"Barrierefrei" Restaurants in Nordrhein-Westfalen
25 Jahre Joachim Wissler: eine Erfolgsstory für das Vendôme! Mit der Übergabe der kulinarischen Leitung an Souschef Dennis Kuckuck endet nun eine Ära – und ein aufregendes, neues Kapitel beginnt.
Frédéric Morels wunderschöne, ungekünstelte Spitzenküche geht direkt ins Herz. Die mit Fingerspitzengefühl komponierten Menüs sind durchweg eine kleine Offenbarung. Sehr besonders auch Service und Weinauswahl.
Thomas Bühner zählt zu den ganz Großen seiner Zunft. Mit dem neuen LA VIE im Erdgeschoss des One Metro Campus knüpft der Meister der Kompositionen in Windeseile an die bisherigen Erfolge an.
Wo Rosin draufsteht, ist auch Rosin drin. Am Restaurantherd steht der TV-Koch allerdings kaum noch. Macht nichts, es schmeckt auch so. Dafür sorgt sein kochendes Alter Ego Oliver Engelke.
Iris Bettingers zugängliche, intuitive Gourmetküche basiert auf Detailverliebtheit, perfektem Handwerk und Harmonie. In ihren fein ausbalancierten Fünf-Gänge-Menüs verschmelzen verschiedenste Ideen.
Erstklassige Zutaten sind das Steckenpferd von Küchenchef und Patron Dany Cerf. Zusammen mit Nicole Bänder serviert der Schweizer seinen Gästen eindrucksvolle Genussreisen, ob im Menü oder à la carte.
Was das Trio Ronny Schreiber (Wein) sowie Alexander Wulf und Marcel Kokot (Küche) in ihrem Restaurant bieten, hat absoluten Seltenheitswert. Wo bekommt man sonst modernes, russisches Fine Dining?
Ein Besuch des Spitzenrestaurants in der einstigen Gastiefkühlanlage der Kokerei Hansa wird garantiert in Erinnerung bleiben. Die ideenreiche Pott-Küche von Pierre Beckerling hat maßgeblich Anteil daran.
Egor Hopps ausgefeilte Gourmetküche erhält durch die Lage im Untergeschoss eines Edel-EDEKA ein außergewöhnliches Podium. Seine Kreationen sind kleine Meisterwerke aus Kontrast und Harmonie.
Torben Schusters finessenreiche Produktküche setzt immer wieder spannende Akzente, überfordert dabei aber nicht. Prägnante Geschmacksbilder treffen auf exzellente Weine und exklusives Clubhaus-Flair.
Marlon Rademachers Gourmetküche setzt vielfach auf Luxusprodukte, die er mit großer Hingabe zu eingängigen Genussmomenten verwebt. Da nimmt man die abseitige Lage im Rechtsrheinischen gern in Kauf.
Spitzenkoch Michael Dyllong geizt nicht mit Luxuszutaten, setzt aber auch simple Produkte mit Raffinesse ein. Seine von präziser Technik getragenen, saisonal wechselnden Gourmetmenüs machen süchtig.
Souverän verbindet Spitzenkoch Christian Sturm-Willms japanische Techniken und Aromen mit lokalen Produkten und mediterranem Grundrauschen zu einprägsamen Geschmacksbildern von besonderer Schönheit.
Sven Nöthels weltoffene, kreative Spitzenküche hat durch den fein austarierten Mix aus Lässigkeit und Raffinesse besonderen Charme. Dazu passt der elegant-entspannt gestaltete Gastraum mit viel Weite.
Im Gourmetmenü »Selection E.B.« schöpft Erika Bergheim aus dem Vollen, etwa für Krustentiertatar mit Seeigelschaum oder Seeteufel mit Bottarga. Etwas lässiger geht es auf der Pierburg-Karte zu.
Auch unter neuer gastronomischer Führung bleibt die traditionsreiche »gute Stube« im altehrwürdigen Grandhotel ihren Leitlinien treu. Lars Wolfs französisch-rheinische Hochküche wirkt sehr vertraut.
Nelson Müller hat eine neue Bühne als Gastgeber gefunden: Die Diepeschrather Mühle ist ein aufwendig saniertes Kleinod mitten im Wald zwischen Köln und Bergisch Gladbach. Dort führt Müller ein schickes Boutiquehotel, eine Brasserie und sein von Essen umgezogenes Gourmetrestaurant. Die »Schote«, 14 Jahre mit einem Stern ausgezeichnet, präsentiert sich im stilvollen Ambiente deutlich aufgewertet. Auch kulinarisch legt Müller mit raffinierten Kompositionen noch eine Schippe drauf – seinem Stil bleibt er dabei treu.Der 46-Jährige kocht klassisch mit zeitgemäßen Akzenten. Topprodukte, präzises Handwerk und harmonische Aromenkombinationen zeichnen seine geschmacksstarken Gerichte aus. Die Gäste erleben Nelson Müller in der offenen Küche und freuen sich, wenn er selbst zum Servieren an den Tisch kommt. Doch auch ohne ihn agiert der Service tadellos. Besonders eindrucksvoll ist die Lachsforelle aus dem eigenen Teich, die das Zeug zum Signature Dish hat: gebeizte Lachsforelle mit Räuchermousse und Prunier Caviar, flankiert von einem nur leicht temperierten Stück geräucherter Lachsforelle in Apfel-Gin-Sud, ergänzt um ein aromatisches Tatar. Kohlrabi-Wan-Tan und schmelzendes Beurre-blanc-Eis setzen spannende Säureakzente. Die mit Kalbsbäckchen und Kalbsschwanz gefüllten Maultaschen in Hochzeitssuppe sowie eine Creme aus Brennnesseln und Wildkräutern vom eigenen Grundstück huldigen Müllers schwäbischer Heimat. Ein weiteres Highlight ist die Kombination aus glasiger Jakobsmuschel und fester Seezunge mit Spinat, umspült von schaumiger Seeigelbisque in einem Kranz aus wildem polnischem Blumenkohl.
Das Duo Hermann und Kerstin Berger wirkt als kulinarisch-kreatives Powerteam im Gasthaus mit stimmungsvollem Ambiente. Gäste werden mit einer feinen Marktküche – à la carte oder als Menü – verwöhnt.
Immer wieder erstaunlich, was aus der Küche der Hattinger Gastro-Perle kommt. Philipp Diergardt kocht in vierter Generation zwischen Wirtshaus-, Bistro- und Gourmetküche. Und auch die Weinkarte macht richtig Spaß.
Tobias Rocholl ist nicht nur ein Meister seines Fachs, sondern beweist auch eine ruhige Hand an der Pinzette. Seine aus vielen Komponenten aufwendig arrangierten Gerichte wirken wie gemalt.