"deutsche Küche" Restaurants in Nürnberg
Die Restaurantlegende von Andree Köthe und Yves Ollech geht ohne jegliche Alterungstöne in die nächste Runde. Gemüse in ureigener Interpretation steht im Vordergrund. Das ruft nach Weißweinen wie Luckerts Creutz!
Wer ins etz geht, tut das bewusst. Aufgeteilt in sieben (!) Jahreszeiten, wechselt das Menü mit seinen zahlreichen Gängen wöchentlich. Ob frisch gepflückt, fermentiert oder lange gereift, das Stichwort ist Wertschätzung.
»No Dresscode« ist das Motto – Fine Dining geht auch ohne Schlips und Kragen. Jede Saison hat hier ihr raffiniertes Menü. Topgeschenk für ganz Liebe: ein Tag als »Sternekoch« mit Blick hinter die Kulissen.
Im schicken Waidwerk steht Chef Valentin Rottner selbst am Abzug. Reh und Blaubeeren aus dem Wald treffen so auf Petersilienwurzel und Rote Bete aus dem Garten. Tipp: das dreigängige Überraschungsmenü.
In der hohen Aula lässt sich Michi Seitz beim Kochen über die Schulter schauen. Was es da zu sehen gibt? Steak und Lobster auf der Plancha zum Beispiel, Kaviar-Pizza, Bubble-Brunches – immer neue Ideen!
Feines in fröhlicher Bistrot-Atmosphäre – ein schlichtes, aber wirkungsvolles Konzept. Zur rauchigen Bresse-Taubenbrust mit Spitzkohl findet »Kellner« Frank Mackert aus 500 Etiketten stets etwas Passendes!
»Come as you are« im 35 Quadratmeter kleinen Lokal. Vom Wein kann man sich dabei so viel (oder so wenig) einschenken, wie man möchte. Auch die Kunst der Menüführung beherrscht Gastgeber Tim Kohler vortrefflich.
Das UnvergESSlich will geschmackliche Erinnerungen schaffen und fränkische Tradition mit internationalen Aromen verbinden – und das beginnt bei den Lebensmitteln aus den reichen Böden der schönen Region.
»Brazilian Fine Dining« seit mittlerweile fast zehn Jahren! Eines der Gerichte von Vivian Zabold heißt »Farofa. Picanha. Guave.« und bringt die Maniokwurzel ihrer Heimat zum Schweben. Traumreise garantiert.
Nicht genug gelobt werden kann Diana Burkel für den dreigängigen, wöchentlich wechselnden Mittagstisch. Bleibt man da eher bürgerlich, kommen abends Gerichte wie Meeräsche mit grünem Curry auf den Tisch.
Gemütlichkeit am alten Kanal, fernab vom Großstadttrubel. Bei Zweierlei vom heimischen Reh kann man vom Waldspaziergang, bei gebratenem Oktopus mit Orangen-Pfeffer-Schaum vom letzten Urlaub träumen.
Jährlinge und Schmalrehe – für die Wildgerichte auf der Saisonkarte des traditionell eingerichteten Lokals sorgt Chef Bernhard Steichele höchstpersönlich. Die fränkischen Apfelküchle runden dabei alles ab.
Die Verbindung von Tradition und Moderne schmeckt am Nürnberger Unschlittplatz nach Bouillabaisse und Tatar, nach Krauser Glucke, Austern – oder klassisch nach Cevapcici mit Balkangemüse und Tomatenreis.
Beim globo ist der Name Programm. Die Gerichte mit ihren Zutaten aus aller Welt sind zum Teilen gedacht. Da treffen Anelli auf Zitronen-Wasabi-Sauce und fränkische Bratwurst auf karamellisierte Pistazien.
Wer in der Stube des Gulden Sterns Platz genommen hat, kommt kaum umhin, sich die »Original Nürnberger Röstla« zu bestellen. Bis dahin knistert das Buchenholzfeuer und die frisch gekochten Suppen wärmen.