"Barrierefrei" Restaurants in Kanton Wallis
«Haute Cuisine mit Alpenaroma»: Im Prato Borni wird aus Bodenständigem ein Höhenflug für Feinschmecker. Walliser Terroir trifft auf grosse Weltküche – ob Heimatmenü, Fernwehkomposition oder Weinbegleitung, ein wahres Gipfeltreffen der Aromen.
Niemand wird je behaupten können, dass sich Küchenchef Yannick Crepaux nicht ausreichend Gedanken machte. Im Gegenteil! Was er im Rahmen von Shinrin Yoku («Waldbaden») kocht, ist voller Inspiration. «Eat the Tree» oder «Symbiotic Relationship» sind Beispiele im Menü.
Das ist mal klug gedacht: Im Sommer sind die Capri-Spezialitäten auf Capri zu finden, im Winter in Zermatt. Reisende können also doppelt geniessen! Salvatore Elefante hat das Angebot in der vierten Mont-Cervin-Etage geprägt, begeistert mit Pasta, Fisch oder Desserts.
Dass alpine Küche auch vegetarisch funktioniert, beweisen André Kneubühler und sein Team. Produkte aus den Bergen werden hier ins Rampenlicht gerückt, wer Fleisch oder Fisch essen möchte, kann diese zusätzlich bestellen – undogmatisch, kreativ und wunderbar raffiniert.
Wer vom Ausblick auf die Bergwelt überwältigt sein sollte, bestellt nach ersten Snacks am besten eine Sashimi-Auswahl zur Beruhigung. Küchenchef Miguel de Vega, geschult bei spanischen Topköchen, hat aber mehr drauf, dekliniert Sushi und verzaubert gern mit Seeigel.
In einem Boutiquehotel über den Dächern von Verbier vereint La Cordée alpinen Chic mit französisch inspirierter Küche. Gegrillter Fisch, gute Produkte aus der Schweiz und eine wohl überlegte Weinauswahl machen diesen Ort zur verlässlichen Adresse mit Stil.
Die Küche im Le Restaurant richtet sich an ein anspruchsvolles, internationales Publikum. Verarbeitet werden Produkte aus der Schweiz und der näheren Umgebung. Mediterrane Leichtigkeit in Kombination mit kräftigen, alpinen Spezialitäten schafft einzigartige Gerichte.
Im Le Maguet wird mit lokalen Zutaten gekocht. Das schafft seit über 40 Jahren viel Spielraum für Kreativität. Fein und balanciert in Geschmack und Textur sind die Menüs, die sich an der Saisonalität der Produkte orientieren. Wunderbare Dessert- und Käseauswahl.
Ganztagsversorgung für Gourmets. Am Morgen auf ein Croissant, später auf einen luxuriösen Burger zu kommen, um abends Fine Dining der neugierigen Art zu erleben: unbezahlbar! François-Xavier Lemploy arbeitet eng mit den Erzeugern zusammen und setzt auf «fait maison».
Das Relais du Mont d'Orge thront über Sion. Küchenchef Bernard Ricou, einst bei Bocuse, serviert Hummer im Frühling, Trüffel im Winter und Wild im Herbst. Drei saisonale Menülinien: von «Art et Saveurs» über «Eau et Nature» bis zum dekadenten «Découverte Homard».
Es geht ums Wohlfühlen – und das wissen Damien Gillet und Nicolas Philiponet genau. Der eine ist Gastgeber, der andere Küchenchef. Ob Aubergine mit Harissa, Tomahawk-Steak oder Brioche perdue: Alles klingt verführerisch und unkompliziert zugleich. Reiche Weinauswahl.
Das vielleicht italienischste Restaurant von Zermatt ist nur eine von mehreren Einkehrmöglichkeiten im CERVO. Küchenchef Davide Cretoni stammt aus Rom, hat in London gearbeitet und weiss mit hausgemachten Linguine, Rindsfilet im Blätterteig und Zitronentarte zu begeistern.
Selbst wenn kein Sauerklee (Oxalis) ins Essen integriert sein sollte, setzt das nach dieser Pflanze benannte Restaurant auf Frische und Natürlichkeit. Küchenchef Julian Delmazure lässt in seinem in vier Gängen plus Mises en bouche komponierten Menü Kreativität walten.
Romain Depierre hat das Restaurant als neuer Pächter und Küchenchef übernommen. Ein Lokal, das sich mit der idyllischen Lage längst einen Namen machen konnte. «Fait maison» steht hier hoch im Kurs, Produkte der Umgebung sind Trumpf, aber Neugier ist auch im Programm.
In entspannter Atmosphäre werden hier moderne, kreative Gerichte mit einem mediterranen Twist serviert. Die Produkte dafür stammen von lokalen Produzenten und aus dem Garten des Küchenchefs, der mit einem exzellenten Gaumen und einem grünen Daumen gesegnet ist.
Der Begriff «Brasserie» hat schon seine Berechtigung, schliesslich werden in dieser Zermatter Institution französische Klassiker zelebriert: Foie gras, Kalbskopf, Crêpes Suzette ... Die Eleganz samt Holzvertäfelung ist hier ebenso beeindruckend wie das Terrassenflair.
Der Name des Restaurants gibt nicht lange Rätsel auf, er wird schon in der Speisekarte erklärt. Zu den fünf Grundsätzen des eleganten Restaurants zählen Respekt (vor den Produkten) oder neugierige Interpretation (der Levante-Küche). Unbedingt Lamm mit Auberginen kosten!
Das Im Hof in Zermatt ist nicht nur ein Restaurant, sondern auch ein Schaufenster der Julen-Farm: Fleisch von Eringer Kühen, die im Sommer lieber gegeneinander kämpfen als auf die Weide zu gehen, und Käse von Schwarznasenschafen mit Fotomodel-Genen. Authentisch Wallis!
Peru trifft Japan und alles mischt sich mit Bergflair, toller Aussicht und guter Stimmung. Nicht nur in der Hochsaison ist dies einer der Hotspots von Crans-Montana. Was man essen soll? Natürlich Ceviche, Wagyu Beef, Gyozas und abschliessend ein Schoko-Wasabi-Dessert.
Im Dorfzentrum von Lens werden Gaumenschmaus und Augenweide zelebriert. Italienische Klassiker werden mit regionalen Produkten zubereitet und die beliebten Tatarspezialitäten sind in edlen Ausführungen mit Trüffeln oder Foie gras erhältlich. Vielfältige Weinkarte.