausdrücklich erlaubt und gewünscht, denn nur so lernt man.«

Neue Maßstäbe beim Onboarding

»Living Hotels« unterstützt seine Auszubildenden nicht nur im beruflichen Alltag, sondern auch in persönlichen Belangen. »Wir bieten Deutschkurse an, helfen bei der Beschaffung von Wohnraum und unterstützen bei Visa- und Behördenthemen«, erklärt Pfundstein. Besonders wichtig sei dabei der Zusammenhalt im Team: »Für jeden neuen, jungen Kollegen gilt: Ob Kollege, Abteilungsleiter, Direktor, Geschäftsführung oder Inhaber – jeder ist jederzeit ansprechbar. Denn Ausbildung geht nur zusammen und im Team.«

Die konsequente Nachwuchsförderung bei »Living Hotels« zeigt, wie erfolgreich innovative Konzepte in der Ausbildung sein können. Durch Projekte wie das Azubi-Hotel und ein intensives Onboarding-Programm gelingt es dem Unternehmen, junge Talente zu gewinnen und langfristig zu binden. Ein Ansatz, der in Zeiten eines angespannten Lehrstellenmarktes beispielhaft für die gesamte Branche sein könnte.

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