"Hunde willkommen" Restaurants in München
Ganz unscheinbar liegt das »Gabelspiel« in einer Ecke, in der sonst Dönerläden und Pizzerien das gastronomische Bild prägen. Doch durchquert man den Vorhang am Eingang, betritt man eine andere Welt. 25 Gäste haben hier Platz, es gibt einen kleinen Nebenraum für Familienfeiern, im Sommer lässt sich der schöne Garten an der Zehentbauernstraße nutzen. Schon die Appetizer reißen das Feld weit auf: Geht es mit den Knödeln samt Blaukraut in die bodenständige Richtung? Darf man sich auf mehr vom Gamba-Tatar freuen, das im Sepia-Crunch wartet? Oder vom Ei im Tom-Kha-Gai-Style? Es startet kalt: mit Faux Gras, Florian Bergers Signature Dish. Wunderbar fügt sich die falsche Gänsestopfleber mit Feige, Haselnuss und Feigenblattöl zusammen. Dazu ein Martha’s Special Reserve Port – und man ist endgültig angekommen in einem Paralleluniversum, das von der Welt da draußen nur noch weiß, weil ab und an die Straßenbahn ihre Lichter durch die Fenster wirft. Die Temperatur steigt nur minimal mit dem Saibling, der sich an Pfirsich und warme gelbe Bete schmiegt. Bedeckt ist er mit einem Brunnenkresse-Granité, das langsam schmilzt und sich in eine süßliche Vinaigrette verwandelt. Ein poetischer Gang voller Farbe und Sommer. Dazu ein dezenter Katrin-Wind-Weißburgunder vom Landschneckenkalk. Bergers Küche ist selbstbewusst, aber nicht arrogant. Sie ist voller Wärme, ohne dass sich das in der Temperatur spiegeln müsste. Es geht um feine Zwischentöne, während an den Tischen und im Service laut gelacht wird. Hier geht es nicht um Show, sondern um die Gäste – was nicht zuletzt an Sabrina Bergers Art als Gastgeberin liegt.
Der kulinarische Ort zum Verweilen, bevor es hoch hinaus geht. Chefkoch Marcel Tauschek serviert Gourmetlunch für Businesstreffen, Fine-Dining-Dinner in vier und sechs Gängen sowie À-la-carte-Gerichte.
Im 1804 trifft gehobene Küche auf regionale Verantwortung – Lukas Adebahr kocht präzise, saisonal und »from farm to table«. Terrasse mit Blick ins Grüne, Kräuter aus dem Garten und ein Michelin-Stern!
Dominik Käppeler kreiert Menüs im Einklang mit den Jahreszeiten und der Region – etwa Entenbrust mit Brioche, Mandarine, Walnuss, Sellerie und Schokolade. Dazu Weine aus dem Libanon und Armenien.
Ein wunderbares Gasthaus mitten im Glockenbachviertel, das für österreichische Lässigkeit mit modernem Touch steht. Junges Team, naturnahe Weine, hohe Produktqualität – und mittlerweile ein beliebter Hotspot.
Mit einem der führenden Delikatessenhäuser im Rücken hat die Schänke natürlich erstklassige Zutaten für Seafood-Etageren oder Trüffel-Cordon-bleu. Außerdem locken große Steak-Cuts und ganze Fische!
Der starke Bezug zur Slow-Food-Bewegung treibt das Team um Küchenchef Manuel Reheis und Gastgeber Gottfried Wallisch seit der Eröffnung 1990 an. Jeden Tag wechselt das Menü inklusive Weinbegleitung.
Das Acetaia wird zu Recht als einer der besten Italiener der Stadt gehandelt. Ambiente und verwunschenes Gärtchen beim Nymphenburger Kanal – das könnte auch in Rom sein! Hervorragende Pasta-Gerichte.
Hans Jörg Bachmeier serviert fangfrischen Fisch, gegrilltes Rind aus dem Big Green Egg und Klassiker wie Fleischpflanzerl – mitten in München und immer mit Bezug zu seiner niederbayerischen Heimat.
Das Atlantik beim Schlachthof ist eine Legende – für Seafood genauso wie für rauschende Partynächte. Im edlen Ambiente schlemmt man Hummer, Austern und Co und der Weinkeller gibt auch einige Perlen her.
Bis zu 50 Gäste finden hier ein Stück Italien mitten in München: Auf den Teller kommen originelle Kompositionen und ins Glas exklusive Weinsorten – das Degustationsmenü wechselt täglich.
Als erstes fällt der Sound auf. Polnischer Rap, französischer Rap und britischer Rap. An den Wänden sind kleine Graffitis zu sehen, die Atmosphäre ist urban, aber unaufdringlich, gespickt mit einem Rest Zeitlosigkeit. Wer die Zeit hat, sollte vor dem Restaurantbesuch unbedingt eine Runde durch das angegliederte »Museum of Urban and Contemporary Art« drehen. Danach rutscht man mühelos von Kunst an den Wänden zu Kunst auf den Tellern und in den Gläsern, wo naturbelassene Weine gefeiert werden. Der Abend beginnt standesgemäß mit einem Ambonnay Grand Cru Champagner von 2018, der perlig eine prickelnde Vorschau auf das bevorstehende Menü begleitet. Ein kleines Pastinaken-Süppchen, ein Hörnchen gefüllt mit Garnelen-Tartar, eine herrliche Pilz-Pirogi: alle Geschmäcker begegnen einem erneut im Laufe des Abends. Das hat sich Küchenchef Bastian Falkenroth so ausgedacht, dessen Küche aber keineswegs verkopft ist, sondern leichtfüßig daherkommt. Locker, cool, so wie er selbst auch wirkt. Ein paar Richtlinien hat er sich dennoch auferlegt. Die Produkte sind saisonal ausgesucht, nachhaltig produziert und kommen aus der Region. Das Regionale kombiniert er mit einer unaufgeregten, gekonnten Weltläufigkeit. Zum Beispiel bei seiner Pastinake aus der Asche, die sich mit Walnuss und Apfel den Teller teilt. Ein Gericht, das ohne Hitze serviert wird, aber eine wohlige Geschmackstiefe mitbringt, sodass einem doch noch warm ums Herz werden kann. Falkenroths Highlight ist aber die Bayrische Garnele mit Butternut-Kürbis und Petersilie, ein herrlich gekonntes Spiel der Aromen und Texturen.
In den Fünf Höfen glänzt das schicke Pageou mit mediterran-orientalischer Küche. Fernsehkoch Ali Güngörmüş tischt wunderbare Mezze‑Vorspeisen auf sowie überraschende Kombinationen mit regionalen Zutaten.
Die Speisekarte schreiben in diesem Gourmetrestaurant die Jahreszeiten. Dabei geht es um beste, naturnahe Produkte, die mit viel Respekt und Handwerkskunst zu kulinarischen Überraschungen werden.
In München genießt man am Eisbach und jetzt auch IM Eisbach. Französische Küche mit einem japanischen Touch sorgt für große Überraschungen. Empfehlung: das Thunfischsteak mit Lachskaviar und Salat.
Auf der Terrasse schmecken Münchener Gerichte mit französischem Einfluss und Blick auf den Olympiaturm und -park besonders gut. Frischer Fisch und Käfer-Klassiker werden in der offenen Küche zubereitet.
Die weißen Tischdecken, die Leuchten an den Wänden, das alles bereitet darauf vor, was auf den Tellern vollendet wird: fantastische italienische Küche, die gleichermaßen traditionsbewusst und kreativ ist.
Ein Tsunami ist hier nicht gefährlich, sondern köstlich. So nennt man die japanischen Tapas, die Küchenchef Atsu Tajima in wunderschönem Ambiente serviert. Natürlich gibt's auch fantastisches Sushi.
Oh, wie schön ist es in Frankreich! Und falls man da nicht hinkann, dann ab nach Haidhausen. Hier locken exquisite Gerichte der modernen französischen und mediterranen Küche sowie einige Weinraritäten!
Unweit des Viktualienmarkts bedient sich der Blaue Bock aus einem Füllhorn an Delikatessen, angefangen von Kaviar bis zu Seezunge oder Chateaubriand für zwei Personen. Gute Weinkarte mit vielen Schätzen.