Die besten 10 Restaurants für Mittlere Preisklasse in Kanton Zürich
Erdig, ehrlich und erzählend – so geht es in dieser Wirtschaft zu und her. Abends werden zwischen vier bis sechs Gänge aufgetragen, auf Anmeldung auch vegetarisch und sogar vegan. Ob Mitarbeiterin, Gast oder Produzentin, das Team bemüht sich immer ums Wohl von allen.
Im Gamper würdigt Marius Frehner gekonnt die besten – oft biodynamischen – Zutaten der Schweiz. Viergänger mit präziser Aromenführung, extrem viel Können und das ganz ohne Schnickschnack. Auf die puristisch präsentierten Teller kommen nur Komponenten, die auch Sinn machen.
Die Lust auf hausgemachte Ravioli, Kalbskopfbäggli oder den preisgekrönten Hackbraten erfüllt das ambitionierte Küchenteam nur zu gern. Das kulinarische Erlebnis findet ausserdem in stimmigem Ambiente statt: Das Restaurant befindet sich in einem schönen Riegelhaus.
Die Küche in der wunderschönen Gewölbe-Badstube veredelt regionale Produkte mit mediterraner Raffinesse. Saisonale Zutaten, edle Aromen und aufmerksame Details ergeben ein kulinarisches Erlebnis, das Geschichte und Genuss auf elegante Weise verbindet.
Die Bauernschänke liegt zentral am Rindermarkt. Statt Klassiker entstehen originelle Gerichte wie Königsmakrele mit Radicchio oder das berühmte Schweinebauchgröstl in Kopfsalat – alles zum Teilen oder im Fünf-Gänge-Surprise-Menü. Die Weinkarte führt viele natürliche Weine.
Die Marktküche gilt als Pionierin der pflanzlichen Gastronomie in Zürich. Hier entstehen fantasievolle Menüs, die Gemüse in Hauptrollen setzen und auch Fleischesser überzeugen. Beliebt wie eh und je – wer abends ohne Reservation kommt, braucht sehr viel Glück.
Bittersalate mit eingelegten Mirabellen und Haselnüssen an einer Vinaigrette. Sanft geräucherter Saibling mit Radieschen, Meerrettich und Kräuteröl. Quitten-Ceviche mit geflammtem Kingfish und Kohlrabi. Welch geschmeidige Textur dieser in Essig gebeizte und in Öl eingelegte Kingfish doch aufweist! Ein angenehm leichtfüssiger Start ins Dinner: So speist man also neuerdings in der Herrliberger «Buech». Ein Facelift gehört an der Zürcher Goldküste ab einem gewissen Alter zum guten Ton. Der plastische Chirurg der «Buech»: Andreas Caminada. Er hat einen Top-Job gemacht. Die beliebten Hütten entstaubt, der Patina eine würdige Bühne gegeben, die Menukarte aufgefrischt. Der Charme ist zurück. Caminada beweist wie bereits bei der «Casa Caminada», dass er nicht nur Fine Dining beherrscht. Mit Nicolas Schröder, der zuletzt im Zürcher «Igniv» arbeitete, gibt er einmal mehr einem Koch aus den eigenen Reihen die Chance, sich als Küchenchef zu beweisen. Gastgeberin Fabiola Reimund wird im Hintergrund von Ines Triebenbacher – man kennt sie als «Igniv»-Gastgeberin in Zürich – unterstützt: Top-Weinkarte, die vom regionalen Pinot Noir bis zum raren Winzer-Champagner alles enthält, faire Kalkulation. Zander mit Sauerkraut, caramelisierten Trauben und Beurre blanc. Dazu Kartoffelstock mit Nussbutter – zum Reinlegen gut. Der caramelisierte Apfel mit Zimtwaffel, Apfel-Butter-Glace und Apfelsud zum Dessert betont abermals: kein Fine Dining, aber kreative Kompositionen, die man einfach lieben muss. Wer ein Dinner in der «Buech» erleben möchte, muss gut planen – derzeit ist fast jeder Abend über einen Monat im Voraus ausgebucht!
Gastgeberin Anna Zimmermann trifft mit dem Lotti den Nerv der Zeit. Hier kommen Fleischtiger und Gemüsefans auf ihre Kosten. Gegart wird auf dem grossen Holzgrill. Die Gerichte zum Teilen machen den Abend zu einem unkomplizierten Vergnügen. Spannende Weinauswahl.
Didi's Frieden ist längst eine Zürcher Institution. Die handgeschriebene Karte wechselt täglich, abends wählt man aus drei- bis fünfgängigen Menüs oder à la carte. Die Küche serviert klassische Gerichte mit Feinsinn – kein Showkochen, aber beständige Qualität.
5000 Positionen listet die Weinkarte und macht das Restaurant Wunderbrunnen zum Schlaraffenland für Weinaficionados. Auf dem Teller finden die Gäste mediterran-asiatisch angehauchte Gerichte, die aus erlesenen Produkten entstehen, welche die Natur respektieren.
Über den Dächern Zürichs trifft raffinierte Grillküche auf lässigen Lounge-Vibe. Auf dem Penthouse verwöhnen hochwertige Drinks und perfekt gegrillte Steaks – de luxe, urban und direkt beim Casino. Skyliner-Kulinarik in cooler Atmosphäre.
In diesem geschichtsträchtigen Zunfthaus wird seit 1636 getafelt. Der Blick auf den Münsterhof ergänzt das bürgerliche, aber nicht verstaubte Restaurant hervorragend. Auf der Karte stehen Zürcher Klassiker und kreative Neuschöpfungen von Wojciech Grzejszczyk.
Mitten im Kreis 4 zeigt das Convivio, wie man regionale und saisonale Qualität unkompliziert serviert. Die Karte ist klein und raffiniert, das Vier-Gänge-Surprise-Menü eine sichere Bank. Die Weinkarte überrascht täglich und es fühlt sich an, als speiste man bei Freunden.
In charmanter Biedermeier‑Kulisse oberhalb des Zürichsees trifft leichte, französische Spitzenküche auf urbanes Flair. Sommergarten, Gemütlich‑Stübli oder moderner Wintergarten – das Ambiente überzeugt. Nachhaltig, bodenständig und mit Stil: So geht Gastfreundschaft!
Der Adlisberg liegt über Zürich, am Waldrand. Es gibt Zürcher Geschnetzeltes, Hackbraten, Cordon bleu, alles hausgemacht. Die Zutaten kommen oftmals von den umliegenden Höfen. Im Sommer wird auf der Terrasse serviert, sonst in der Stube mit Aussicht ins Grüne.
Ob im urchigen Stübli oder im lauschigen Garten – wer sich hier hinsetzt, fühlt sich wohl und willkommen. Sascia Held und Cham Günter sind die zwei Kreativköpfe in der Burg, sie produzieren vom Apéro bis zum Kaffeegebäck alles von Hand, weil es so am besten schmeckt.
Die Ziegelhütte bietet Qualität und Regionalität. Ganze Tiere, die sie am liebsten Nachbarn abkaufen, werden selber verarbeitet. Das Lokal hat einen eigenen Gemüsegarten und das Team sammelt Essbares im Wald und auf den Wiesen. Im Winter riecht es nach Holzofenbrot.
Gepflegt, gediegen und gemütlich – das ist das Credo des Teams im Restaurant Zum Pflugstein. Die Gäste finden sich im romantischen Stübli, im Cheminée-Restaurant oder im Garten mit Seeblick ein und wählen aus marktfrischen und mit grosser Liebe zubereiteten Gerichten.
Chez Smith im Zürcher Binzquartier ist der Treffpunkt für Weinliebhaber und Feinschmecker. Mit über 1600 Weinen aus dem Smith&Smith-Sortiment und mediterranen Gerichten wie frischer Pasta, Tapas und saisonalen Menüs bietet es Genuss pur. Perfekt für Apéro oder Dinner.
Die Blaue Ente liegt in der Mühle Tiefenbrunnen am Stadtrand – mit Sandstein, Industriecharme und moderner Eleganz. Das Restaurant erfindet sich kulinarisch immer wieder neu, setzt auf saisonale Ideen und Produkte aus der Seeregion. Die Karte wechselt spürbar oft.