Die besten Restaurants mit 1 Falstaff-Gabel(n) in Deutschland
Das »Moon Exquisite« verbindet die bunte Vielfalt der südostasiatischen Küche mit europäischen Techniken. Gastronom und Künstler Hoa Viet Vu und sein Küchenchef Hoan Nguyen setzen in ihren Gerichten auf Textur, Balance und klar gefasste Aromen. Der auf den Punkt gegrillte Wolfsbarsch im Taiwan Style überzeugt mit saftigem Fleisch unter krosser Haut, dazu werden Süßkartoffel-Püree, Chili-Jam und Bimi serviert. Ebenfalls gut gefallen hat die karamellisierte und confierte Gänsekeule, begleitet von samtigem Rotkohl und Kimchi-Shiitake-Knödeln. Hier findet die Küche eine klare Linie zwischen Klassik und asiatischer Würze. Die Sorgfalt im Umgang mit den Produkten und der Zubereitung zieht sich durch die gesamte Speisekarte, Frische und Würze sind klar definierte Leitlinien, die Hoan Nguyen konsequent und gekonnt umsetzt. Dazu zeigt die Küche viel handwerkliches Können und ein sicheres Gefühl für aromatische Balance. Vor allem Gewürze und Soßen sind eine der Stärken des ambitionierten Küchenchefs, dennoch fehlt manchen Komponenten das letzte Quäntchen formender und tragender Schärfe. Etwas mehr Mut zur Saisonalität, Regionalität und Reduktion würde dem Stil ohnehin gut anstehen. Die Desserts wirken noch ein wenig zu konventionell, zwar handwerklich solide, aber wenig charakterstark. Hier wäre mehr Eigenständigkeit ein deutlicher Pluspunkt. Dennoch überzeugt das »Moon Exquisite« durch eine klar strukturierte Küche und einen hohen Anspruch. Auch wenn es den Gerichten noch etwas an Tiefe fehlt, stimmt die Richtung auf jeden Fall. Hier ist noch Luft nach oben.
Klassische Pizza, Pasta und Fischgerichte in einer urigen Trattoria mit Sichtmauerwerk und einer großen belebten Terrasse. Empfehlenswert ist der »Luccio Perca alla Livornese«, Zanderfilet mit Oliven, Knoblauch, Kapern in Tomatensauce.
Das Essen dreht sich um das Herzstück: Bier. Dazu gibt es deftige Gerichte wie Haxe und Ribs, eine spannende Speck-Bier-Suppe, leichte vegetarische Optionen und süße Desserts. Klassisch nach bayerischer Biergartentradition: Weißwurst mit süßem Senf. Das Ambiente ist einmalig!
Weine aus den Abruzzen und aus Sizilien, Kronleuchter an der Decke und eine Toplocation. Nicht nur damit punktet das kleine italienische Restaurant, sondern besonders auch mit einer ausschweifenden Vorspeisen-Karte – sehr fein der Oktopus-Salat – und authentischen Pasta-Gerichten.
Eine zeitgenössische Küche mit mediterranem Einschlag, dazu regionale Klassiker vom Feinsten. Das ansprechend-schicke Restaurant verwöhnt seine Gäste mit einer abwechslungsreichen Küche.
Unter dem Credo von Frische, Regionalität und Handwerk machen Astrid Hilse und ihr Team jeden Besuch zu einem kulinarischen Erlebnis – im Winter vor dem Kamin, im Sommer unter Kastanienbäumen.
Einfach mal die Zeit anhalten, ganz gemütlich unter weiß-blauem Himmel die Seele baumeln lassen und das Leben genießen – bayerischer wird's nicht. Vor allem mit einem Rehrücken im holzvertäfelten Saal.
Der Name ist Programm: Hier dreht sich alles um Fisch wie Lachs, Thunfisch und Oktopus, der in traditionellen wie auch außergewöhnlichen Variationen zubereitet wird. Es gibt sogar eigene Kochkurse.
Das kleine Restaurant inmitten von Speyer bietet drei Menüs, deren Gänge variierbar sind, von Küchenchef Falk Lindhammer fein abgeschmeckt. Weinempfehlungen von Bärbel Rabeler-Lindhammer. Familiär.
Kreativ, doch immer mit Bodenhaftung: Mit seiner frischen, regionalen Slow-Food-Küche hat sich Stefan Danzer einen Namen gemacht. Der lichte Gastraum bietet einen erholsamen Ausblick auf den Inseldeich.
Franken ist bekannt für Herz und Herzlichkeit. Und natürlich für gute Weine. Die gibt's hier. Genauso wie Küche, die nicht zuletzt auch dadurch besticht, dass sie sich selbst nicht zu ernst nimmt – und schmeckt.
Was im Landgasthof auf dem Herd landet, wird klassisch-modern interpretiert: Kalb und Schwein aus dem nahen Hunsrück, Wild aus heimischen Wäldern. Obst, Gemüse und Wein kommen auch aus der Region.
Der Inbegriff eines perfekten Landgasthofs. Hier stimmt alles: von der Herkunft der Lebensmittel bis zu den Speisen, die ein feiner Mix aus Traditionellem und Kreativem sind. Sehr herzliche Gastgeber!
Fleisch vom Schottischen Hochlandrind und vom Bison aus eigener Zucht bestückt neben Küchenklassikern die Speisekarte. Ansprechendes Ambiente und durchaus einen Abstecher an den Rand des Harzes wert.
Marcus Fetz und Jan Maus widmen sich Klassikern, denen sie einen modernen Touch verleihen, greifen aber auch Internationales auf. Alles gekrönt von Produkten aus der Region, deren Erzeuger namentlich genannt werden.
Das Unterallgäu ist obergeil. Einer, der das verantwortet, ist Manfred Hör, Küchenchef und Kochtopfvirtuose. Geschmack ist intuitiv, weshalb er seinem Gaumen folgt und kocht, was wächst und schmeckt.
Kreativ belegte neapolitanische Pizzen, coole Sharing Plates wie Makrele mit Labneh oder Flusskrebs-Flat-White sowie samstags und sonntags ein Brunch bringen Leben und Szene in das Lorettoviertel.
Wenn man das Kochen ernst nimmt, ohne den Humor zu verlieren, entsteht immer etwas Besonderes. Das kann man im ausgezeichneten Slow-Food-Restaurant der Familie Laurer bei jedem Bissen erleben.
Seit über 100 Jahren familiengeführtes Gasthaus, das traditionell‑regionale Gerichte wie Kässpatzen, Rumpsteak oder schwäbischen Rostbraten auftischt. Ein Blick in den Online-Eventkalender lohnt sich!
Es braucht so wenig! Ein bisschen Sonne, ein Fleckerl, wo man sie genießen kann, und ein gutes Essen dazu. Im Gasthof Moosleitner werden all diese Kriterien mit Bravour und Eleganz erfüllt.